Wochenrückblick 21.11. – 25.11.
#Global Markets

Wochenrückblick 21.11. – 25.11.

Author

Florian Winter

Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.

Montag – Kehrtwende 

Jahrelang hatte der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé behauptet, sein Kaffeekapsel-System sei umweltfreundlich – trotz der Unmengen an Alu-Müll, die dadurch produziert werden. Um diese These aufrechtzuerhalten, war den Managern kaum ein Argument zu abwegig. Nun ist Nestlé zumindest teilweise eingeknickt: Ab kommendem Jahr sollen ergänzend zu den Alu-Kapseln auch kompostierbare Kapseln aus Papier angeboten werden.

Dienstag – ein letzter Appell 

Anthony Fauci, seinerseits der oberste Corona-Berater der US-Regierung, hat am Dienstag seine letzte Pressekonferenz im Weißen Haus gegeben. Bevor sich der 81-Jährige in den Ruhestand verabschiedete, war es ihm offenbar nochmals ein sehr großes Anliegen, die US-Bürger zur erneuten Corona-Auffrischimpfung aufzufordern. So könne man sich und andere besser schützen. Die Wirksamkeit der sogenannten Booster wird inzwischen von zahlreichen Wissenschaftlern weltweit angezweifelt.

Mittwoch – rückläufige Inflation? 


Die jüngsten US-Wirtschaftsdaten lassen hoffen, dass die Inflation langsam aber sicher nachlässt und ihren Höhepunkt möglicherweise bereits erreicht hat. Die US-amerikanische Zentralbank Federal Reserve ließ in Person der stellvertretenden Vorsitzenden Leal Brainard am Mittwoch jedenfalls verkünden, dass man die Zinserhöhungen nun wahrscheinlich verlangsamen werde. Am 14. Dezember soll der Zinssatz voraussichtlich nicht um 75, sondern „lediglich“ um 50 Basispunkte erhöht werden.

Donnerstag – Empfehlung 

Harvard-Doktorand Matthew Ferranti hat einen wissenschaftlichen Artikel mit dem Titel Cryptocurrency in Central Bank Reserves veröffentlicht, in welchem er Zentralbanken dazu rät, Teile ihrer Geldreserven in Bitcoin umzuschichten. Mit beteiligt an der Publikation war der Harvard-Professor Kenneth Rogoff, der einst auch als Chef-Ökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF) fungierte.

Freitag – Kündigungen 

Am heutigen Freitag wurde bekannt, dass über 20 000 Mitarbeiter – und somit rund 10% der Gesamtbelegschaft – dem Werk des Apple-Zulieferers Foxconn im chinesischen Zhengzhou den Rücken kehren. Der Grund: Frust über einbehaltene Löhne sowie die weiterhin strikten Corona-Beschränkungen. Am Mittwoch kam es in dem Werk deshalb auch zu Ausschreitungen. Eigentlich hätte die Produktion in Zhengzhou Ende November wieder voll aufgenommen werden sollen. Diese Pläne sind Insidern zufolge nun stark gefährdet.

Das war’s schon mit dem Rückblick. Ich hoffe, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!

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Florian Winter

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