Energiekrise in Deutschland? Nicht bei RWE und E.ON!
#Deutschland

Energiekrise in Deutschland? Nicht bei RWE und E.ON!

Author

Arcan Askin

Die wichtigsten Punkte

  • RWE erzielt bereinigtes EBITDA von rund 3.5 Milliarden Euro und Nettogewinn von etwa 1.3 Milliarden Euro.
  • E.ON investierte in H1 2025 rund 3.2 Milliarden Euro – ein Anstieg von etwa elf Prozent gegenüber Vorjahr.
  • RWE und E.ON setzen auf Netz- und Infrastruktur-Ausbau, profitieren vom Stromhunger und Energiewende.

RWE – Kennzahlen und Wachstum treiben Erfolg

Der Energiebedarf wächst, und deshalb verzeichnen die großen deutschen Versorger herausragende Resultate. RWE erreichte das bereinigte EBITDA in den ersten neun Monaten von 2025 etwa 35 Milliarden Euro und der bereinigte Nettogewinn rund 1.3 Milliarden Euro – möglicherweise ein starkes Signal für Investoren. „Unser Portfolio ist robust und wächst wertsteigernd“, so CFO Michael Müller.

Hier geht es zu den Analyse-Charts!

Der Erfolg rührt insbesondere daher, dass RWE massiv in erneuerbare Kapazitäten investiert und zugleich von der steigenden Nachfrage nach Strom- und Netzkapazitäten profitiert. Zwar hatte das Segment Flexible Generation mit Normalisierung und schwächeren Windbedingungen zu kämpfen, doch insgesamt zeigt sich das Unternehmen auf einem soliden Kurs. Die frühe Marktdominanz bei der Energiewende verschafft RWE derzeit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen Wettbewerbern.

E.ON – Investition als Netz-Champion

Auch E.ON zeigt, warum deutsche Energieversorger aktuell so erfolgreich sind: In der ersten Jahreshälfte 2025 investierte E.ON rund 3.2 Milliarden Euro – ein Plus von circa elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Geschäftsfeld Energy Networks stieg das bereinigte EBITDA auf etwa 4.0 Milliarden Euro gegenüber etwa 3.3 Milliarden Euro im Vorjahr. CEO Leonhard Birnbaum sagte: „E.ONs ambitionierte Wachstumsstrategie bringt uns in eine gute Position.“

Wie erwartet ist die EON-Aktie erneut am Widerstand bei 16.55 Euro abgeprallt und dürfte weiter korrigieren. Unsere Abonnenten erhalten Zielzonen.

Der Fokus liegt klar auf Netzausbau, Digitalisierung und Infrastrukturmodernisierung – Bereiche, die im Zuge der Energiewende und hoher Regulierung gefragt sind. Damit setzt E.ON seine Rolle als „Spielmacher der Energiewende“ erfolgreich um und profitiert von Trends wie Elektromobilität und Smart Grid-Lösungen. Die Strategie zahlt sich aus.

So geht's weiter für deutsche Energieversorger

Der Ausblick für RWE und E.ON bleibt vielversprechend, sofern Bedingungen günstig bleiben. RWE bestätigt ihre Ergebnis- und Dividendenziele für 2025 und strebt mittelfristig weitere EPS-Steigerungen an. E.ON plant, sein Netzportfolio signifikant auszubauen und sieht mittelfristig eine EBITDA-Steigerung über elf Milliarden Euro vor. Chancen ergeben sich durch den weiter steigenden Stromverbrauch, Ausbau der Erneuerbaren, Digitalisierung der Netze und Ladestationen für E-Mobilität.

Risiken bestehen jedoch in regulatorischen Unsicherheiten, schwankenden Energiepreisen, Wind- und Wetterabhängigkeit sowie geopolitischen Einflussfaktoren. Für Investoren heißt das: Wer auf dauerhafte Erträge und Infrastruktur setzt, findet bei diesen Versorgern attraktive Ansätze, aber das Umfeld verlangt Aufmerksamkeit und Risikobewusstsein.

FAQ

Für was steht RWE?

RWE steht für Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk. RWE ist ein führender deutscher Energieversorger.

Zu wem gehört RWE?

RWE ist ein eigenständiger, börsennotierter Konzern mit Hauptsitz in Essen und zahlreichen institutionellen und privaten Aktionären.

Hat RWE eine Zukunft?

Ja, RWE hat durch den Ausbau erneuerbarer Energien und strategische Investitionen in die Energiewende gute Zukunftsaussichten.

Author

Arcan Askin

Schlagzeilen

Es wurde noch keine Einwilligung erteilt.

Du musst zuerst zustimmen, um Inhalte von TradingView zu sehen.