Phantoms Deep Dive: Warum SpaceX für mich das ultimative Langfrist-Investment ist
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Phantoms Deep Dive: Warum SpaceX für mich das ultimative Langfrist-Investment ist

Author

Manuel Gottschalk

Das Wichtigste in Kürze:

  • Aus diesen Gründen sieht das Phantom ein solch großes Zukunftspotenzial in SpaceX

  • Institutionen akkumulieren im Hintergrund

  • Warum er ausnahmsweise hier auf einen Sparplan zurückgreift

In diesem Format ordnet unser Phantom regelmäßig ein, welche Märkte und Werte er gerade besonders spannend findet. Heute geht es um die wohl ambitionierteste Vision unserer Zeit, für die das Phantom sowohl ein Bull- als auch ein Bear-Case-Szenario bereithält. Welche Strategie er anwendet, um für beide Fälle gewappnet zu sein, erklärt er in diesem exklusiven Gespräch.

Es waren Forscher wie Albert Einstein, Tüftler wie Thomas Edison, Visionäre wie Nikola Tesla und Entdecker wie Alexander von Humboldt, die die Grundlagen und Fundamente jener Welt gelegt haben, in der wir hier und jetzt leben.

Letzterer gehört gar in die Gruppe der Gentleman Scientists: Männer aus guten und reichen Häusern, die ihr Privatvermögen dafür opferten, damit sie in einem stillen Kämmerlein ihre Untersuchungen und Experimente fortführen konnten, um so das Wissen der Menschheit voranzutreiben und auf die nächste geistige Evolutionsstufe zu heben. Rastlose faustische Naturen, die von einem unstillbaren Wissensdrang beseelt waren und die Grenzen des Geistes zu sprengen versuchten.

In diese Kategorie Mensch verortet unser Phantom auch den Mann, der heute buchstäblich nach den Sternen greift und den Weltraum erobern möchte. Den Gründer von SpaceX: Elon Musk. Von dessen Vision und seinem unternehmerischen Gelingen ist das Phantom so überzeugt, dass die SpaceX-Aktie der einzige Wert ist, den er entgegen seiner eigentlichen Investment-Strategie via Sparplan akkumuliert. Eine wichtige Info vorab: Die hier dargestellte Meinung ist der individuelle Standpunkt unseres Phantoms und entspricht nicht zwangsläufig unserer Analysemeinung. Dieser Artikel stellt keine Empfehlung dar, ein Asset zu halten, zu kaufen oder zu verkaufen. Wir machen keine Anlageberatung!

„SpaceX ist für mich ein Titel, bei dem es mir egal ist, ob der nochmal auf 10 Dollar fällt oder geradewegs nach oben Richtung 1000 Dollar durchmarschiert. Einfach deshalb, weil ich von der Story überzeugt bin!“

Männer die die Welt veränderten. Wird Elon Musk einmal dazu gehören?

Vom PayPal-Millionär zum Raumfahrtpionier

Wer verstehen will, warum SpaceX an den Märkten eine Sonderstellung einnimmt, muss die Kompromisslosigkeit seines Gründers betrachten, erklärt unser Phantom. Als eBay den Bezahldienst PayPal für 1,5 Milliarden Dollar schluckte, ging Elon Musk als größter Anteilseigner mit rund 180 Millionen Dollar nach Steuern aus dem Deal hervor.

Aber anstatt sich nach dem Ausstieg bei PayPal nach dem nächsten lukrativen Weg zur Geldvermehrung zu suchen, sich in Kalifornien zur Ruhe zu setzen, in Immobilien zu investieren oder sich eine Luxusyacht zu kaufen, trieb ihn eine ganz andere Fragestellung an: Musk richtete seinen Blick auf jene existenziellen Herausforderungen, welche die langfristige Zukunft und das Überleben der Menschheit am stärksten beeinflussen würden. Diese Suche bildete somit die Basis für die Entstehung von SpaceX.

Als er seinen Freunden davon erzählte, dass er den Mars kolonialisieren und der Menschheit dabei verhelfen wolle, eine interplanetarische Spezies zu werden, hielten sie ihn für wahnsinnig und wollten ihn davon abbringen. Zu diesem Zeitpunkt war die Raumfahrt für ihn aber längst zu einer Obsession geworden und so steckte er 100 Millionen Dollar seines PayPal-Erlöses in SpaceX (2002), 70 Millionen in Tesla (2003) und 10 Millionen in SolarCity (ein Unternehmen, das sich seit 2006 auf den Bau, Verkauf, Betrieb und Vermietung von Solaranlagen konzentrierte. 2016 wurde SolarCity von Tesla aufgekauft und ist in Tesla Energy integriert worden). Ein Wagnis, das bei vielen für unverständliches Kopfschütteln sorgte, wie er selbst mehrfach in Interviews erklärte. Im Juni 2026 erfolgte dann der Börsengang (IPO) von SpaceX, der das Unternehmen zwischenzeitlich auf eine Bewertung von über zwei Billionen Dollar anhob.

