Wochenrückblick 12.12. – 16.12.
#Global Markets

Wochenrückblick 12.12. – 16.12.

Author

Emre Şentürk

Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.

Montag – Kritik

Der Vorschlag der neuen britischen Regierung, ein Register aufzubauen, welches den ausländischen Einfluss auf die Wirtschaft misst, stieß am Montag auf große Kritik. Das durch die nordamerikanischen USA geprägte Vorhaben würde wohl der Reputation Londons als internationaler Finanzknotenpunkt Schaden zufügen und unnötigerweise ausländische Tätige in der Finanzbranche kriminalisieren. Dennoch soll dieses Register nächstes Jahr implementiert werden, um eben zu überschauen, wie viel Einfluss die Welt auf Großbritannien hat.

Dienstag – Später Start

Amazon hat das Eintrittsdatum von Frisch-Akademikern im Konzern, welche eigentlich im Mai neu in das Unternehmen kommen sollten, auf Ende 2023 verschoben. Grund dafür ist die makroökonomische Lage, was bedeuten soll, dass die Arbeitskräfte aktuell zu teuer für den Tech-Giganten sind. Als Entschädigung werden den Neu-Absolventen $13 000 gezahlt – auch wenn Sie sich entscheiden, nicht mehr bei Amazon einzusteigen.

Mittwoch – Abgeschottet

Chinesische Unternehmen, darunter auch Alibaba, können keine hoch-entwickelten Computerchips des Herstellers Arm kaufen. Das gab das Unternehmen bekannt, welches Anweisungen der USA und Großbritannien erhielt, den Export der Neoverse V-Modelle nach China zu stoppen. Grund dafür ist, dass man den Chinesen den Zugang zu dieser Top-Technologie verwehren möchte, um einen Wettbewerbsvorteil herzustellen.

Donnerstag – Skandal

Australien beschuldigt Apple und Microsoft des fahrlässigen Umgangs mit Kindesmissbrauch. Obwohl die nötige Software und Infrastruktur bestehen würde, seien die Unternehmen auf diesem Auge wohl blind und würden nicht effektiv gegen Kindesmissbrauch im Netz vorgehen.

Freitag – Verteidigung

Der nordamerikanische Bundesrat hat das jährliche Verteidigungsbudget an den Präsidenten des Landes weitergereicht. Darin steht, dass jährliche Verteidigungsausgaben in Höhe von $858 Milliarden autorisiert seien, was $45 Milliarden über dem vom Präsidenten vorgeschlagenen Budget liegt.

Das war’s schon mit dem Rückblick. Ich hoffe, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!

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Emre Şentürk

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