Wochenrückblick 27.11.2023 – 01.12.2023
#Global Markets

Wochenrückblick 27.11.2023 – 01.12.2023

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Patrick May

Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.

Montag – Volkswagen will Personal kürzen 

Die Situation des deutschen Automobilunternehmens Volkswagen ist derzeit von Herausforderungen geprägt. Bei einem Treffen mit der IG Metall bezeichnete Markenchef Thomas Schäfer die Situation des Unternehmens am Montag als „sehr kritisch“. Volkswagen bekomme weniger Aufträge für Elektroautos als erhofft, die Marke VW sei in vielen Belangen „nicht mehr wettbewerbsfähig“, hieß es in einer Stellungnahme. Bis 2026 will der europäische Autoprimus nun zehn Milliarden Euro einsparen, der Sparkurs fasst auch die Belegschaft ins Auge: Man müsse endlich „ran an die kritischen Themen, auch beim Personal“, betonte Schäfer. Aktuell verhandelt Volkswagen mit Arbeitnehmervertretern über einen Stellenabbau, erste Ergebnisse werden zu Jahresende erwartet. Wie es wiederum um das VOW3-Papier steht, das erfahren Sie hier. Übrigens: Der DAX geht derweil seinen Weg und klettert nach dem Rücksetzer Ende Oktober in Richtung neuer Höchststände. Lesen Sie mehr dazu in unseren täglichen DAX-Updates.

Dienstag – Geldpolitik

Für aufkeimende Euphorie hat am Dienstag der Direktor der nordamerikanischen Notenbank, Christopher Waller, gesorgt. Falle die Inflationsrate weiter, könne die Notenbank schon im Frühjahr mit geldpolitischen Lockerungen beginnen, prognostizierte Waller vor einem Think Tank in Washington. Zuvor hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass der deutsche Verbraucherpreisindex im November von 3.8 auf 3.2 Prozent gesunken sei. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel bemühte sich auf einer Veranstaltung der zypriotischen Notenbank, die Euphorie wieder einzufangen: Das Inflationsziel der EZB sei noch nicht erreicht, man erwarte „für die nahe Zukunft einen holprigen Weg mit einem Auf und Ab der Inflation“.

Mittwoch – Signa-Holding insolvent


Die milliardenschwere Signa-Holding des österreichischen Immobilienmoguls René Benko ist pleite. Nach einer wochenlangen Hängepartie kündigte die Mutterfirma von Galeria Karstadt Kaufhof am Mittwoch an, beim Wiener Handelsgericht ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung zu beantragen. Zum Verhängnis sei der Signa-Holding der Großeinstieg in den stationären Einzelhandel geworden, teilte das Unternehmen mit. Die Krise im Immobiliensektor habe der Firma, die einst zu den am schnellsten wachsenden europäischen Firmen ihrer Branche zählte, schließlich das Genick gebrochen. Hinzu kommen horrende Kreditschulden, die JPMorgan Ende 2022 auf knapp acht Milliarden Euro bezifferte – etwa die Hälfte davon variabel verzinst. Kurzfristig fehlen nun 400 Millionen Euro, zuletzt waren die großen Bauprojekte der Signa, etwa der Hamburger Elbtower, auf Eis gelegt worden.

Donnerstag – Umstellung bei den Altcoins

Nach eingehender Analyse der jüngsten Umfrageergebnisse freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab dem 11. Dezember 2023 unser Altcoin-Paket anpassen werden. Diese Anpassung umfasst die Aufnahme von drei neuen Altcoins: Hedera Hashgraph (HBAR), Fetch.ai (FET) und Fantom (FTM). Diese Neuausrichtung bedeutet auch, dass wir uns von einigen bisherigen Bestandteilen unseres Angebots trennen werden. Im Speziellen werden Uniswap (UNI), Cosmos (ATOM) und Binance Coin (BNB) aus unserem Portfolio entfernt, um Platz für neue Handelsmöglichkeiten zu schaffen. Ein weiteres Highlight ist die Aufnahme des Altcoins Smooth Love Potion (SLP), der ab dem genannten Datum exklusiv in unsere Video-Analyse einfließen wird.

Freitag ­– Schwere Jungs beflügeln den Markt


Seit dem Jahresbeginn sind es die Technologiewerte, die den Löwenanteil der Jahresperformance im S&P und vor allem im Nasdaq ablieferten. Besonders die Schwergewichte, die sogenannten „Magnificent Seven“, wie Microsoft, Amazon, Nvidia, Apple & Co. – übrigens alle Teil unseres TECH33 Aktien-Pakets – beflügelten hier den gesamten Markt. Im nordamerikanischen Technologieindex Nasdaq beispielsweise notieren wir aktuell nur etwa drei Prozent unter einem neuen Allzeithoch. Der Dezember gilt dabei traditionell als ein Monat, der potenziell positive Tendenzen an den Börsen zeigen könnte. Gegebenenfalls kriegen Anleger hier ja ein Vorweihnachtsgeschenk und eine schöne Bescherung. Hier gilt es abschließend nur noch zu ergänzen: Die Börse ist keine Einbahnstraße und die Potenziale liegen sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite.

Das war’s schon mit dem Rückblick. Wir hoffen, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!

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Patrick May

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