US-Arbeitsmarkt und Euro-Inflation im Fokus: Die wichtigsten Konjunkturtermine der KW 10
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US-Arbeitsmarkt und Euro-Inflation im Fokus: Die wichtigsten Konjunkturtermine der KW 10

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Arcan Askin

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die erste Woche im März steht ganz im Zeichen des US-Arbeitsmarktes und neuer Inflationsdaten aus der Eurozone.
  • Diese Zahlen werden entscheidende Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der großen Notenbanken geben.
  • Ergänzt wird die Woche durch eine Reihe wichtiger Stimmungsindikatoren aus China und Deutschland.

Montag: Stimmungsindikatoren aus Deutschland und den USA

Der Monat startet am Montag mit wichtigen Konjunkturdaten. Aus Deutschland kommen die Einzelhandelsumsätze, die Aufschluss über die Konsumfreude der Verbraucher geben. Nach einem Vorwert von 1.50 Prozent wurde nun ein Wert von 1.20 Prozent gemeldet, was auf eine leichte Eintrübung des Konsums hindeutet. Am Nachmittag folgt der ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe aus den USA. Dieser wichtige Stimmungsindikator basiert auf einer monatlichen Umfrage unter Einkaufsmanagern und misst die geschäftliche Aktivität. Werte über der Schwelle von 50 deuten auf Wachstum hin. Nach einem starken Vorwert von 52.60 wird nun ein leichter Rückgang auf 51.80 erwartet.

Dienstag: Inflationsdaten aus der Eurozone

Am Dienstag richtet sich der Blick auf die Eurozone, wo der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) veröffentlicht wird. Dieser misst die durchschnittliche Preisentwicklung eines repräsentativen Warenkorbs und ist der wichtigste Indikator zur Messung der Inflation in der Eurozone.



Für die Jahresrate wird eine Stagnation bei 1.70 Prozent erwartet (Vorwert: 1.70 Prozent). Besonders im Fokus steht die Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel), da sie den zugrundeliegenden Inflationstrend besser abbildet. Hier wird ebenfalls eine unveränderte Rate von 2.20 Prozent prognostiziert.

Mittwoch: Stimmungsdaten aus China und US-Arbeitsmarkt-Vorbote

Die Wochenmitte bringt weitere Stimmungsindikatoren aus China in Form der NBS Einkaufsmanagerindizes. Für das verarbeitende Gewerbe wird ein leichter Rückgang von 49.30 auf 49.10 prognostiziert, während für den Dienstleistungssektor eine leichte Verbesserung von 49.40 auf 49.80 erwartet wird. Beide Werte würden damit unter der Wachstumsschwelle von 50 bleiben. Aus den USA kommt mit der ADP Beschäftigungsänderung ein wichtiger Vorbote für den offiziellen Arbeitsmarktbericht. Nach einem schwachen Vorwert von 22 000 wird nun ein Anstieg auf 45 000 neue Stellen erwartet.

Freitag: US-Arbeitsmarkt und BIP aus der Eurozone

Der Höhepunkt der Woche folgt am Freitag mit dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft gibt an, wie viele neue Stellen geschaffen wurden. Hier wird nach einem Vorwert von 130 000 ein deutlicher Rückgang auf nur noch 60 000 erwartet, was auf eine erhebliche Abkühlung des Arbeitsmarktes hindeuten würde. Ebenso wichtig sind die durchschnittlichen Stundenlöhne, bei denen ein Rückgang der monatlichen Steigerung von 0.40 Prozent auf 0.30 Prozent prognostiziert wird. Aus der Eurozone werden zudem die finalen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal veröffentlicht. Dieser Wert misst den Gesamtwert aller in einem Land hergestellten Waren und Dienstleistungen. Hier wird eine leichte Abschwächung des jährlichen Wachstums von 1.40 Prozent auf 1.30 Prozent erwartet.

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