Job-Kahlschlag: Nestlé streicht tausende Stellen und baut Konzern um
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Job-Kahlschlag: Nestlé streicht tausende Stellen und baut Konzern um

Author

Esma Sakalli

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nestlé steigert 2025 das organische Wachstum auf 3.5 Prozent.
  • Der Nettogewinn sinkt um 17 Prozent auf neun Milliarden Franken.
  • CEO Navratil fokussiert den Konzern auf vier Kernbereiche.

Wachstum stabilisiert sich – Gewinn unter Druck

Nestlé hat 2025 in einem anspruchsvollen Marktumfeld das organische Wachstum gesteigert. Gleichzeitig sank der Gewinn deutlich. Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 3.5 Prozent, nach 2.2 Prozent im Vorjahr. Treiber waren Preisanpassungen von 2.8 Prozent sowie ein reales internes Wachstum von 0.8 Prozent.


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Der Umsatz belief sich auf 89.5 Milliarden Franken (ungefähr 94 Milliarden Euro). Unter dem Strich fiel der Nettogewinn um 17 Prozent auf neun Milliarden Franken (ungefähr 9.5 Milliarden Euro). Belastend wirkten höhere Rohstoffkosten, Restrukturierungsaufwendungen sowie Kosten im Zusammenhang mit Produktrückrufen. Der freie Cashflow erreichte 9.2 Milliarden Franken (ungefähr 9.7 Milliarden Euro), die bereinigte operative Marge lag bei 16.1 Prozent.

Strategischer Umbau mit klarer Fokussierung

Vor diesem Hintergrund treibt CEO Philipp Navratil die Neuausrichtung des Konzerns voran. Künftig konzentriert sich Nestlé auf vier Kernbereiche: Kaffee, Tierfutter, Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks. Die bisherigen Sparten Nutrition und Health Science werden zusammengeführt, um Synergien zu heben und Strukturen zu vereinfachen.

Parallel prüft der Konzern strategische Optionen für Randaktivitäten. So befindet sich das verbleibende Speiseeisgeschäft in fortgeschrittenen Verhandlungen über einen Verkauf an Froneri. Für das Wassergeschäft wurden Gespräche mit möglichen Partnern über ein Gemeinschaftsunternehmen aufgenommen. Ab 2027 könnte dieser Bereich nicht mehr voll konsolidiert werden. Zudem investiert das Unternehmen stärker in Marketing und Innovation.

Effizienzprogramm und Ausblick bis 2027

Die strategische Straffung wird von einem umfassenden Effizienzprogramm begleitet. In den kommenden zwei Jahren sollen weltweit rund 16 000 Stellen abgebaut werden, das entspricht etwa sechs Prozent der Belegschaft. Bis Ende 2027 sollen dadurch jährlich rund eine Milliarde Franken eingespart werden, wovon bereits 20 Prozent realisiert sind. Die Dividende soll um 1.6 Prozent auf 3.10 Franken je Aktie steigen.


Chartanalyse sowie Handelsmöglichkeiten



Für 2026 stellt Nestlé ein organisches Wachstum zwischen drei und vier Prozent in Aussicht, bei einer Verbesserung der operativen Marge gegenüber 2025. Für Investoren rückt damit die operative Stabilisierung, die Cashflow-Generierung und die konsequente Portfoliobereinigung in den Fokus. Entscheidend bleibt, ob die beschleunigte Umsetzung der Strategie nachhaltige Margenimpulse liefert.

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FAQ

Welche Marken gehören Nestlé?

Zu den bekanntesten Marken zählen Nespresso, Nescafé, KitKat, Maggi, Purina und Perrier. Das Portfolio umfasst Kaffee, Tierfutter, Süßwaren, Kulinarikprodukte sowie Mineralwasser und Gesundheitsprodukte.

Wer ist Nestlés größter Konkurrent?

Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen Unilever, PepsiCo und Danone. Je nach Segment, etwa Kaffee, Snacks oder Tiernahrung, variiert die direkte Konkurrenz.

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Esma Sakalli

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