Das Wichtigste in Kürze:
- Gewinn: 0.15 US-Dollar je Aktie nach -0.35 US-Dollar im Vorjahr.
- Umsatz: 1.31 Milliarden US-Dollar nach 1.06 Milliarden US-Dollar.
- Freier Cashflow: 1.24 Milliarden US-Dollar, plus 57 Prozent zum Vorjahr.
Crowdstrike: Wie gelang die Wende?
Im vierten Quartal meldete CrowdStrike einen Gewinn von 0.15 US-Dollar je Aktie, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 0.35 US-Dollar je Aktie angefallen war. Gleichzeitig legte der Umsatz auf 1.31 Milliarden US-Dollar zu, nach 1.06 Milliarden US-Dollar im Vergleichsquartal.
Für Investoren ist die Kombination auf Umsatz- und Gewinnwachstum wichtig, weil sie auf eine wirksamere Kostensteuerung bei anhaltender Nachfrage hindeutet. Das aktuelle Zahlenwerk deutet darauf hin, dass CrowdStrike den Spagat aus Wachstum und Ergebnisverbesserung im Quartal besser gelöst hat als zuvor.
CrowdStrike: Wachstum mit Schattenseiten
Ist jetzt alles wieder gut? Der Quartalstrend steht neben der Entwicklung im Gesamtjahr, die Anleger nüchtern einordnen sollten. Denn ein starkes Schlussquartal kann verdecken, wie das Jahr insgesamt verlaufen ist. Im Geschäftsjahr setzte CrowdStrike 4.81 Milliarden US-Dollar um, nach 3.95 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Beim Ergebnis je Aktie steht jedoch ein Wert von -0.65 US-Dollar, nach -0.06 US-Dollar im Jahr zuvor.
Für Anleger ist das ein Hinweis, dass die Profitabilität im Jahresdurchschnitt noch nicht stabil ist, obwohl das Umsatzwachstum sichtbar bleibt. Für längerfristige Investoren ist entscheidend, ob die Gewinnwende aus dem Quartal in den kommenden Perioden tragfähig wird und sich in wiederkehrenden Ergebniseffekten niederschlägt.
CrowdStrike: Was heißt das für Investoren?
Für die Bewertung rückt neben Gewinn und Umsatz auch die Cash-Generierung in den Mittelpunkt. Gerade bei Softwaremodellen kann ein robuster freier Cashflow-Spielraum für Investitionen und Strategiethemen schaffen. Das Unternehmen steigerte den freien Cashflow im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 1.24 Milliarden US-Dollar. Zudem verweist das Management auf Dynamik bei wiederkehrenden Erlösen: Im vierten Quartal lag die Zahl der wiederkehrenden Umsätze (ARR - Annual Recurring Revenue) bei 331 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Für das laufende Geschäftsjahr wird eine Steigerung der jährlich wiederkehrenden Umsätze zwischen 23 und 24 Prozent in Aussicht gestellt. Beim bereinigten Gewinn je Aktie nennt CrowdStrike eine ambitionierte Spanne von 4.78 bis 4.90 US-Dollar. Unterm Strich erhalten Investoren damit ein Bild, in dem Cashflow und wiederkehrende Erlöse Stabilität signalisieren, während die Aktie zugleich stark vom Erreichen der hoch gesteckten Ergebnisziele abhängt.
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FAQ
Was macht CrowdStrike genau?
CrowdStrike entwickelt cloudbasierte Cybersicherheitssoftware, die Unternehmen dabei hilft, Computer, Server und Netzwerke vor Hackerangriffen, Schadsoftware und digitalen Bedrohungen zu schützen. Die Plattform überwacht Systeme kontinuierlich, erkennt verdächtige Aktivitäten und reagiert automatisiert auf Angriffe.
Was war das Problem bei CrowdStrike?
Im Juli 2024 führte ein fehlerhaftes Software-Update für die Sicherheitslösung Falcon zu einem weltweiten IT-Ausfall. Millionen Windows-Rechner stürzten ab oder starteten nicht mehr korrekt, wodurch Unternehmen, Flughäfen, Banken und Krankenhäuser zeitweise nicht arbeiten konnten.




