Ferrari startet durch: Luxus-Zahlen und Ausblick
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Ferrari startet durch: Luxus-Zahlen und Ausblick

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Igor Hirsch

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ferrari steigert Umsatz und Ergebnis trotz moderatem Absatzwachstum.
  • Hohe Margen und Cashflows stützen die Investmentstory.
  • Der Ausblick für 2026 signalisiert weiteres profitables Wachstum.

Ferrari: Starkes Geschäft trotz selektivem Wachstum

Ferrari hat mit den aktuellen Quartalszahlen erneut gezeigt, wie stabil das Geschäftsmodell im Luxussegment funktioniert. Investoren fragen sich, warum das Unternehmen wieder ein starkes Geschäft verzeichnet und wie belastbar der Ausblick für 2026 ist.

Im Gesamtjahr 2025 erzielte Ferrari einen Umsatz von 7.15 Milliarden Euro, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte auf 2.11 Milliarden Euro zu, während die operative Marge 29.5 Prozent erreichte. Auch der Nettogewinn entwickelte sich positiv und belief sich auf 1.60 Milliarden Euro. Diese Zahlen zeigen, dass Ferrari seine Preissetzungsmacht weiterhin konsequent nutzt und Kostenstrukturen effizient steuert. Das Unternehmen setzte dabei bewusst auf begrenzte Produktionszahlen und eine starke Nachfrage nach hochpreisigen Modellen, was die Profitabilität auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld absichert.

Ferrari und Margen: Fokus auf Qualität statt Volumen

Die operative Stärke von Ferrari spiegelt sich besonders in den Margen und Cashflows wider. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte im Jahr 2025 2.77 Milliarden Euro, was einer EBITDA-Marge von 38.8 Prozent entspricht. Gleichzeitig erzielte Ferrari einen industriellen freien Cashflow von 1.54 Milliarden Euro, der dem Unternehmen finanziellen Spielraum für Investitionen und Ausschüttungen bietet.


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Die Auslieferungen beliefen sich im Gesamtjahr auf 13 640 Fahrzeuge, was zeigt, dass das Wachstum nicht durch steigende Stückzahlen, sondern durch einen hochwertigen Modellmix getragen wurde. Ferrari erzielte weiterhin hohe Erlöse pro Fahrzeug und positionierte neue Modelle gezielt im oberen Preissegment. Für Investoren ist dieser Ansatz relevant, da er die Abhängigkeit von Konjunkturzyklen reduziert und die Ertragsstabilität erhöht. Die Quartalszahlen bestätigen damit eine Strategie, die auf langfristige Wertschöpfung statt kurzfristige Volumeneffekte setzt.

Ferrari: Ausblick 2026 und Bedeutung für Investoren

Für Anleger liefern die aktuellen Quartalszahlen ein klares Signal von Stabilität und Planungssicherheit. Ferrari erwartet für 2026 einen Umsatz von rund 7.5 Milliarden Euro sowie eine EBITDA-Marge von mindestens 39 Prozent. Diese Prognose deutet darauf hin, dass das Unternehmen auch im kommenden Jahr auf profitables Wachstum setzt.

Gleichzeitig investiert Ferrari weiter in neue Modelle und technologische Entwicklungen, einschließlich elektrifizierter Antriebe, ohne dabei die Exklusivität der Marke zu gefährden.

Für Investoren bleibt Ferrari damit ein Unternehmen, das hohe Margen mit planbarem Wachstum verbindet. Die Zahlen zeigen, dass Ferrari seine Marktposition festigt und auch mittelfristig ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil bietet.

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FAQ

Wie teuer ist der billigste Ferrari?

Der Einstieg in die Ferrari-Welt beginnt aktuell bei einem Neupreis von rund 240 000 Euro, abhängig von Markt und Ausstattung. Dieses Preisniveau ergibt sich aus dem Basismodell, wobei individuelle Konfigurationen den Endpreis spürbar erhöhen können.

Wem gehört Ferrari aktuell?

Ferrari befindet sich mehrheitlich im Streubesitz, während der Großaktionär Exor einen bedeutenden Anteil hält und damit strategischen Einfluss ausübt. Zusätzlich ist Piero Ferrari beteiligt, während der restliche Aktienbestand institutionellen und privaten Investoren gehört.

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Igor Hirsch

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