Das Wichtigste in Kürze:
- Operativer Gewinn steigt auf 17.4 Milliarden Euro.
- Dividende soll auf 17.10 Euro je Aktie erhöht werden.
- Aktienrückkauf bis zu einer Milliarde Euro geplant.
Rekord: Allianz steigert operativen Gewinn
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Versicherungskonzern Allianz einen operativen Gewinn von 17.4 Milliarden Euro und erreichte damit den oberen Bereich der eigenen Zielspanne. Das Geschäftsvolumen legte ebenfalls zu und summierte sich auf mehr als 160 Milliarden Euro. Der auf Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss stieg um 10.9 Prozent auf 11.1 Milliarden Euro. Treiber waren insbesondere höhere Prämieneinnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft sowie stabile Ergebnisbeiträge aus der Lebens- und Krankenversicherung.
Auch das Asset Management lieferte einen positiven Beitrag. Trotz einzelner Belastungen durch Großschäden blieb die kombinierte Schaden-Kosten-Quote im Zielkorridor. Die Kapitalausstattung zeigte sich weiterhin robust und übertraf die regulatorischen Anforderungen deutlich.
Allianz erhöht Dividende
Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisentwicklung schlägt Allianz für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 17.10 Euro je Aktie vor. Damit steigt die Ausschüttung erneut und reflektiert die nachhaltige Ertragskraft des Konzerns. Die Dividendenpolitik sieht weiterhin eine Ausschüttungsquote von 60 Prozent des auf Anteilseigner entfallenden Nettogewinns vor.
Zusätzlich startet Allianz ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro. Der Rückkauf soll im laufenden Geschäftsjahr durchgeführt werden und reduziert die Anzahl der ausstehenden Aktien. Dadurch erhöht sich bei stabilem Ergebnis rechnerisch der Gewinn je Aktie. Für Investoren bedeutet dies neben der Dividende eine weitere Form der Kapitalrückführung. Gleichzeitig unterstreicht das Management mit diesem Schritt die solide Kapitalposition und die hohe Innenfinanzierungskraft.
Allianz bietet Aktionären verlässliche Perspektiven
Für Anleger ergibt sich ein klares Bild. Ein operativer Gewinn von rund 17.4 Milliarden Euro und ein Jahresüberschuss von etwa 11.1 Milliarden Euro bilden die Basis für die erhöhte Dividende. Die Allianz bleibt damit eine Dividenden-Perle. Für 2026 prognostiziert Allianz ein operatives Ergebnis von 17.4 Milliarden Euro, mit einer Schwankungsbreite von etwa einer Milliarde Euro. Damit wäre ein leichter Zuwachs möglich, im ungünstigen Szenario jedoch auch ein Rückgang unter das aktuelle Niveau, während Analysten im Mittel fast 18 Milliarden Euro erwarten und damit eher am oberen Rand der Zielspanne liegen.
Die Kombination aus steigender Ausschüttung und Aktienrückkauf verbessert außerdem die Gesamtrendite für Aktionäre. Während langfristige Investoren von stabilen Cashflows und einer klaren Dividendenpolitik profitieren, können Trader kurzfristig auf Impulse durch Kapitalmaßnahmen reagieren. Insgesamt zeigt sich Allianz finanziell solide aufgestellt, da Wachstum, Profitabilität und Kapitaldisziplin miteinander Hand in Hand gehen.
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FAQ
Wer gehört alles zur Allianz?
Zur Allianz zählen weltweit zahlreiche Tochtergesellschaften aus den Bereichen Schaden- und Unfallversicherung, Lebens- und Krankenversicherung sowie Vermögensverwaltung, darunter auch Allianz Global Investors und die Fondstochter Pimco. Der Konzern ist in mehr als 70 Ländern aktiv und bündelt dort nationale Versicherungseinheiten, Servicegesellschaften und spezialisierte Finanzdienstleister unter seiner Dachmarke.
Wer ist größer, Axa oder Allianz?
Gemessen am Umsatz und am operativen Ergebnis liegt Allianz zuletzt vor Axa, da der Münchner Konzern ein Geschäftsvolumen von über 160 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von rund 17 Milliarden Euro ausweist. Axa bewegt sich beim Umsatz ebenfalls im hohen dreistelligen Milliardenbereich, erreicht jedoch beim operativen Ergebnis nicht ganz das Niveau von Allianz.





