Krypto-Newsflash: Lazarus auf OKX, SEC verzögert Altcoin-ETFs, Korea gegen BTC-Reserve
#Kryptowährungen

Krypto-Newsflash: Lazarus auf OKX, SEC verzögert Altcoin-ETFs, Korea gegen BTC-Reserve

Wäscht die Lazarus-Gruppe Bybit-Gelder über OKX?

Die Kryptobörse OKX hat heute ihren DEX-Aggregator (eine Plattform, die Liquidität aus verschiedenen dezentralen Börsen zusammenführt, um Nutzern bessere Handelskurse und effizientere Transaktionen zu bieten) vorübergehend ausgesetzt. Vorausgegangen war ein koordinierter Angriff der nordkoreanischen Hackergruppe Lazarus.

Die Gruppe soll versucht haben, die Plattform für illegale Transaktionen zu missbrauchen. OKX reagierte mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen und kooperierte mit den Regulierungsbehörden. Parallel untersucht die EU, ob gestohlene Bybit-Gelder über die Börse OKX gewaschen wurden. OKX weist die Vorwürfe zurück.  Anfang März hatte die Lazarus-Gruppe über eine Milliarde US-Dollar von der Kryptobörse Bybit erbeutet.

Sui Foundation stärkt Blockchain-Sicherheit mit Blockaid

Die Sui Foundation hat letzte Woche eine Partnerschaft mit Blockaid angekündigt, um die Sicherheit im Sui-Ökosystem zu verbessern. Blockaid bringt seine Expertise in Smart-Contract-Analysen, Wallet-Sicherheit und Off-Chain-Bedrohungsabwehr ein. Die Zusammenarbeit erfolgte nach einem Angriff im Januar 2024, bei dem Nutzer 29 Millionen US-Dollar verloren. 

Zuvor hatte die Sui Foundation bereits 500 000 US-Dollar an CertiK gezahlt, ein führendes Blockchain-Sicherheitsunternehmen, das sich auf die Prüfung und Überwachung von Blockchain-Protokollen spezialisiert hat, um kritische Schwachstellen zu identifizieren. Die Partnerschaft mit Blockaid soll weitere Angriffe verhindern.

Check Point und Cardano verstärken Blockchain-Sicherheit

Check Point Software Technologies, ein israelisches Cybersicherheitsunternehmen, das sich auf Netzwerk-, Cloud- und Endpunktsicherheit spezialisiert, hat letzte Woche eine Partnerschaft mit Cardano angekündigt. Dabei geht es um eine Echtzeit-Sicherheitslösung für Blockchain-Anwendungen. Die Initiative reagiert auf Cyberbedrohungen. 

Check Point integriert KI-gestützte Erkennungssysteme in das Cardano-Netzwerk, um Smart-Contract-Schwachstellen und Phishing-Angriffe in Echtzeit zu verhindern. Die Finanzierung erfolgt durch Cardanos Community-Programm Project Catalyst. Die Lösung soll institutionellen Investoren mehr Sicherheit bieten.

SEC verschiebt Entscheidung über ETFs für XRP, Solana, LTC und DOGE

Die US-Börsenaufsicht (SEC) verschiebt erneut die Entscheidung über die Zulassung mehrerer Krypto-ETFs, etwa für Solana, Litecoin, XRP und Dogecoin. Begründet wird die Verzögerung mit der Notwendigkeit zusätzlicher Prüfungen und Regeländerungen, die weitere Zeit in Anspruch nehmen wird. Zu den betroffenen ETFs gehören unter anderem die XRP-ETFs von Grayscale und die Spot-Solana-ETF-Anträge der Cboe BZX Exchange

Die Entscheidungen wurden auf Mai vertagt. Verschiedene ETF-Analysten von Bloomberg halten die Verzögerung für ein gängiges Verfahren und sehen keine negativen Auswirkungen auf die Genehmigungschancen. Der frühere SEC-Vorsitzende Gary Gensler verfolgte eine strenge Regulierungspolitik gegenüber Kryptowährungen. Seit seinem Rücktritt am 20. Januar wurden mehrere Unternehmen von rechtlichen Verfahren befreit.

VanEck beantragt Spot-ETF für Avalanche

VanEck, einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat jüngst bei der US-Börsenaufsicht (SEC) einen Antrag für die Zulassung eines ETFs für Avalanche (AVAX) eingereicht. Der Fonds soll die Wertentwicklung des nativen Tokens AVAX nachbilden. So können Geldgeber direkt in das Avalanche-Netzwerk investieren.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 7.7 Milliarden US-Dollar gehört Avalanche zu den größten Krypto-Projekten und ist bekannt für eine hohe Skalierbarkeit sowie Ethereum-Kompatibilität. Laut Analysten könnte eine Zulassung der Exchange-Traded Funds für AVAX und einige weitere Altcoins noch in diesem Jahr erfolgen.

Koreanische Nationalbank lehnt Bitcoin-Reserve ab

Die südkoreanische Nationalbank hat gestern offiziell erklärt, dass sie Bitcoin nicht als Teil ihrer Devisenreserven in Betracht zieht. Als Hauptgründe nennt die Zentralbank die hohe Volatilität, Liquiditätsrisiken und die Nichterfüllung internationaler Standards. Die Entscheidung wurde in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage veröffentlicht. 

Während die Vereinigten Staaten Bitcoin bereits als Reserve-Asset anerkannt haben, hält Südkorea an traditionellen Finanzinstrumenten fest. Die Zentralbank verwies zudem auf die fehlende regulatorische Klarheit hinsichtlich der steuerlichen Behandlung von Bitcoin und betonte, dass bisher keine Zentralbank der G-20-Staaten Bitcoin als offiziellen Bestandteil ihrer Fremdwährungsreserven aufgenommen habe.

Das war’s schon mit dem Krypto-Newsflash. Der nächste wird am 24.03.2025 erscheinen.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!

Schlagzeilen

Es wurde noch keine Einwilligung erteilt.

Du musst zuerst zustimmen, um Inhalte von TradingView zu sehen.