Adidas stattet Liverpool aus
Der FC Liverpool kehrt zu Adidas zurück. Ab der kommenden Saison wird der deutsche Sportartikelhersteller, der auch schon von 2006 bis 2012 Ausrüster war, wieder offizieller Ausstatter des englischen Traditionsklubs. Der neue Vertrag läuft über fünf Jahre und bringt dem Verein jährlich rund 60 Millionen Pfund ein – insgesamt etwa 360 Millionen Euro. Damit steigert Liverpool seine Einnahmen deutlich im Vergleich zum bisherigen New-Balance-Deal mit jährlich 53.5 Millionen Euro.
Liverpool ist einer der traditionsreichsten Fußballklubs Großbritanniens und gewann 2020 die englische Premier League. Aktuell stattet Adidas in England unter anderem die Topklubs Manchester United und Arsenal London aus. International prangen die drei Streifen etwa auf Trikots von Real Madrid, Bayern München oder der deutschen Nationalmannschaft.
Porsche meldet Rekordverlust – VW und Audi mit Millionen-Rückruf
Porsche SE verzeichnet für das Geschäftsjahr 2024 einen Verlust von rund 20 Milliarden Euro. Hauptgrund sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen an der Volkswagen AG und Porsche AG. Der Buchverlust stellt eine Neubewertung der Vermögenswerte dar, beeinflusst jedoch nicht die Liquidität des Konzerns.
Trotz des Rekordverlusts plant Porsche SE eine hohe Dividendenzahlung. Gleichzeitig muss Volkswagen, mehrheitlich im Besitz von Porsche SE, Millionen Fahrzeuge weltweit zurückrufen. Grund sind fehlerhafte Airbags, die bei einem Unfall explodieren und Metallteile in den Innenraum schleudern können. Behörden raten dringend dazu, betroffene Fahrzeuge bis zum Austausch nicht zu nutzen.
Siemens investiert Milliarden in den USA
Siemens plant eine Investition von über zehn Milliarden Dollar in den USA noch in diesem Jahr. Ein Großteil fließt in die Übernahme von Altair Engineering, einem US-Softwareunternehmen, das Siemens für rund zehn Milliarden Dollar aufkaufen will. Zusätzlich baut Siemens neue Fertigungsstätten in Texas und Kalifornien, um Komponenten für KI-Rechenzentren und die Industrieproduktion herzustellen.
Die neuen Werke sollen über 900 Arbeitsplätze schaffen und die Produktionskapazitäten für elektronische Komponenten in den USA verdoppeln. Insgesamt hat Siemens in den vergangenen 20 Jahren mehr als 100 Milliarden US-Dollar in den USA investiert.
Infineon stellt neue KI-Module vor
Infineon Technologies hat gestern die neuen OptiMOS-Quad-Phase-Powermodule vorgestellt. Die neuen Bauteile, die speziell für KI-Rechenzentren hergestellt werden, können besonders viel Strom auf kleinstem Raum transportieren und nutzen eine Technologie, bei der Strom vertikal, also auf direktem Weg, durch das Bauteil fließt. Dadurch werden Energieverluste reduziert und die Effizienz erhöht.
Mit einer Kapazität von bis zu 280 Ampere verbessern sie die Effizienz von KI-Rechenzentren erheblich. Angesichts des von Infineon selbst prognostizierten Anstiegs des globalen Energiebedarfs von Rechenzentren um 165 Prozent bis 2030 spielt diese Innovation eine zentrale Rolle bei der Optimierung der Stromversorgung sowie der Senkung der Betriebskosten von Hochleistungsrechnern.
BASF und NIO vertiefen Partnerschaft
BASF Coatings, die Beschichtungsabteilung des deutschen Chemie-Riesen BASF, und der chinesische Elektrofahrzeughersteller NIO haben gestern eine strategische Partnerschaft für Automobillacke bekannt gegeben. Die Vereinbarung baut auf einer zehnjährigen Zusammenarbeit auf und konzentriert sich auf Außenbeschichtungen für NIOs Elektrofahrzeuge.
Neben maßgeschneiderten Lacklösungen umfasst die Kooperation Farbdesign, digitale Anwendungen und Nachhaltigkeitsinitiativen. Ziel ist die Entwicklung innovativer, CO₂-neutraler Beschichtungen. BASF beliefert bereits mehrere führende chinesische Automarken wie Geely oder HongQi und betreibt Lackproduktionsstätten in Shanghai und Chongqing.
Clearstream startet Bitcoin- und Ethereum-Verwahrung
Clearstream, eine Trade-Einheit der Deutschen Börse, bietet ab April 2025 Verwahrungs- und Abwicklungsdienste für Bitcoin und Ethereum an. Die Dienstleistung richtet sich an über 2500 institutionelle Kunden und wird über die Schweizer Tochtergesellschaft Crypto Finance abgewickelt.
Kunden können Kryptowährungen direkt über bestehende Clearstream-Konten verwahren, ohne separate Verträge mit Krypto-Dienstleistern. Die Einführung erfolgt im Einklang mit der EU-Verordnung MiCA, die im Dezember 2024 vollständig in Kraft trat. Künftig plant Clearstream eine Ausweitung auf weitere digitale Vermögenswerte sowie Dienstleistungen wie Staking und Lending.
Das war’s schon mit dem DAX-Newsflash. Der nächste erscheint wie gewohnt am kommenden Dienstag.
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche!






