Die wichtigsten Punkte
Adidas erzielte im dritten Quartal 2025 einen Rekordumsatz von 6.63 Milliarden Euro und übertraf damit alle bisherigen Quartalsergebnisse der Firmengeschichte. Der operative Gewinn schnellte um 23 Prozent auf 736 Millionen Euro, während die Bruttomarge auf 51.8 Prozent stieg. CEO Bjørn Gulden hob daraufhin die Gewinnprognose für 2025 von 1.7-1.8 Milliarden auf rund zwei Milliarden Euro an. Trotz Trumps Zollkrieg gegen asiatische Produktionsländer steckte Adidas die Zusatzkosten "locker weg" und setzte höhere Preise in den USA durch. Während Rivale Nike mit stagnierenden Umsätzen kämpft, gewinnt Adidas kontinuierlich Marktanteile und schwimmt "weiter auf der Erfolgswelle".
Rekordquartal lässt Nike alt aussehen
Adidas demütigt Konkurrent Nike mit einem historischen Quartal, das alle bisherigen Umsatzrekorde pulverisiert. Mit 6.63 Milliarden Euro erzielte der DAX-Konzern den höchsten Quartalsumsatz seiner Firmengeschichte, währungsbereinigt ein Plus von acht Prozent. Bereinigt um die abverkauften Yeezy-Schuhe von Kanye West explodierte der Umsatz sogar um zwölf Prozent. Während Nike mit stagnierenden Erlösen und schrumpfenden Gewinnen kämpft, demonstriert Adidas operative Brillanz. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 51.8 Prozent, was zeigt, dass Guldens Team höhere Preise durchsetzen kann. Adidas gewinnt kontinuierlich Marktanteile von Nike, dessen Schwäche den deutschen Rivalen noch stärker macht.
Gulden hebt Prognose trotz Trump-Zöllen an
CEO Bjørn Gulden überraschte mit einer drastischen Prognose-Erhöhung für 2025 und bewies damit, dass Adidas selbst Trumps Zollkrieg meistert. Der operative Gewinn soll nun rund zwei Milliarden Euro erreichen, statt der ursprünglich prognostizierten 1.7 bis 1.8 Milliarden. Diese Anhebung um 200 Millionen Euro zeigt das Vertrauen in die operative Stärke des Unternehmens. "2025 ist bereits jetzt ein Erfolg für uns", erklärte Gulden selbstbewusst. Der Umsatz soll währungsbereinigt um neun Prozent steigen, am oberen Ende der bisherigen Erwartungen. Gulden verwandelte potenzielle Schwächen in Stärken und positioniert Adidas als Gewinner des Handelskriegs.
Zoll-Chaos wird zur Gewinnmaschine
Trumps Zölle gegen asiatische Produktionsländer sollten Adidas treffen, doch der Sportriese verwandelte die Bedrohung in eine Chance. "Erfolgreiche Maßnahmen zur Minderung der durch höhere US-Zölle verursachten Zusatzkosten" führten sogar zu einer verbesserten Bruttomarge von 51.8 Prozent. Adidas steckte die US-Zölle "locker weg" und bewies damit die Preismacht seiner Marke. Während andere Unternehmen unter Zollbelastungen leiden, setzte Adidas in den USA höhere Preise durch, weil die Produkte bei Kunden so begehrt sind. Diese Preiserhöhungen kompensierten nicht nur die Zollkosten, sondern steigerten sogar die Profitabilität. Gulden machte aus Trumps Handelskrieg eine Gewinnmaschine.
Operative Exzellenz übertrifft alle Erwartungen
Adidas zerlegte alle Analystenschätzungen mit einer operativen Performance, die selbst optimistische Prognosen übertraf. Der Betriebsgewinn explodierte um 23 Prozent auf 736 Millionen Euro und lag damit deutlich über den Erwartungen von 694 Millionen. Die operative Umsatzrendite von 11.1 Prozent übertraf Guldens lange als Maximalziel gesehene Marke von zehn Prozent. Diese Zahlen beweisen, dass Adidas nicht nur wächst, sondern auch profitabler wird. Das Management bewies "finanzielle Disziplin" und operative Brillanz in einem volatilen Marktumfeld. Gulden transformierte Adidas zu einer Gewinnmaschine, die selbst in schwierigen Zeiten Rekorde aufstellt.
