"Enge Zusammenarbeit": FC Bayern und Telekom verlängern Trikot-Deal
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"Enge Zusammenarbeit": FC Bayern und Telekom verlängern Trikot-Deal

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Arcan Askin

Die wichtigsten Punkte

Der FC Bayern München und die Deutsche Telekom haben ihre langjährige Partnerschaft vorzeitig bis ins nächste Jahrzehnt verlängert. Der neue Vertrag als Haupt- und Trikotsponsor läuft nun bis 2032 und bringt dem Rekordmeister eine deutliche finanzielle Aufwertung. Statt bisher rund 50 Millionen Euro soll der Deal künftig bis zu 65 Millionen Euro pro Jahr in die Kassen der Münchner spülen. Die Verlängerung ist ein starkes Zeichen der Stabilität und ein klares Bekenntnis beider Partner zueinander, insbesondere angesichts von Gerüchten über ein mögliches Interesse der Fluggesellschaft Emirates am Trikotsponsoring. Über das klassische Sponsoring hinaus wollen beide Seiten die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, digitale Fan-Erlebnisse und gesellschaftliche Verantwortung intensivieren.

Ein Signal der Stärke in unsicheren Zeiten

Kurz vor dem Auftakt der neuen Bundesliga-Saison haben der FC Bayern München und die Deutsche Telekom ein Ausrufezeichen gesetzt. Die vorzeitige Verlängerung ihrer Partnerschaft um sieben Jahre bis 2032 ist mehr als nur ein Sponsoring-Deal – es ist ein Bekenntnis zur Stabilität in einem zunehmend volatilen Marktumfeld. Seit 2002 prangt das markante „T" der Telekom auf der Brust der Bayern-Spieler, eine der beständigsten und erfolgreichsten Partnerschaften im europäischen Spitzenfußball. Der neue Vertrag, der ursprünglich bis 2027 lief, wurde nicht nur verlängert, sondern auch finanziell deutlich aufgestockt. Dem Vernehmen nach steigt die jährliche Summe von bisher rund 50 Millionen auf bis zu 65 Millionen Euro, abhängig von sportlichen Erfolgen.

Diese Entscheidung ist auch eine klare Absage an Spekulationen, die Fluggesellschaft Emirates könnte die Telekom als Hauptsponsor ablösen. Zwar wurde auch der Vertrag mit Emirates als Premium-Partner bis 2032 verlängert, doch das Trikot bleibt fest in den Händen des Bonner Telekommunikationsriesen. Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, betonte die Bedeutung dieser Kontinuität: „Diese Partnerschaft ist eine der beständigsten der Bundesliga und ein Paradebeispiel für Glaubwürdigkeit im Profisport. Sie gibt uns seit über 20 Jahren Stabilität."

Mehr als nur Geld

Der neue Vertrag geht weit über die reine finanzielle Unterstützung hinaus. Beide Partner wollen die Zusammenarbeit in strategischen Zukunftsfeldern vertiefen. Im Mittelpunkt stehen dabei Technologie und digitale Innovationen. „Das T auf dem Trikot steht für ‚Telekom', für ‚Tore' und für ‚Technologie'", erklärte Rodrigo Diehl, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Geplant sind neue digitale Erlebnisse für die Fans, die die Verbindung zwischen dem Verein und seiner weltweiten Anhängerschaft stärken sollen. Details wurden noch nicht genannt, doch die Expertise der Telekom in den Bereichen 5G, Glasfaser und digitale Plattformen dürfte eine zentrale Rolle spielen.

Ein weiterer Schwerpunkt der vertieften Partnerschaft ist das gesellschaftliche Engagement. Der FC Bayern und die Telekom wollen ihre gemeinsamen Initiativen für Vielfalt, Toleranz und soziale Inklusion ausbauen. Dazu gehören die Fortführung der Telekom-Kampagne „Gegen Hass im Netz" und der FC Bayern-Initiative „Rot gegen Rassismus". Auch Projekte zur Inklusion durch Sport sollen von der Kooperation profitieren. Damit senden beide Marken ein klares Signal, dass sie ihre enorme Reichweite und ihren Einfluss nutzen wollen, um positive gesellschaftliche Impulse zu setzen.

Eine Win-Win-Situation für beide Marken

Die Verlängerung der Partnerschaft ist für beide Seiten ein strategischer Gewinn. Der FC Bayern sichert sich langfristig einen finanzstarken und verlässlichen Partner, der ihm die notwendige Planungssicherheit für sportliche Investitionen gibt. In einer Zeit, in der englische Vereine durch milliardenschwere TV-Verträge und Investoren aus dem Nahen Osten die Finanzkraft des europäischen Fußballs dominieren, ist ein solcher Deal für die Wettbewerbsfähigkeit der Münchner von entscheidender Bedeutung.

Für die Telekom ist die Partnerschaft mit dem FC Bayern ein unschätzbarer Marketing-Hebel. Die weltweite Strahlkraft des Vereins sorgt für eine enorme Sichtbarkeit der Marke Telekom. Die Verbindung mit den positiven Emotionen des Fußballs und den Erfolgen des FC Bayern stärkt das Image des Unternehmens. Rodrigo Diehl brachte es auf den Punkt: „Die wertvollste deutsche Marke und der erfolgreichste deutsche Fußballverein gehören zusammen." Die langfristige Verlängerung zeigt, dass beide Partner fest davon überzeugt sind, auch in Zukunft gemeinsam erfolgreich zu sein – auf dem Platz und in der Geschäftswelt.

FAQ

Hat FC Bayern eine Aktie?
 Ja, die FC Bayern München AG, die den professionellen Spielbetrieb des Vereins verantwortet, hat Aktien ausgegeben. Der Verein FC Bayern München e.V. ist jedoch der Hauptaktionär und hält 75 Prozent der Anteile.

Kann man Aktien des FC Bayern kaufen?
 Nein, die Aktien der FC Bayern München AG sind nicht an der Börse frei handelbar. Die Anteile werden von strategischen Partnern gehalten. Neben dem FC Bayern München e.V. (75 Prozent) sind dies die langjährigen Partner Adidas, Audi und Allianz mit jeweils 8.33 Prozent.

Was kostet eine Aktie von Bayern München?
 Da die Aktien nicht öffentlich gehandelt werden, gibt es keinen offiziellen, tagesaktuellen Aktienkurs. Der Wert der Anteile wird im Rahmen von Unternehmensbewertungen bei Kapitalerhöhungen oder dem Einstieg neuer Partner ermittelt. Der letzte bekannte Wert pro Aktie liegt bei rund 100 Euro, ist aber nicht mit einem Börsenkurs vergleichbar.

Ist der FC Bayern München börsennotiert?
Nein, der FC Bayern München ist nicht an der Börse notiert. Im Gegensatz zu anderen europäischen Top-Clubs wie Manchester United oder Juventus Turin haben sich die Münchner bewusst gegen einen Börsengang entschieden, um die Kontrolle über den Verein zu behalten und nicht den kurzfristigen Interessen von Finanzinvestoren ausgesetzt zu sein.

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Arcan Askin

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