NVIDIA-Earnings: KI-Nachfrage treibt Umsatzsprung
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NVIDIA-Earnings: KI-Nachfrage treibt Umsatzsprung

Author

Muriel Ayari

Das Wichtigste in Kürze:

  • NVIDIA erzielt 81.6 Milliarden US-Dollar Umsatz.
  • EPS von NVIDIA liegt bei 1.87 US-Dollar.
  • Rechenzentrum wächst um 92 Prozent auf 75.2 Milliarden US-Dollar.

Q1 2026 QuartalsergebnisseIst-WertSchätzung
Umsatz$81.6B$78.75B
EPS$1.87$1.77
Rechenzentrum$75.2B$73.20B
Edge-Computing$6.4B$5.55B
Rechenzentrum – Rechenleistung$60.4B$58.79B

NVIDIA Earnings: Umsatz und EPS klar über Konsens

NVIDIA hat im ersten Quartal 2026 erneut deutlich besser abgeschnitten als der Analystenkonsens erwartet hatte. Der Umsatz stieg auf 81.6 Milliarden US-Dollar, während der Markt mit 78.75 Milliarden US-Dollar gerechnet hatte. Damit lag NVIDIA um 2.9 Milliarden US-Dollar über den Erwartungen. Im Jahresvergleich entspricht das einem Wachstum von 85 Prozent und unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur.

Auch beim Gewinn je Aktie lag NVIDIA deutlich über den Erwartungen. Das EPS erreichte 1.87 US-Dollar nach erwarteten 1.77 US-Dollar, also 0.10 US-Dollar über Konsens. Gegenüber dem Vorjahr legte das EPS um 140 Prozent zu. Die Kennzahlen zeigen, dass NVIDIA nicht nur weiter stark wächst, sondern das Umsatzwachstum auch mit hoher Ergebnisdynamik in den Gewinn durchschlägt.

NVIDIA: Rechenzentrum bleibt der Wachstumsmotor

Das Rechenzentrumsgeschäft war im ersten Quartal 2026 erneut der zentrale Treiber für NVIDIA. Der Segmentumsatz erreichte einen Rekordwert von 75.2 Milliarden US-Dollar und lag damit über der Erwartung von 73.20 Milliarden US-Dollar. Im Jahresvergleich entspricht das einem Plus von 92 Prozent, sequenziell stieg der Umsatz um 21 Prozent. Damit stellte das Rechenzentrum mehr als 90 Prozent des Konzernumsatzes.




Innerhalb des Segments blieb die Nachfrage nach KI-Rechenleistung außergewöhnlich hoch. Rechenzentrum-Rechenleistung erzielte 60.4 Milliarden US-Dollar nach erwarteten 58.79 Milliarden US-Dollar und wuchs um 77 Prozent zum Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelte sich das Netzwerkgeschäft: Der Umsatz stieg um 199 Prozent auf 14.8 Milliarden US-Dollar und übertraf die Erwartung von 14.41 Milliarden US-Dollar. Edge-Computing kam auf 6.4 Milliarden US-Dollar nach erwarteten 5.55 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 29 Prozent.

Analyse für NVIDIA

Die Qualität der NVIDIA-Zahlen zeigt sich besonders im Cashflow. Der freie Cashflow stieg im Jahresvergleich um 86 Prozent auf 48.6 Milliarden US-Dollar, der operative Cashflow legte um 84 Prozent auf 50.3 Milliarden US-Dollar zu. Diese Werte geben NVIDIA erheblichen finanziellen Spielraum für Forschung, Lieferketten, Plattformausbau und mögliche Kapitalrückführungen.

Auch die Profitabilität bleibt auf außergewöhnlich hohem Niveau. Die GAAP-Bruttomarge lag bei 74.9 Prozent, die Non-GAAP-Bruttomarge bei 75.0 Prozent. Die operative Marge erreichte 65.6 Prozent nach GAAP und 65.9 Prozent auf Non-GAAP-Basis. Der GAAP-Nettogewinn betrug 58.3 Milliarden US-Dollar, der Non-GAAP-Nettogewinn 45.5 Milliarden US-Dollar. Für Anleger signalisiert das: NVIDIA wandelt die hohe KI-Nachfrage weiterhin mit hoher Effizienz in Gewinne und Cashflows um.


Elliot-Wellen-Analyse Chart



NVIDIA-Ausblick: Prognose signalisiert weitere Dynamik

Der Ausblick von NVIDIA deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Infrastruktur vorerst robust bleibt. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet das Management einen Umsatz von 91.0 Milliarden US-Dollar, plus oder minus zwei Prozent. Das liegt deutlich über den 81.6 Milliarden US-Dollar aus dem ersten Quartal 2026 und ist besonders bemerkenswert, weil NVIDIA keine Data-Center-Compute-Umsätze aus China unterstellt.

Die erwarteten Bruttomargen bleiben stabil: NVIDIA stellt eine GAAP-Bruttomarge von 74.9 Prozent und eine Non-GAAP-Bruttomarge von 75.0 Prozent in Aussicht, jeweils plus oder minus 50 Basispunkte. Die operativen Ausgaben werden bei 8.5 Milliarden US-Dollar nach GAAP und 8.3 Milliarden US-Dollar nach Non-GAAP erwartet. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet das Unternehmen mit einer Steuerquote zwischen 16.0 Prozent und 18.0 Prozent. Strategisch stärken Dynamo 1.0, Vera Rubin sowie Partnerschaften mit Google Cloud, Marvell, Coherent, Corning und Lumentum das KI-Ökosystem.

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