Die wichtigsten Punkte
XPeng hat auf der IAA in München eindrucksvolle Wachstumszahlen präsentiert: Bis August 2025 lieferte der Konzern über 270 000 Fahrzeuge aus, mehr als 2.5 mal so viele wie im Vorjahr. Gründer He Xiaopeng kündigte an, ab 2026 in China Robotaxis mit Level-4-Autonomie einzusetzen und die Technologie bis Ende 2026 weltweit in allen Modellen einzuführen. Gleichzeitig stellte XPeng die siebte Generation seines fliegenden Autos Land Aircraft Carrier vor, für das bereits mehr als 6000 Vorbestellungen vorliegen.
Der erste öffentliche Flug ist für Oktober 2025 in Dubai geplant, Auslieferungen sollen Ende 2026 starten. Damit positioniert sich XPeng nicht nur als E-Auto-Hersteller, sondern als Vorreiter einer Mobilitätsrevolution.
Ein Autobauer mit globalen Ambitionen
XPeng, gegründet 2014 in Guangzhou, hat sich in wenigen Jahren vom chinesischen E-Auto-Start-up zu einem ernsthaften Herausforderer für die etablierten Hersteller entwickelt. Auf der IAA in München präsentierte das Unternehmen nicht nur sein neues Sportmodell P7, sondern auch eine ehrgeizige Zwischenbilanz: Über 270 000 ausgelieferte Fahrzeuge bis August 2025 – ein Plus von mehr als zweihundertfünfzig Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Für Konzernpräsident Brian Gu ein Signal, dass die Profitabilität noch im vierten Quartal erreicht werden könne.
Primär sollte die Aktie von XPeng zunächst bis unter die Unterstützung bei 16.01 US-Dollar fallen, ehe der Abwärtstrend in Form der orangenen Welle c abgeschlossen ist.
Partnerschaften mit Volkswagen, die inzwischen auch Hybride und Verbrenner umfassen, zeigen, wie XPeng seinen Einfluss aus China hinaus in die globale Automobilindustrie trägt. Die Strategie ist klar: technologische Standards setzen, die andere Hersteller übernehmen müssen. Doch so eindrucksvoll die Wachstumszahlen auch sind – sie wirken fast wie das Vorspiel zu einer noch spektakuläreren Ankündigung.
Autonomes Fahren als Brückentechnologie
In einem kurzen Video ließ XPeng in München Fahrzeuge vorfahren, die sich eigenständig von der Produktionslinie bis ins Freie manövrierten. Für Gründer He Xiaopeng ist das kein Showeffekt, sondern ein Vorgeschmack auf eine neue Ära. Ab 2026 sollen in China die ersten Robotaxis mit Level-4-Autonomie den Betrieb aufnehmen – Autos, die ohne menschliche Eingriffe fahren. Ein Jahr später will XPeng die Technologie weltweit ausrollen und in sämtliche Modellreihen integrieren.
Damit positioniert sich das Unternehmen als Innovator in einem Feld, das seit Jahren von Versprechungen lebt, aber selten mit greifbaren Ergebnissen glänzt. Gerade weil viele westliche Hersteller beim autonomen Fahren zurückrudern, wirkt der offensive Zeitplan der Chinesen wie eine Kampfansage. Für Beobachter entsteht so ein Bild: XPeng denkt nicht in Modellzyklen, sondern in technologischen Sprüngen – und will mit Tempo dort Fakten schaffen, wo andere noch zögern.
Die Vision vom fliegenden Auto
Doch das eigentliche Ausrufezeichen setzt XPeng mit seinem Tochterunternehmen AeroHT. Seit über zwölf Jahren fließen Milliardenbeträge in die Entwicklung fliegender Fahrzeuge, nun steht mit dem Land Aircraft Carrier die siebte Generation bereit. Mehr als 6000 Vorbestellungen sollen vorliegen, die ersten Auslieferungen sind für Ende 2026 geplant. Schon im Oktober 2025 will XPeng in Dubai den weltweit ersten modularen fliegenden Pkw öffentlich starten lassen.
Die Technik klingt nach Science-Fiction: ein Auto, das auf Knopfdruck Flügel ausfährt und senkrecht startet, geschützt durch ein Fallschirmsystem, das sogar in nur fünfzig Metern Höhe greift. Für Gründer He ist klar, dass fliegende Autos in zwanzig Jahren bis zu ein Fünftel des weltweiten Automarktes ausmachen könnten. Ob Vision oder Wette – XPeng hat die Erzählung vom Automobil neu geschrieben. Und genau dieser Mut zur Zukunft ist es, der Anleger und Kritiker gleichermaßen elektrisiert.
FAQ
Wer steckt hinter XPeng?
XPeng wurde 2014 in Guangzhou von He Xiaopeng, Henry Xia und He Tao gegründet. He Xiaopeng ist bis heute Vorstandsvorsitzender und prägt die Strategie des Unternehmens maßgeblich.
Wie viel kostet ein XPeng?
Die Preise variieren je nach Modell und Markt. In Europa starten XPeng-Fahrzeuge meist bei rund 50 000 Euro, während das geplante fliegende Auto AeroHT etwa 137 000 US-Dollar kosten soll.
Hat XPeng eine Zukunft?
XPeng wächst stark, expandiert international und investiert massiv in autonome Fahrtechnologien sowie fliegende Autos. Die Kombination aus Partnerschaften (z. B. mit Volkswagen) und Innovation spricht für langfristiges Potenzial.
Ist XPeng eine Luxusmarke?
XPeng positioniert sich eher im Premium- als im Luxussegment. Die Fahrzeuge bieten moderne Technik, hohe Reichweiten und sportliches Design, sollen aber im Preis deutlich unter klassischen Luxusmarken wie Porsche oder Mercedes bleiben.





