Siemens Energy und Air Liquide: Gemeinsam in die Wasserstoff-Zukunft
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Siemens Energy und Air Liquide: Gemeinsam in die Wasserstoff-Zukunft

Author

Patrick May

Siemens Energy, ein renommiertes Unternehmen im Energietechnikbereich, hat jüngst bekannt gegeben, für ein imposantes Projekt von Air Liquide in der Normandie insgesamt zwölf Elektrolyseure bereitzustellen. Dieses Vorhaben stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung umweltfreundlicher Energiequellen dar, wobei Wasserstoff im Zentrum dieser revolutionären Fortschritte steht. Mehr zum Thema Wasserstoff erfahren Sie hier: Zwischen Wasserstoffhype und Elektrorealität!.

In der vorgesehenen Anlage ist geplant, jährlich rund 28 000 Tonnen Wasserstoff zu produzieren. Als Energiequelle für diesen Prozess wird ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt. Zum besseren Verständnis dieser gigantischen Menge: Mit der so gewonnenen Wasserstoffmenge könnte man einen LKW, der mit Wasserstoff angetrieben wird, rechnerisch 10 000-mal um den gesamten Globus fahren lassen. Ein zentrales Merkmal der Anlage ist die Nutzung der sogenannten Protonen-Austauschmembran-Technologie (PEM). Diese Technologie zeichnet sich durch ihre hohe Effizienz und ihre Fähigkeit aus, schnell zu starten und dynamisch zu regeln. Vor allem bei der Verwendung von erneuerbaren Energien, die von Natur aus volatil sein können, bietet die PEM-Elektrolyse entscheidende Vorteile.

Abschließend ist noch anzumerken, dass die besagten Elektrolyseure in Berlin hergestellt werden. Damit unterstreicht Siemens Energy nicht nur sein Engagement in der Förderung sauberer Energiequellen, sondern zeigt auch das Vertrauen in den Standort Deutschland als Produktionsbasis. Mit dieser Zusammenarbeit setzen Siemens Energy und Air Liquide also einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg hin zu einer grüneren und nachhaltigeren Zukunft, in der Wasserstoff eine tragende Rolle spielen wird. Am 7. August 2023 teilte Siemens Energy außerdem während seiner Finanzkonferenz die Quartalszahlen bis zum Abschlussdatum 30. Juni 2023 mit. Trotz eines erhöhten Verlusts je Aktie, der von -0.54€ im Vorjahr auf -3.42€ stieg, konnte das Unternehmen verglichen mit dem Vorjahr einen Anstieg des Umsatzes um knapp drei Prozent verzeichnen. Wie es um die Charts des ENR-Wertpapiers steht, das wiederum erfahren Sie hier.

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Patrick May

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