MicroStrategy-Panik nach Bitcoin-Crash: Unser Kaufsignal bei MSTR!
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MicroStrategy-Panik nach Bitcoin-Crash: Unser Kaufsignal bei MSTR!

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Simeon Koch

Die letzten Monate im Kryptomarkt waren nichts für schwache Nerven. Bitcoin erlebte das schwächste vierte Quartal aller Zeiten in einem Post-Halving-Jahr. Ethereum brach nach dem Allzeithoch im September um mehr als 60 Prozent ein. Die heftige Korrektur hat dafür gesorgt, dass MicroStrategy (neuerdings Strategy), der größte börsengelistete Bitcoin-Halter, erstmals seit dem Bärenmarkt 2022 mit seinen BTC-Beständen ins Minus gerutscht ist. Und das nicht zu knapp: Stand Anfang Februar 2026 hält Strategy 713 502 Bitcoin und hat dafür im Durchschnitt 76 052 US-Dollar bezahlt. Beim gestrigen Bitcoin-Sturz auf 60 000 US-Dollar war dieser Bestand mit mehr als 20 Prozent und einem zweistelligen Milliardenbetrag im Verlust. Hinzu kamen die enttäuschenden Quartalszahlen, die Strategy am Donnerstag veröffentlichte – inklusive eines Rekordverlusts.


Trotz der schwachen Quartalszahlen bleibt Strategy-CEO Michael Saylor kämpferisch und tweetet inmitten des Bitcoin-Crashs: "HODL".


Wie schon im vergangenen Bärenmarkt werden Gerüchte laut, Strategy könnte durch die negative Bitcoin-Bilanz zu BTC-Verkäufen gezwungen sein oder sogar bankrott gehen. Die Sorgen um einen möglichen Ausverkauf des unternehmenseigenen BTC-Bestands, der mittlerweile fast 3.5 Prozent der gesamten Bitcoin-Umlaufmenge ausmacht, sorgte inmitten der jüngsten Korrektur für weiteren Druck auf den Kryptomarkt. Und auch die MSTR-Aktie wurde heftig abgestraft: Von Mitte Juli 2025 und einem damaligen Kurswert von 457 US-Dollar ist das Papier fast 75 Prozent gefallen und notiert nur noch knapp über 120 Dollar. Ist die Verunsicherung berechtigt? Oder womöglich eine seltene Chance? Unsere Analyse hat inmitten der Strategy-Panik ein Kaufsignal für die MSTR-Aktie geliefert.

Diese zwei Probleme könnten Strategy zu Bitcoin-Verkäufen zwingen

Kommt das Bitcoin-Geschäftsmodell von Strategy ins Wanken? Ende der Woche meldete der Software-Konzern für das vierte Quartal 2025 einen Nettoverlust von 12.4 Milliarden Dollar oder 42.93 Dollar pro Aktie, deutlich höher als die 670.8 Millionen Dollar Verlust im Vorjahr. Der operative Verlust betrug 17.4 Milliarden in unrealisierten BTC-Verlusten. Strategys Finanz-Chef Andrew Kang betonte: „Wir haben eine USD-Reserve von 2.25 Milliarden USD eingerichtet, die mehr als 2,5 Jahre Dividenden- und Zinszahlungen absichert und unser Kreditprofil stärkt.“ 2025 nahm MicroStrategy insgesamt 25.3 Milliarden Dollar Kapital durch Aktienemissionen auf. Die Börse strafte Strategys Aktie trotz des bemühten Optimismus in der Führungsriege ab.

Trotz anhaltender Durchhalteparolen von Michael Saylor ist die Strategy-Aktie mit der gestrigen Korrektur auf das tiefste Niveau seit Sommer 2024 gefallen – also kurz vor der großen Bitcoin-Rallye infolge der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im November. Kurz vor Jahresbeginn 2025 erreichte Strategy bei 543 Dollar das bisherige Allzeithoch, seitdem hält die Korrektur an. Der monatelange Abverkauf und der Verlust sämtlicher Zugewinne in den letzten eineinhalb Jahren sorgte für einen Vertrauensverlust: Zwischenzeitlich fiel das mNAV, also der Anteil des Gesamtwerts der gehaltenen Bitcoin an der Marktkapitalisierung der MSTR-Aktie unter 1. Das bedeutet, dass das Unternehmen niedriger bewertet war, als die Bitcoin auf seiner Bilanz – ein klares Zeichen für Misstrauen gegen das Geschäftsmodell.


MSTR historisch schwach: Chronologie eines tragischen Absturzes? Oder große Chance? Unsere Analyse deutet auf Letzteres (keine Anlageberatung).


