Montag – Notzulassung
Die beiden Pharma-Giganten, Pfizer und BioNTech, haben in den USA am Montag eine Notfallzulassung für eine Zusatzimpfung für eine Mutation des Omicron-Coronavirus beantragt. In dem nordamerikanischen Land plant man eine nationale Impfkampagne für die anstehende Herbstsaison. Die Impfung sei wohl schon direkt auslieferbereit. Jedoch ist die Herangehensweise umstritten, da die Unternehmen eben eine beschleunigte Zulassung für das Vakzin anstrebt.
Dienstag – Kooperation
Intel schließt den nächsten Deal für eine Halbleiterfabrik ab. Diesmal soll eine solche Fabrik in den USA in Zusammenarbeit mit Brookfield Infrastructure Partners aufgebaut werden. Der Deal hat ein Volumen von $30 Milliarden, von denen $15 Milliarden von Brookfield im Gegenzug von 49% Anteil an dem Projekt beigesteuert werden. Auch in Italien möchte Intel mit einer $5 Milliarden schweren Investition seine Produktionskapazität ausbauen. Dieses Projekt wurde allerdings noch nicht final genehmigt.
Mittwoch – Übernahme?
Am Mittwoch gab das französische Konglomerat Schneider Electric zu verstehen, dass es über eine komplette Übernahme des englischen Unternehmen Aveva nachdenkt. 40% des britischen Software-Hauses gehören dem französischen Unternehmen noch nicht. Damit wolle man dem FTSE-100 Unternehmen eine effizientere Realisierung seiner Strategie ermöglichen. Die Aktie von Aveva schoss als Antwort darauf über 34% in die Höhe.
Donnerstag – Weitere Verluste
Air New Zealand hat auch im dritten Jahr in Folge Verluste hinnehmen müssen. Die nationale Fluggesellschaft Neuseelands ist eines der Unternehmen, das am meisten unter den strikten Corona- und Reisebeschränkungen gelitten hat. Man plant ein Erreichen der Vorpandemielevel nicht einmal für das kommende Geschäftsjahr ein, sondern sieht die operative Auslastung nur auf 75 – 80 % des Geschäftsjahres 2019 steigen.
Freitag – Batteriefabrik
Panasonic ist dem Wall Street Journal zufolge wohl in fortgeschrittenen Verhandlungen bezüglich einer weiteren Batteriefabrik in den USA. Mit dieser $4 Milliarden schweren Investition möchte sich der japanische Tech-Konzern noch stärker in den USA aufstellen. Bereits im Juli entschloss sich Panasonic für eine solche Fabrik, die ebenfalls ein Volumen von $4 Milliarden hat.Das war’s schon mit dem Rückblick. Ich hoffe, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!







