Krypto-Newsflash: BlackRock warnt vor Bitcoin-Hack, El Salvador kauft ‘heimlich’, McGregor will BTC-Reserve
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Krypto-Newsflash: BlackRock warnt vor Bitcoin-Hack, El Salvador kauft ‘heimlich’, McGregor will BTC-Reserve

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Carlo Schmid

El Salvador kauft ‘heimlich’ Bitcoin

El Salvador hat trotz eines laufenden Abkommens mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in den letzten sieben Tagen sieben weitere Bitcoin gekauft und hält nun insgesamt 6173 BTC im Wert von etwa 637 Millionen US-Dollar. Präsident Nayib Bukele lässt über das staatliche Bitcoin Office regelmäßig Käufe tätigen, obwohl laut IWF-Vertrag Regierungsinvestitionen in Bitcoin während der Programmlaufzeit untersagt sind. Der zugrunde liegende Konflikt mit dem IWF schwelt bereits seit 2021, als El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel machte –und vom IWF dafür scharf kritisiert wurde.

Als das Land im April 2024 ein Kreditprogramm über 1.3 Milliarden US-Dollar unterzeichnete, bestand der IWF auf ein ausdrückliches Verbot staatlicher BTC-Käufe. El Salvadors medienwirksam propagierte Bitcoin-Strategie schien vor dem Aus zu stehen. Hintergrund: Die Volatilität von Kryptowährungen gefährde laut IWF die Finanzstabilität eines ohnehin hoch verschuldeten Landes. Bukele hingegen sieht Bitcoin als strategische Zukunftsinvestition. Die aktuellen Käufe über mutmaßlich nichtstaatliche Kanäle deuten darauf hin, dass El Salvador das Abkommen formal einhält, es in der Praxis aber umschifft.

UFC-Star McGregor will BTC für Irland

UFC-Star Conor McGregor hat sich auf der Plattform X für den Aufbau einer staatlichen Bitcoin-Reserve in Irland ausgesprochen. In mehreren Beiträgen auf der erklärte er, dass eine solche Reserve dazu beitragen könne, die Kontrolle über das Geld wieder in die Hände der Bürgerinnen und Bürger zu legen. Er rief dazu auf, die „klügsten Köpfe“ des Landes für die Umsetzung zu gewinnen und kündigte einen öffentlichen Austausch über einen sogenannten X Space an – ein Live-Audioformat, in dem Nutzer zuhören und mitdiskutieren können.

McGregor hat sich in den letzten Monaten verstärkt politisch positioniert und sich selbst für eine mögliche Kandidatur als Präsident Irlands ins Spiel gebracht. Sein Ruf nach einer Bitcoin-Reserve folgt internationalen Vorbildern: US-Präsident Donald Trump hat bereits eine nationale Krypto-Strategie angekündigt, auch einzelne US-Bundesstaaten wie Arizona oder New Hampshire arbeiten an Gesetzen für Bitcoin als strategische Rücklage. Die Idee: Ein Teil der staatlichen Finanzreserven soll in Bitcoin gehalten werden, um sich unabhängiger vom globalen Finanzsystem zu machen.

BlackRock: Quantencomputer vs. BTC

Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat in einem aktualisierten Antrag für seinen Bitcoin-ETF (iShares Bitcoin Trust) vor einem möglichen Sicherheitsrisiko durch Quantencomputer gewarnt. Das Unternehmen erklärte vergangene Woche, dass zukünftige technologische Durchbrüche von Quantencomputern die Verschlüsselung von Bitcoin unterwandern könnten, auch wenn dieses Szenario aktuell nur theoretisch sei. Die Warnung ist Teil der offiziellen Risikohinweise, die BlackRock gesetzlich gegenüber der US-Börsenaufsicht angeben muss, um die Genehmigung für seinen Bitcoin-ETF von der US-Börsenaufsicht (SEC) zu bekommen.

Einfach gesagt: BlackRock warnt vor Quantencomputern, weil diese in Zukunft so leistungsfähig werden könnten, dass sie die heute verwendete Verschlüsselung von Bitcoin knacken. Sollte ein Quantencomputer diese Sicherheit umgehen können, wäre das eine ernsthafte Bedrohung für das gesamte Bitcoin-System. Auch wenn dieses Szenario heute noch weit entfernt ist, muss BlackRock es im ETF-Antrag offenlegen – nicht, weil das Unternehmen nicht an Bitcoin glaubt, sondern weil es gesetzlich verpflichtet ist, selbst sehr unwahrscheinliche Risiken transparent zu machen. So sollen Anleger frühzeitig über mögliche Gefahren informiert werden.

Cardano in Grayscales Krypto-Fonds

Cardano (ADA) ist offiziell in den Digital Large Cap Fund von Grayscale aufgenommen worden, einen der bekanntesten Krypto-Fonds für institutionelle Anleger. Damit gehört ADA nun zu einer exklusiven Auswahl führender Kryptowährungen, neben Bitcoin und Ethereum. Innerhalb einer Woche rangierte Cardano bereits auf Platz vier der leistungsstärksten Assets im Fonds. Solana und XRP finden sich ebenfalls in dieser Liste. Den größten Teil des Fonds macht Bitcoin aus.

Grayscale verwaltet milliardenschwere Krypto-Fonds und gilt als Gradmesser für seriöse Blockchain-Investments. Die Unterstützung von Cardano (ADA) wertet das Projekt deutlich auf und signalisiert starkes institutionelles Interesse, also das Vertrauen großer Finanzakteure wie Investmentfonds und Vermögensverwalter. Für Anleger bedeutet das: mehr Sichtbarkeit, mehr Vertrauen und möglicherweise mehr Preisstabilität, auch wenn der Kryptomarkt volatil bleibt.

Polkadot 2.0 bringt Elastic Staking

Polkadot hat in den letzten Tagen deutlich an Fahrt aufgenommen – nicht nur am Markt, sondern auch technisch. Der jüngste Kurssprung erfolgte, nachdem Entwickler den letzten Meilenstein des Polkadot-2.0-Upgrades auf Kusama, dem Testnetzwerk, umgesetzt haben: das sogenannte Elastic Scaling. Dieses Update soll die Skalierbarkeit des Netzwerks massiv verbessern. Die umfangreiche Neustrukturierung des Netzwerks war bereits im Sommer vergangenen Jahres angekündigt worden und soll Nutz- und Kurswert des nativen Coins DOT nachhaltig steigern.

Das nun eingeführte Elastic Scaling bedeutet, dass Polkadot künftig automatisch mehr Rechenleistung bereitstellen kann, wenn die Zahl der Nutzer oder Anwendungen im Netzwerk steigt. Damit wird es schneller, effizienter und bleibt dennoch sicher und dezentral. Gemeinsam mit früheren Upgrades wie Asynchronous Backing und Agile Coretime soll Polkadot zu einer der leistungsfähigsten Blockchains werden – mit Blockzeiten von unter zwei Sekunden. Ein Schritt, der besonders für Entwickler und große Web3-Anwendungen spannend ist.

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Carlo Schmid

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