Wochenrückblick 13.06. – 17.06.
#Global Markets

Wochenrückblick 13.06. – 17.06.

Author

Emre Şentürk

Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an. 

Montag – Nicht aufgegeben

Die britische Regierung bleibt weiterhin hartnäckig, den einheimischen Chip-Hersteller ARM Holdings an der Heimatbörse in London zu listen. Als einer der Marktführer im Halbleitersektor möchte man das Unternehmen im eigenen Land halten, so der Technologieminister Großbritanniens. ARM und sein Mutterkonzern SoftBank jedoch favorisieren einen Börsengang am nordamerikanischen Handelsplatz Nasdaq.

 

Dienstag – Untersuchung

Der Europäische Wertpapieraufsicht ESMA fallen größere Diskrepanzen bei Gebühren für die Verleihung von Wertanlagen auf. Das deutet die ESMA als Signal für eventuelle Wettbewerbsverzerrung zum Nachteil von Investoren, die womöglich überbelastet werden. Entsprechend wird die ESMA diese Entwicklungen im Auge behalten.

 

Mittwoch – Aufgelöst


Vorgestern wurde der Hedge Fonds Tiger Legatus mit Beteiligung vom Star-Investor Julian Robertson nach 13 Jahren aufgelöst. In einem Brief des Gründers, Jesse Ro, wurde den Investoren mitgeteilt, dass die Wertanlagen liquidiert und ausgezahlt werden würden. Seit Anbeginn des Jahres straucheln Hedge Fonds mit der Volatilität an den Märkten und zeigen somit, dass auch in der Profi-Szene die Lage durchaus angespannt ist.

 

Donnerstag – Insolvenz


Revlon, ein Kosmetikhersteller aus den USA, hat gestern Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen des Milliardärs Ron Perelman konnte sich auf dem Markt gegen aufsteigende Start-Ups, welche von berühmten Personen und Influencern unterstützt werden, nicht durchsetzen und musste nun gestern die weiße Flagge hissen.

 

Freitag – Klage gegen Tesla

Ein Investor des Elektroautoherstellers Tesla hat eine Klage gegen den Konzern eingereicht, in der dem Verwaltungsrat des Unternehmens Inaktivität gegen ein schlechtes Arbeitsumfeld vorgeworfen wird. Solomon Chau sagt, dass das Unternehmen zu wenig gegen sexuelle und ethnische Diskriminierung vorgehe und somit ein toxisches Arbeitsumfeld fördert, was dem Unternehmen schadet.

 

Das war’s schon mit dem Rückblick. Wir hoffen, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!

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Emre Şentürk

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