Vitalik Buterin krempelt Ethereum um
Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat am Wochenende vorgeschlagen, die bisherige technische Grundlage für Ethereum – die sogenannte Ethereum Virtual Machine (EVM) – durch das offene und praktikablere Betriebssystem RISC-V zu ersetzen. RISC-V ist einfacher aufgebaut als die EVM und könnte Ethereum schneller und günstiger machen..jpg)
Vor allem beim Einsatz neuer Technologien, die für Datenschutz und Skalierung wichtig sind, wäre die neue Lösung vorteilhaft. Bestehende Programme sollen weiter funktionieren. Buterin schlägt vor, die Umstellung schrittweise über die zentrale ETH-Blockchain zu testen, bevor sie im gesamten Netzwerk eingesetzt wird.
Charles Schwab plant Bitcoin-ETF
Der US-Finanzdienstleister Charles Schwab hat angekündigt, einen börsengehandelten Fonds (ETF) aufzulegen, der direkt in Bitcoin investiert. Dies wäre der erste Spot-Krypto-ETF des Unternehmens, das bislang lediglich thematische Krypto-ETFs anbietet, die in Unternehmen mit Bezug zu digitalen Vermögenswerten investieren. Die Einführung des neuen Produkts hängt von regulatorischer Klarheit in den USA ab.
Das Unternehmen vermeldete, dass Schwab in den Spot-Krypto-Markt einsteigen werde, sobald sich das regulatorische Umfeld ändert. Charles Schwab verwaltet derzeit Vermögenswerte in Höhe von rund 9,9 Billionen US-Dollar. Das Unternehmen ist Mitglied des Weltwirtschaftsforums (WEF), das jährlich ein Treffen im schweizerischen Davos organisiert.
Solana überholt ETH bei Staking
Solana hat Ethereum im zurückliegenden März nach Staking-Volumen überholt. Laut aktuellen Daten vom Onchain-Analysehaus Nansen und dessen CEO Alex Svanevik liegt der Gesamtwert von Solanas Staking bei etwa 53.96 Milliarden US-Dollar, knapp vor Ethereums 53.77 Milliarden US-Dollar. Etwa 63 Prozent aller verfügbaren SOL-Token sind demnach im Netzwerk gestakt, während es bei Ethereum rund weniger als 30 Prozent sind.
(2).jpg)
Solana ist dank seiner niedrigen Transaktionsgebühren und hoher Netzwerkgeschwindigkeit vor allem für Kleinanleger attraktiv, was das Vertrauen in das Netzwerk stärkt. Ethereum bleibt nach Gesamtwert der Blockchain mit rund 47 Milliarden Dollar dennoch weit vor Solanas gut sieben Milliarden und gilt als zentrale Anlaufstelle für institutionelle Investoren.
XRPs Garlinghouse gegen Ripple-IPO
Brad Garlinghouse, Geschäftsführer des XRP-Betreibers Ripple, hat am Wochenende klargestellt, dass Ripple in diesem Jahr keinen Börsengang anstrebe. Zuvor waren Gerüchte über eine mögliche Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft aufgekommen. In einem Interview betonte er, dass ein solcher Schritt momentan keine Priorität habe.
Hauptgrund sei der anhaltende Rechtsstreit mit der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC, der nach wie vor nicht abgeschlossen sei. Garlinghouse erklärte, dass Ripple finanziell gut aufgestellt sei und weiterhin in Projekte rund um XRP investiere. Er fügte hinzu, dass ein Börsengang künftig denkbar sei.
Dogecoin feiert Dogeday und ETF
Am 20. April hat die Dogecoin-Community den sogenannten Dogeday gefeiert, während gleichzeitig neue Entwicklungen für einen möglichen Spot-ETF bekannt wurden. Bitwise Asset Management hat am 28. Januar 2025 bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag auf Zulassung eines börsengehandelten Fonds (ETF) gestellt, der direkt in Dogecoin investiert.
.jpg)
Der geplante ETF soll etwa 150 Millionen DOGE halten und den Preis der Kryptowährung abbilden. Coinbase Custody ist als Verwahrer vorgesehen, die Bank of New York Mellon soll administrative Aufgaben übernehmen. Die SEC prüft derzeit den Antrag; eine Entscheidung könnte bis zu 240 Tage dauern. Dogecoin zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 48 Milliarden US-Dollar zu den Top-Ten des Kryptomarktes.
Sam Bankman-Fried in Al-Capone-Knast
Sam Bankman-Fried, Gründer der gescheiterten Kryptowährungsbörse FTX, wurde am 18. April in das Bundesgefängnis Terminal Island in Los Angeles verlegt. Diese Einrichtung ist bekannt dafür, dass sie einst hochkarätige Häftlinge wie den berüchtigten Mafiaboss Al Capone oder den Gang-Anführer und Serienmörder Charles Manson beherbergte. Bankman-Fried war zuvor in einem anderen kalifornischen Gefängnis und in einer Einrichtung in Oklahoma inhaftiert gewesen.
Der verurteilte FTX-Gründer muss eine 25-jährige Haftstrafe absitzen und elf Milliarden US-Dollar an Wiedergutmachung leisten. Erst Anfang März sprach Bankman-Fried in einem Twitter-Interview mit dem ehemaligen Fox-News-Journalisten Tucker Carlson über seine Erlebnisse im Gefängnis.
Das war’s schon mit dem Krypto-Newsflash. Der nächste wird am kommenden Montag erscheinen.
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!