Yeezy-Abwicklung endlich abgeschlossen
Die erfolgreiche Abwicklung der Yeezy-Bestände nach der Trennung von Kanye West zeigt Adidas' Krisenmanagement-Fähigkeiten. Die letzten Yeezy-Verkäufe brachten 2024 noch 200 Millionen Euro, doch nun sind die Zahlen bereinigt vergleichbar. Adidas trennte sich 2022 von dem Rapper, nachdem dieser mit rassistischen und antisemitischen Äußerungen aufgefallen war. Die Yeezy-Schuhe hatten Adidas jahrelang Milliardenumsätze beschert, doch Gulden bewies, dass das Unternehmen auch ohne kontroverse Kollaborationen erfolgreich ist. Das bereinigte Wachstum von zwölf Prozent zeigt die wahre Stärke der Kernmarke. Adidas ist stärker ohne Yeezy und hat die Kontroverse erfolgreich hinter sich gelassen.
Sportjahr 2026 als nächste Wachstumschance
Gulden blickt bereits optimistisch auf 2026 und sieht das kommende Jahr als "weiteres tolles Sportjahr" mit enormen Wachstumschancen. Die Olympischen Winterspiele zu Jahresbeginn, die "größte Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten" und viele weitere Events sollen Adidas weiteren Auftrieb geben. "Der Fokus liegt nun auf einem guten Übergang ins Jahr 2026", erklärte der CEO und zeigt damit strategisches Denken über das aktuelle Rekordquartal hinaus. Adidas ist perfekt positioniert, um von den Sportereignissen zu profitieren und die Marktführerschaft weiter auszubauen. Die starke Markenpositionierung und operative Exzellenz schaffen die Basis für nachhaltiges Wachstum.
FAQ
Wie hoch war Adidas' Rekordumsatz im dritten Quartal?
Adidas erzielte im dritten Quartal 2025 einen Rekordumsatz von 6.63 Milliarden Euro, was CEO Bjørn Gulden als "den höchsten Umsatz, den wir als Unternehmen je in einem Quartal erzielt haben" bezeichnete. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um acht Prozent. Bereinigt um die im Vorjahr abverkauften Yeezy-Schuhe von Kanye West betrug das Wachstum sogar zwölf Prozent. Der operative Gewinn schnellte um 23 Prozent auf 736 Millionen Euro, während die Bruttomarge auf 51.8 Prozent stieg.
Wie bewältigt Adidas Trumps Zölle auf asiatische Importe?
Adidas "steckte die US-Zölle locker weg" durch erfolgreiche Gegenmaßnahmen und Preiserhöhungen in den USA. Die Bruttomarge verbesserte sich sogar auf 51.8 Prozent, was zeigt, dass Adidas höhere Preise durchsetzen konnte. Das Unternehmen sprach von "erfolgreichen Maßnahmen zur Minderung der durch höhere US-Zölle verursachten Zusatzkosten". Da Adidas fast komplett außerhalb der USA produziert, waren Anpassungen nötig. Die starke Markenbeliebtheit ermöglichte es, die Zollkosten an Verbraucher weiterzugeben.
Um wie viel erhöhte Adidas die Gewinnprognose für 2025?
Adidas hob die Gewinnprognose für 2025 von 1.7-1.8 Milliarden Euro auf rund zwei Milliarden Euro an, eine Steigerung um 200-300 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber 1.3 Milliarden Euro im Vorjahr 2024. Der Umsatz soll währungsbereinigt um neun Prozent steigen, am oberen Ende der bisherigen Erwartungen im "hohen einstelligen Prozentbereich". Als Gründe nannte Adidas besser als erwartete Geschäfte und erfolgreiche Maßnahmen gegen Zollbelastungen.
Wie schlägt sich Adidas im Vergleich zu Nike?
Adidas gewinnt kontinuierlich Marktanteile von schwächelndem Rivalen Nike. Während Nike mit stagnierenden Umsätzen und schrumpfenden Gewinnen kämpft, schwimmt Adidas "weiter auf der Erfolgswelle". Adidas' Marktanteil soll 2025 um 0.1 Prozentpunkte auf 1.9 Prozent steigen, während Nikes Anteil um 0.3 Prozentpunkte sinkt. Die anhaltende Popularität von Adidas Originals und anderen Produktlinien treibt das Wachstum an. Adidas profitiert von Nikes Schwäche und etabliert sich als stärkerer Konkurrent im globalen Sportartikelmarkt.





