Kann Künstliche Intelligenz (KI) uns helfen? Laut einer deutschen Studie aus Berlin, aus dem Jahr 2025, nutzen bereits zwei Drittel der deutschen Bevölkerung KI. Doch nur ein Drittel vertraut ihr wirklich. Das sollten wir umgehend ändern. Hier sind drei Tipps für den optimalen Einsatz von KI im Alltag und Beruf.
Dieses Jahr wird niemand an KI vorbeikommen
Warum 2026 ein aufregendes Jahr voller Veränderungen sein wird, haben wir bereits in einem vorherigen Artikel gelernt. Worüber wir allerdings noch nicht gesprochen haben, ist der Einfluss, den auch die KI auf unser Leben haben wird.
KI ist nämlich längst nicht mehr ein weit in der Zukunft liegendes Science-Fiction-Gehirn. Sie sitzt bereits heute mit am Frühstückstisch und beantwortet E-Mails mit. Es gilt, sie zu Nutzen zu lernen. Wer im KI-Strom nicht mitschwimmt, wird schneller untergehen, als er “Asimovsche Robotorgesetze” sagen kann. Aus diesem Grund sollte sich jeder zumindest einmal ernsthaft mit der KI auseinandersetzen.
Und so kann KI optimal im Job und Alltag genutzt werden:
Lassen Sie den KI-Agenten für Sie arbeiten
„Die Zukunft besteht nicht darin, den Menschen zu ersetzen. Sondern darin, ihn zu erweitern.“, so Aparna Chennapragada, Chief Product Officer für KI-Erlebnisse bei Microsoft. Und wie kann man KI unterstützend einsetzen? Durch KI-Agenten, die komplexe Aufgaben für Sie übernehmen können. Microsoft macht es vor: Es gibt den Copilot, der inzwischen Meetings für Sie und Ihre Arbeit vorbereiten kann.
Außerdem kann er Recherchen zusammenfassen und fundamentale Erkenntnisse aus Unternehmensdaten ableiten. Wäre es die Welt, diese Aufgaben auch selbst zu erledigen? Natürlich nicht. Aber darum geht es bei der Nutzung von KI auch gar nicht. Der Fokus liegt darauf, effizienter zu arbeiten und die kostbare Zeit für jene Bereiche zu nutzen, in denen der Mensch stärker ist und die ihm mehr Spaß machen.
Und so macht es auch Google: Mit Google Gemini kann man neuerdings mit einem virtuellen KI-Agenten Kleider shoppen, der individuell abgestimmte Produkte vorschlägt. Durch sprachgesteuerte Kommunikation in Gemini können die Suchpräferenzen mitgeteilt werden. Das Tool schlägt anschließend passende Produkte vor. Durch maschinelles Lernen wird die Auswahl immer passgenauer zum Nutzer. Je mehr Sie im Austausch sind, desto besser lernt die KI Sie und Ihre Wünsche kennen.
Eine Brille, die mitdenkt
Jetzt kommt etwas für Menschen, die gerne Multitasking betreiben: die AI-Brillen von Meta. Rezepte ansehen und dabei Musik von Whitney Houston fürs romantische Dinner auswählen, geht inzwischen ohne Knopfdruck mit Brille. Gut, das kann auch Alexa von Amazon.
Aber die Brille von Meta kann etwas, das über reine Sprachsteuerung hinausgeht: Sie kommuniziert in Echtzeit und nutzt dabei nicht nur Sprache, sondern auch Bilder und Videos, die sie über Ihre Kamera erfasst. Bleiben wir mal bei dem Kochszenario. Sind Sie sich gerade unsicher darüber, ob Sie das richtige Paniermehl in der Hand halten? Dann kann die AI-Brille auf Wunsch per Objekterkennung Informationen zu diesem Produkt zeigen.
Bei neueren Varianten mit Display erhalten Sie die Informationen zum jeweiligen Produkt sogar visuell im Sichtfeld. Und das, ohne aufs Handy schauen zu müssen. Die Hände sind weiterhin frei zum Kochen.
KI hilft ganz nebenbei
Und auch Samsung bündelt mehrere KI-Funktionen gleichzeitig und integriert diese direkt ins Betriebssystem. Wer keine Zeit hat Nachrichten zu lesen, kann sich diese selbst aus dem Browser, automatisch zusammenfassen lassen. Überflüssige Details werden dabei gekonnt entfernt.
Wer sich außerdem nicht sicher ist, wie er besonders höflich kommunizieren soll, erhält ebenfalls Hilfe. Die KI kann die an die Firma verfasste Textnachricht nämlich stilistisch anpassen, indem sie diesen kürzt oder höflicher formuliert. Und das, ohne dass der Inhalt geändert wird.
Außerdem kann Samsung in Echtzeit in beide Richtungen übersetzen. Dies funktioniert auch bei einem Telefonat mit einem Bekannten der letzten Südamerika-Reise. Ist es nicht schön, eine Alternative zu gebrochenem Spanisch zu haben? Sie rufen Ihren Freund an, sagen etwas in Ihrer Sprache und die KI nutzt die sogenannte Live-Translate-Funktion.
Und das ist erst der Anfang
Das Spannendste an all dem? Wir stehen gerade mal am Anfang dieser Entwicklung. Es gibt noch unzählige weitere KI-Anwendungen, über die man Geschichten schreiben könnte. Genau aus diesem Grund versorgen wir Sie ab Februar über unsere News-Seite regelmäßig mit den neuesten KI-Entwicklungen, von denen auch Sie profitieren sollten.
Welche negativen Konsequenzen die KI mit sich bringt und wie unsere Welt in den kommenden Jahren aussehen wird, werden wir ebenfalls noch besprechen. Bleiben Sie gespannt, denn am 15. Februar, erscheint ein weiterer Sonderbericht über den Preis, den wir für diese Art von Technologie noch zahlen werden.
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Microsoft und Google zeigen, wie KI-Agenten Meetings vorbereiten und personalisierte Einkaufsempfehlungen liefern.
Die Meta-AI-Brille hilft beim Multitasking, indem sie per Kamera Objekte erkennt und Informationen direkt im Blickfeld anzeigt.
Die KI von Samsung hilft dabei, Texte zusammenzufassen, Nachrichten höflicher zu formulieren und Gespräche live zu übersetzen.