Tatsächlich hatte Strategy-Chef Michael Saylor mit seinen jüngsten Bitcoin-Käufen kein besonders glückliches Händchen. Seit Anfang des Jahres kaufte das Unternehmen 41 002 BTC zwischen 90 400 und 87 974 US-Dollar, womit auch die jüngsten Bestände bereits deutlich im Minus sind. Michael Saylor selbst gab sich stets kämpferisch, betonte bereits 2020, er werde seine Bitcoin auch in 100 Jahren nicht verkaufen und postete während Korrekturen wiederholt Durchhalteparolen an die Krypto-Community. Ganz so sicher wie Michael Saylor die Situation bei MicroStrategy darstellt, scheint sie aber nicht zu sein – das zumindest lassen Aussagen von Strategy-CEO Phong Le von Ende November 2025 vermuten.

Le sagte in einem Krypto-Podcast, dass es durchaus Szenarien gebe, in denen Strategy im Jahr 2026 dazu gezwungen sein könnte, Bitcoin-Bestände abzustoßen. Dabei nannte der CEO zwei konkrete Trigger: Einerseits einen Sturz des mNAV unter 1 (was in den vergangenen Wochen bereits geschah) und andererseits einen Ausfall neuer Kapitalaufnahmen durch frische Anleihen. Das würde passieren, wenn das Vertrauen in Strategys Geschäftsmodell weiter erodiert und sich keine neuen Geldgeber für weitere BTC-Käufe fänden oder die Aufnahme von Schulden durch zu hohe Risiko-Aufschläge zu teuer würde. Um Dividendenzahlungen fortzusetzen könnte Strategy im Ernstfall dazu gezwungen sein, Bitcoin-Bestände zu verkaufen.

Unser Kaufsignal: Ist die Strategy-Panik eine Chance?

Trotz der Verunsicherung um den MSTR-Absturz an der Börse: Sorgen um sein Geschäftsmodell macht sich Michael Saylor (zumindest öffentlich) nicht. Vor einigen Wochen erklärte er, dass die Auszahlung von Dividenden für mehrere Jahrzehnte gesichert sei – selbst, wenn der Bitcoin-Preis in dieser Zeit stagniere. Demnach reiche ein minimales Kurswachstum von etwas mehr als einem Prozent im Jahr aus, um Dividenden weiter zu bezahlen. Als Referenzwert galt der damals aktuelle Bitcoin-Preis von knapp unter 90 000 Dollar, der heute deutlich tiefer liegt. Um zumindest über die kommenden zwei bis drei Jahre Sicherheit zu haben, legte Strategy einen Bar-Reservefonds von 1.44 Milliarden Dollar an, um für mindestens 21 bis 30 Monate liquide zu bleiben.

Allzu tief fallen sollten Bitcoin und das mNAV (Anteil der Marktkapitalisierung am Gesamtwert der Bitcoin-Bestände) aber nicht. Schließlich bezieht Strategy Einnahmen für Dividendenzahlungen aus dem Verkauf neuer Aktien mit Aufschlag. Diesen Aufschlag erhält das Unternehmen nur, wenn MSTR mit Premium zum Bitcoin-Bestand gehandelt werden. Für die gewöhnliche MSTR-Aktie zahlt Strategy keine Dividende. Ausschüttungen beziehen sich lediglich auf spezielle Anlageprodukte wie Vorzugsaktien. Im Fall von Strategy sind das etwa die STRC- und STRF-Titel.



Angesichts der schrumpfenden Marge zwischen der MSTR-Marktkapitalisierung und dem Bitcoin-Bestand, die für Dividendenzahlungen wichtig ist, lässt sich die Panik an der Börse nachvollziehen. Unsere Analyse lieferte dennoch ein eindeutiges Einstiegssignal. Grundlage dafür ist ein vordefinierter Preisbereich aus unseren Analyse-Paketen, der im Zuge des jüngsten Rücksetzers erreicht wurde. Unsere Kunden haben dazu ein Kaufsignal inklusive konkreter Umsetzungshinweise erhalten – und werden im Anschluss über die gesamte Positionsführung hinweg begleitet: Von der Einordnung des Setups über Absicherung etwaiger Einstiege und Szenario-Updates bis hin zu möglichen (Teil-) Gewinnmitnahmen in exakt kommunizierten Preiszonen.

Die konkreten Einstiegsbereiche für lukrative Langfrist- und Trading-Positionen bei MSTR und weiteren spannenden Technologie-Aktien finden Abonnenten in unserem Tech33-Paket. Selbstverständlich sind weder dieser Artikel noch unsere anderen Einstiegssignale als Anlageberatung zu verstehen. Sie dienen ausschließlich der Illustration unserer Analyse-Ergebnisse und als Richtschnur für Abonnenten, um die historische Performance unserer Prognosen nachvollziehen zu können. Eine umfangreiche Liste aller Ein- und Ausstiege sowie der Handelssignale zu unseren Analysemärkten sind für Abonnenten im Dashboard abzurufen.

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