Cardano und die Trump-Regierung? Das steckt hinter der ADA-Kursexplosion
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Cardano und die Trump-Regierung? Das steckt hinter der ADA-Kursexplosion

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Florian Winter

In der Krypto-Welt – und vor allem innerhalb der Community des Altcoin-Projekts Cardano – sorgte in den vergangenen Tagen eine Meldung für großes Aufsehen: Offenbar strebt Charles Hoskinson, Gründer der Blockchain-Plattform Cardano, eine Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung an. So hat der 37-Jährige, der auch für sein Engagement zur Förderung klarer und transparenter Krypto-Regulierungen bekannt ist, öffentlich sein Interesse an einer stärkeren Zusammenarbeit mit Behörden in den Vereinigten Staaten bekundet. Eine offizielle Bestätigung für eine mögliche Kooperation mit der Trump-Regierung gibt es jedoch nicht. Dennoch stieg der Kurs der nativen Cardano-Kryptowährung Cardano ADA zuletzt massiv an, in den vergangenen sieben Tagen steht hier in der Spitze ein Plus von über 100 Prozent zu Buche. Trump hatte sich im Rahmen seines Wahlkampfes regelmäßig als Krypto-Präsident präsentiert, im Juli riet der 78-Jährige seinen Zuhörern auf einer Veranstaltung, dass diese „nie ihre Bitcoin“ verkaufen sollen. Auch kündigte Trump zuletzt an, das „Regulierungschaos am Krypto-Markt beenden“ und die USA zu einem führenden Standort für Kryptowährungen machen zu wollen.

Hoskinsons Vision für klare Krypto-Regulierungen

Der Ethereum-Mitbegründer Charles Hoskinson kritisierte in den vergangenen Jahren wiederholt die unklare und uneinheitliche Regulierungslage der Krypto-Branche. Insbesondere bemängelt er, dass Regulierungsbehörden wie die Securities and Exchange Commission (kurz: SEC) verschiedene Kryptowährungen unterschiedlich behandelt haben, was immer wieder zu Unsicherheit und Frustration in und auch außerhalb der Branche führt – der prominenteste Fall ist hier sicherlich der Prozess rund um den Ripple-Coin XRP. In einem Livestream deutete Hoskinson nun an, dass er künftig gerne „beträchtliche Zeit mit Gesetzgebern“ verbringen wolle, um die Krypto-Politik aktiv mitzugestalten.

Cardano-Gründer Charles Hoskinson setzt sich bereits seit geraumer Zeit für eine klare Regulierung im Krypto-Sektor ein (Quelle: Cardano).  

In seinem Unternehmen Input Output Global (IOG) möchte Hoskinson offenbar eine Abteilung ins Leben rufen, die in beratender Funktion aktiv mit Behörden und Gesetzgebern in den USA an klaren, verlässlichen Regulierungen für den Krypto-Sektor arbeiten soll. Das erklärte Ziel dieser neuen Abteilung ist es laut Hoskinson, durch parteiübergreifende Initiativen und konstruktive Zusammenarbeit mit der Regierung den regulatorischen Rahmen für die Krypto-Industrie abzustecken. Angesiedelt werden soll diese Abteilung offenbar in Washington und somit in der Stadt, in der auch der Präsident der USA seinen Sitz hat. Die geplanten Regelungsvorschläge sollen auf den zentralen Elementen des Responsible Financial Innovation Act (RFIA) und des Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act (FIT21) basieren.

Hoskinson betonte, dass es ihm darum gehe, ein stabiles Umfeld für die Branche zu schaffen, ohne dabei auf eine Sonderbehandlung seines eigenen Projekts zu spekulieren. Stattdessen gehe es ihm um rechtliche Stabilität und einen verlässlichen Rahmen, der langfristige Innovationen und Investitionen im Krypto-Bereich ermöglicht. Eine offizielle Bestätigung oder gar ein formelles Angebot vonseiten der Trump-Administration gibt es jedoch bislang nicht. Hoskinson erklärte zudem, dass er aktuell keine formelle Rolle in der Regierung anstrebt, sondern durch sein eigenes Büro lediglich den Dialog mit Regierungsvertretern fördern und seine Expertise in die regulatorische Diskussion einbringen möchte.

Wilde Spekulation? Nicht mit uns!

Letztlich untermauern die jüngsten (Kurs-)Entwicklungen beim Cardano-Coin ADA wieder einmal die These, dass sich Anleger im Krypto-Sektor nochmals deutlich intensiver spekulativen Entwicklungen hingeben als jene an den traditionellen Finanzmärkten – so auch beispielsweise im April dieses Jahres, als sich das Gerücht verbreitete, der Vermögensverwalter BlackRock würde seinen $22.3 Milliarden schweren Investmentfonds ICS US Treasury Fund auf der Hedera-Blockchain tokenisieren. So suchen Investoren in diesem rechtlich (noch) recht unsicheren Umfeld oftmals nach Hinweisen auf regulatorische Stabilität. Da verlässliche Informationen häufig fehlen, entscheiden sich viele Marktteilnehmer für spekulative Investments, um potenziellen Markttrends zuvorzukommen.

Mit unseren Analysen versuchen auch wir, anstehende Kursbewegungen frühzeitig zu identifizieren und unseren Kunden entsprechende Handelsmöglichkeiten mit farbigen Zielzonen aufzuzeigen. Jedoch nicht auf Basis wilder Spekulationen, sondern vielmehr mit Hilfe des Elliott-Wellen-Konzepts, gepaart mit zahlreichen relevanten Indikatoren, die wir im Hintergrund verfolgen. Wie Sie dem Chart oben entnehmen können, haben wir den Cardano-Coin ADA bereits im Vorfeld der jüngsten Anstiege in einer impulsiven Welle [iii] verortet. Entsprechend musste hier auch mit starken Anstiegen gerechnet werden, erwarten wir das Hoch dieser Bewegung doch erst deutlich oberhalb des Widerstands bei $0.81. Wie es hier langfristig weitergeht und wo wir die nächsten Einstiegsmöglichkeiten sehen, erfahren die Kunden unseres Altcoin-Pakets in den täglichen Updates.

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Florian Winter

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