Die Titanen an Bord: Wenn Institutionen auf die gleiche Schlussfolgerung kommen

Mit seinen Zukunftsvisionen scheint Elon Musk aber nicht allein zu sein, zumindest scheinen ihm einige der stärksten Finanzhäuser der Welt die Umsetzung seiner Ziele zuzutrauen. Genau das ist für das Phantom ein ganz entscheidender Punkt. In den letzten 13F-Filings (ein vierteljährlicher Pflichtbericht, den große institutionelle Investmentmanager bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen müssen) zeigte sich ein bemerkenswertes Bild in der Aktionärsstruktur. Elon Musk hält zwar weiterhin rund 48 bis 49 Prozent der Anteile, doch das Who's who der globalen Investitionselite ist mit zweistelligen Milliardenbeträgen stark investiert. Hier haben wir laut dem Phantom ein glasklares Signal:

„Wenn die klügsten Köpfe des institutionellen Kapitals in diesem Maße konvergieren, ist das kein spekulativer Hype mehr. Hier wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die physische Infrastruktur des 21. Jahrhunderts finanziert.“

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Unter den gewichtigen institutionellen und strategischen Investoren nimmt Fidelity Investments als früher Wegbegleiter seit 2015 mit mehr als 300 Millionen Aktien im Wert von über 50 Milliarden Dollar eine Schlüsselrolle ein. Flankiert wird dies von Tech-Giganten wie Alphabet, die sogar mit über 550 Millionen Aktien beteiligt sind, sowie NVIDIA, die ein Paket von knapp 123 Millionen Aktien halten.

Ergänzt wird dieses exklusive Feld unter anderem durch BlackRock, Baron Capital und Cathie Woods Investmentgesellschaft ARK Invest, die den Titel in ihren spezialisierten Innovations- und Raumfahrt-ETFs massiv gewichtet, während die traditionsreiche Harvard University über ihre Universitätsstiftung Harvard Management Company SpaceX sogar zu ihrer größten Einzelaktien-Position gemacht hat.

„Im Best-Case-Szenario heißt es für mich: kaufen, kaufen, kaufen!“

Seit dem IPO wird der Titel von dem Phantom beobachtet und dieses Best-Case-Szenario hieße, dass SPCX derzeit eine dreiteilige Abwärtsstruktur ausbaut, wobei die türkise Welle B aktuell noch korrektiv nach oben laufen sollte. Ein gutes Stück unterhalb des Allzeithochs bei 225.61 Dollar müsste der Kurs allmählich abdrehen und innerhalb der grünen Zielzone (Koordinaten: $86.18 – $25.49) die Welle-(2)-Korrektur finalisieren. Wenn die sogenannte Lock-up-Frist (eine vertragliche Sperrfrist nach dem Börsengang, in der frühe Investoren und Insider ihre Anteile noch nicht verkaufen dürfen) ausläuft und die xAI-Sparte nochmal größere Verluste einfährt, könnte dieser plötzliche Angebotsdruck unter Umständen einen Abverkauf der Aktie auslösen. XAI hat allerdings im dritten Quartal 2026 erstmals einen operativen Gewinn erwirtschaftet. Dieser lag sogar bei über 430 Millionen Dollar.

Bricht SpaceX aber geradewegs das bisherige Allzeithoch bei $225.61, könnte die korrektive Aufwärtsbewegung laut Alternativszenario noch hinauf bis in die rote Zielzone (Koordinaten: $254.05 – $271.40) gehen, bevor die letzte Etappe der übergeordneten Korrektur final startet.


Im Idealfall kommt nochmal eine gute Einstiegsgelegenheit für SpaceX, obgleich die Charthistorie dieser Aktie noch recht jung und eine hohe Volatilität nach einem IPO nicht selten ist.

Auf die Frage, warum er nicht einfach auf die klassischen Rücksetzer wartet und Stück für Stück bei kleinen Drops nachkauft, antwortet das Phantom mit einer simplen Überlegung.

