Wochenrückblick 29.05. – 02.06.
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Wochenrückblick 29.05. – 02.06.

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Florian Winter
Montag – Talfahrt 

Nach der Wiederwahl des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan musste die türkische Landeswährung Lira abermals deutliche Verluste hinnehmen und sank im Vergleich zum US-Dollar auf ein Rekordtief. Am Mittag wurde ein US-Dollar für 20.06 Türkische Lira gehandelt, auch begünstigt durch einen Anstieg der nordamerikanischen Leitwährung um 0.6 Prozent. Erdogan geht nun in seine dritte fünfjährige Amtszeit.

 
Dienstag – Führungswechsel

Am Dienstag gab der schweizerische Nahrungsmittelgigant Nestlé bekannt, dass Finanzchef François-Xavier Roger dem Unternehmen nach acht Jahren den Rücken kehren wird, um neue berufliche Herausforderungen anzugehen. Die Nachfolgerin steht mit Anna Manz bereits fest. Derzeit bekleidet diese noch die Position der Finanzchefin bei der London Stock Exchange Group.

Mittwoch – Atomenergie

Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 trieb den Atomausstieg hierzulande massiv voran. Während in Deutschland just im April dieses Jahres die letzten Atommeiler abgeschaltet wurden, hat das Parlament in Tokio am Mittwoch ein Gesetz verabschiedet, durch welches Atomkraftwerke nun auch länger als die bislang maximal erlaubten 60 Jahre betrieben werden dürfen. Dadurch möchte das ostasiatische Land zum einen CO2-Emissionen verringern, zum anderen soll so die Stromversorgung im Land sichergestellt werden.

Donnerstag – Überwachung  

Eine Mehrheit der EU-Abgeordneten hat dafür gestimmt, dass Unternehmen zum Schutz von Umwelt- und Menschenrechten zukünftig ihre Lieferketten intensiver überwachen müssen. Hierbei sprachen sich 255 der insgesamt 366 Politiker für die Gesetzesänderung aus. Kritik gab es hierzulande vor allen Dingen aus dem Lager der Christdemokraten, die befürchten, dass der daraus resultierende bürokratische Aufwand, vor allen Dingen „kleine und mittelständische Unternehmen überfordern“ könnte.

Freitag – Abgewendet?

Am heutigen Morgen, mitteleuropäischer Zeit, wurde bekannt, dass nun auch der Senat in den Vereinigten Staaten für einen Gesetzesentwurf gestimmt hat, mit dem die Schuldengrenze des Landes erst einmal ausgesetzt wird. Somit wurde die drohende Zahlungsunfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt vorerst abgewendet. In den vergangenen Tagen und Wochen hatten Demokraten und Republikaner intensiv um einen Kompromiss gerungen.

Das war’s schon mit dem Rückblick. Ich hoffe, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!

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Florian Winter

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