Nvidia-Aktie auf Rekordhoch: H20-Chips dürfen wieder nach China
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Nvidia-Aktie auf Rekordhoch: H20-Chips dürfen wieder nach China

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Carlo Schmid

Nvidia hat angekündigt, dass es bald wieder seine H20-Chips nach China verkaufen wird, nachdem die US-Regierung die entsprechenden Lizenzen zugesichert hat. Diese Entwicklung folgt auf frühere Exportbeschränkungen, die von der Trump-Administration eingeführt wurden und Nvidias Marktanteil in China erheblich beeinträchtigten.

Die H20-Chips von Nvidia wurden ursprünglich entwickelt, um frühere Exportkontrollen zu umgehen, die von der Biden-Administration eingeführt wurden. Diese Chips sind eine weniger leistungsstarke Version der AI-Prozessoren von Nvidia, die speziell für den chinesischen Markt konzipiert wurden.

Nvidia-CEO Jensen Huang hat sich intensiv gegen diese Exportkontrollen eingesetzt und argumentiert, dass sie die amerikanische Technologieführerschaft behindern. In einem Treffen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump betonte Huang kürzlich die Bedeutung von Arbeitsplätzen und der Führungsrolle der USA im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Das Treffen scheint nun Wirkung gezeigt zu haben.

Hintergrund der Exportbeschränkungen

Die Exportbeschränkungen wurden ursprünglich eingeführt, um den Zugang Chinas zu fortschrittlicher Technologie zu begrenzen. Diese Maßnahmen sollten verhindern, dass China in sensiblen Technologiebereichen wie Künstlicher Intelligenz und Halbleitern aufholt oder US-Technologie für sein Militär verwendet. Nvidia, ein weltweit führender Anbieter von KI-Chips, war von diesen Beschränkungen stark betroffen.


Neues Allzeithoch, seit dem Tief im April verdoppelt: Nvidia erreichte als erstes Untenrehmen der Börsengeschichte eine Marktkapitalisierung von vier Billionen Dollar.
Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen globalen Umsatz von gut 140 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von etwa 25 Milliarden. Zu den Kunden von Nvidia gehören große US-Technologieunternehmen wie Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft.

Die Entscheidung der US-Regierung, die Lizenzen für den Verkauf der H20-Chips nun doch zu erteilen, ist Teil einer breiteren Entspannung der Beziehungen zwischen den USA und China. Diese Entspannung umfasst auch Verhandlungen über den Verkauf seltener Erden aus China. Die Genehmigung der H20-Chip-Verkäufe wird als bedeutender Schritt zur Verbesserung der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern angesehen.

Auswirkungen auf den Markt

Die Ankündigung, dass Nvidia wieder H20-Chips nach China liefern darf, hatte positive Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Die Nvidia-Aktie schnellte auf ein neues Allzeithoch und erreichte als erstes Unternehmen der Börsengeschichte eine Marktkapitalisierung von mehr als vier Billionen US-Dollar. Auch der Nasdaq und die asiatischen Aktienmärkte reagierten positiv auf die Nachricht.


Dass die H20-Chips wieder nach China geliefert werden, ist auch für Alibaba eine gute Nachricht. Die BABA-Aktie hüpfte leicht, sollte aber weiter abverkaufen
Chinesische Unternehmen wie DeepSeek und Alibaba, die auf Nvidias Chips für ihre KI-Dienste angewiesen sind, profitieren von dieser Entwicklung. Jensen Huang, der Gründer von Nvidia, trat nach der Entscheidung der US-Regierung im chinesischen Staatsfernsehen auf und verkündete die Genehmigung der Lieferungen.

Huang bezeichnete die US-Chip-Beschränkungen schon früh als "Fehler", der Huawei geholfen habe, sich zu entwickeln. Der Nvidia-Chef führt derzeit Gespräche mit chinesischen Regierungsvertretern, darunter dem Handelsminister, um die Rolle seines Unternehmens im Bereich der KI-Hardware auch im Reich der Mitte zu festigen. Diese Gespräche sind Teil von Nvidias Strategie, die Position als weltweit führender Anbieter von KI-Infrastruktur weiter zu festigen.

Wie geht’s weiter für Nvidia?

Nvidia plant, die Lieferungen der H20-Chips nach China bald wieder aufzunehmen, nachdem die erforderlichen Lizenzen von der US-Regierung erteilt wurden. Diese Entscheidung könnte den Weg für weitere Handelsabkommen zwischen den USA und China ebnen und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter verbessern. Jensen Huangs Gespräche mit chinesischen Führungskräften sollen den Weg für bessere bilaterale Zusammenarbeit beim Thema KI ebnen und Nvidias Marktstellung untermauern.

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Carlo Schmid

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