Aufgrund der jungen Charthistorie bei SpaceX geht er auf Nummer sicher: “Wenn du versuchst, den perfekten Einstiegspunkt zu timen, läufst du am Ende Gefahr, fett in die Röhre zu schauen, falls der Markt unerwartet direkt in die komplette Übertreibung übergeht und nach oben wegläuft.” Daher setzt er persönlich auf eine klassische DCA-Strategie: „Damit umgehst du genau diese Falle: Du bist von Tag eins an bei der Story dabei und sicherst dir über den regelmäßigen Spareffekt einen starken Durchschnittskurs in der Midrange.“ So baut er sich eine solide Position auf und läuft nicht Gefahr, dem Titel panisch hinterherrennen zu müssen.

Dann erklärt er, warum genau dieses Szenario einer rasanten Kursexplosion droht: Während Musk für seine Pläne einst belächelt wurde, hat er die Kosten für den Transport in den Orbit pro Kilogramm Nutzlast inzwischen um über 90 % gesenkt. Gestützt auf das Starship-System sowie exklusive Regierungs- und Verteidigungsaufträge wie das Artemis-Programm und Starshield hat SpaceX durch vollständige Wiederverwendbarkeit, Skaleneffekte, vertikale Integration und das Starlink-Schwungrad (in Q2 2026 erwirtschaftete Starlink rund 55% des Gesamtumsatzes von SpaceX) einen massiven ökonomischen Burggraben errichtet.

Damit hängt das Unternehmen klassische Konkurrenten vollständig ab. Zumal die Eintrittsbarrieren in diesen Markt inzwischen sehr hoch sind, da SpaceX sowohl über einen technologischen Vorsprung verfügt als auch über die notwendige und kostenintensive Produktionsinfrastruktur. Und während Starlink mit seinen Einnahmen die kostenintensive Raketenentwicklung quersubventioniert, erschließt das Unternehmen durch autonome, strahlungsresistente KI-Systeme bereits neue Zukunftsmärkte im Bereich weltraumgestützter Rechenzentren. Von den künftigen Abbaurechten möglicher Bodenschätze auf dem Mars ganz zu schweigen.

Ein reales Worst-Case-Risiko: SpaceX ist bereits am Abheben.
Sollte sich SpaceX schon in einem übergeordneten Aufwärtstrend befinden, ist es gut möglich, dass die Tiefstkurse bei rund 105 Dollar nicht mehr angelaufen werden. Gut für bereits investierte Anleger, wer jedoch auf einen optimalen Zeitpunkt zum Einstieg hofft, schaut in diesem Fall in die „Röhre“.

Gut für bereits investierte Anleger, wer jedoch auf einen optimalen Zeitpunkt zum Einstieg hofft, schaut in diesem Fall in die „Röhre“.

Während die Tesla-Aktie in der Vergangenheit durch den Twitter-Kauf und politische Äußerungen von Elon Musk zeitweise stark unter Druck standen, ist SpaceX gegen mediale Störfeuer resilienter. Erstens bedient SpaceX keine konsumnahen Endmärkte, sondern kooperiert mit globalen Konzernen und staatlichen Behörden und zweitens, besitzt das Unternehmen eine Systemrelevanz: Die NASA und das US-Militär sind für den Transport in den Orbit auf die Kapazitäten von SpaceX angewiesen. Zudem hält sich Elon Musk in letzter Zeit mit politischen Ausritten zurück und reduziert damit auch weitere negative Kurseinflüsse.

Fazit: Die architektonische Grundsteinlegung für die Infrastruktur der Zukunft

“Wer den Blick über den kurzfristigen Börsenlärm hinaushebt, erkennt, dass SpaceX weit mehr ist als ein technologisches Wagnis, es ist die architektonische Grundsteinlegung für die Infrastruktur der Zukunft”, so das Phantom und fügt hinzu: “Wer an solche historischen Megatrends glaubt, setzt nicht auf das krampfhafte Timen von Tiefpunkten, sondern auf disziplinierten, langfristigen Aufbau.” Seiner Meinung nach triumphiert an den Märkten letztlich nicht das lauteste Narrativ, sondern die Macht handfester Substanz, die SpaceX in seinen Augen aufweist.

FAQ

Warum investiert das Phantom bei SpaceX ausnahmsweise über einen Sparplan (DCA)?
Wegen der jungen Charthistorie und der Gefahr, dass der Markt in eine plötzliche Übertreibung übergeht und nach oben wegläuft, setzt das Phantom auf einen disziplinierten Sparplan. So umgeht er das Timing-Dilemma und baut sich von Tag eins an eine solide Position auf.

Wie resilient ist SpaceX gegenüber politischen und medialen Störfeuern?
Im Gegensatz zu Tesla bedient SpaceX keine konsumnahen Endmärkte (B2C), sondern kooperiert als B2B- und B2G-Player mit globalen Konzernen und staatlichen Institutionen (NASA, US-Militär), für die das Unternehmen absolute Systemrelevanz besitzt.

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Manuel Gottschalk

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