Das Wichtigste in Kürze:
- Der bereinigte Nettogewinn sank 2025 um 15 Prozent auf 15.6 Milliarden US-Dollar.
- Der operative Cashflow blieb mit 27.8 Milliarden US-Dollar vergleichsweise stabil.
- Die Dividende steigt auf 3.40 Euro je Aktie, zusätzlich sind Aktienrückkäufe bis zu sechs Milliarden US-Dollar geplant.
Gewinnrückgang bei stabiler Liquidität
TotalEnergies hat heute, am 11. Februar 2026, in Paris seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Der französische Energiekonzern meldet rückläufige Gewinne, hält jedoch seinen operativen Cashflow auf hohem Niveau. Im vierten Quartal sank der bereinigte Nettogewinn auf 3.8 Milliarden US-Dollar nach 4.4 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt mit 3.9 Milliarden US-Dollar gerechnet.
Der den Aktionären zurechenbare IFRS-Gewinn belief sich auf 2.9 Milliarden US-Dollar. Auf Jahressicht erzielte TotalEnergies einen bereinigten Nettogewinn von 15.6 Milliarden US-Dollar, ein Minus von 15 Prozent gegenüber 2024. Der operative Cashflow erreichte 27.8 Milliarden US-Dollar und lag damit nur sieben Prozent unter Vorjahr. Belastend wirkten vor allem um 15 Prozent niedrigere Ölpreise.
Produktion wächst trotz niedrigerer Preise
Während die Preise für Öl und Gas sanken, konnte TotalEnergies seine Förderung ausweiten. Die Öl und Gasproduktion stieg 2025 um 3.9 Prozent und übertraf damit die eigene Prognose von über drei Prozent. Im vierten Quartal erreichte die Produktion 2.545 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag, ein Plus von nahezu fünf Prozent im Jahresvergleich.
Exploration und Produktion erwirtschafteten im Gesamtjahr ein bereinigtes operatives Ergebnis von 8.4 Milliarden US-Dollar sowie einen Cashflow von 15.6 Milliarden US-Dollar. Neue Großprojekte in Brasilien, den Vereinigten Staaten, Argentinien und Dänemark trugen zum Wachstum bei. Die operative Kostenbasis blieb mit fünf US-Dollar pro Barrel stabil. Die Kapitalrendite auf das durchschnittlich eingesetzte Kapital lag bei 12.6 Prozent und damit im Branchenvergleich auf hohem Niveau. Die Verschuldungsquote betrug zum Jahresende 15 Prozent.
Dividende steigt und Rückkäufe geplant
Trotz des Gewinnrückgangs setzt TotalEnergies auf Kontinuität bei der Kapitalrückführung. Zusätzlich plant das Unternehmen im ersten Quartal 2026 Aktienrückkäufe im Umfang von 750 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 sind Rückkäufe zwischen drei und sechs Milliarden US-Dollar vorgesehen. 2025 investierte TotalEnergies 17.1 Milliarden US-Dollar, davon 37 Prozent in neue Öl und Gasprojekte sowie rund 3.5 Milliarden US-Dollar in kohlenstoffarme Energien.
Für Investoren bleibt entscheidend: Der Konzern kombiniert stabile Cashflows mit moderatem Wachstum und einer steigenden Dividende. In einem Umfeld sinkender Rohstoffpreise bietet die solide Bilanz mit 15 Prozent Verschuldungsquote finanzielle Stabilität und planbare Ausschüttungen.
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FAQ
Was gehört alles zu TotalEnergies?
TotalEnergies ist ein integrierter Energiekonzern mit Aktivitäten in Exploration und Produktion von Öl und Gas, Raffinerie und Chemie, LNG, Stromerzeugung sowie erneuerbaren Energien. Zudem betreibt das Unternehmen ein weltweites Tankstellennetz und investiert in kohlenstoffarme Projekte.
Wie hieß TotalEnergies früher?
Das Unternehmen firmierte bis 2021 unter dem Namen Total. Mit der Umbenennung in TotalEnergies wurde die strategische Ausrichtung auf ein breiteres Energiespektrum, insbesondere Strom und erneuerbare Energien, betont.





