Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.
Montag – Geburtenrate
Am Montag verkündete die UN, dass die Bevölkerung von insgesamt 61 Ländern im Schnitt um weniger als 1% in den letzten zwei Jahren gewachsen ist. In Europa gibt es sogar einen Rückgang der Bevölkerung. Das sind die niedrigsten Raten seit 1950. Ein zentraler Grund sei wohl eine flächendeckend geminderte Fruchtbarkeit. In Europa nahm die Bevölkerung im Jahr 2020 um 744 000 Menschen ab und letztes Jahr sogar um 1.4 Millionen.
Dienstag – Militärische Hilfe
Als ebenfalls politisch isoliertes Land hat Iran nun angefangen Russland mit Hunderten von Dronen und unbemannten militärischen Flugobjekten auszustatten. Das größte Land der Welt hat durch die Sanktionen etlicher Staaten nur noch wenige Optionen, um sein Militär auszurüsten. Iran hingegen wird schon seit Jahren sanktioniert und hat entsprechend wenig Abnehmer für seine Militärtechnologie.
Mittwoch – Erweiterte Kompetenzen
Mit einem Gerichtsurteil hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die EU die Kompetenz besitzt die Fusion zweier nordamerikanischer Biotech-Gruppen zu untersuchen, zu genehmigen oder abzulehnen, auch wenn eines der beiden Unternehmen keinen Umsatz in Europa generiert. Dadurch weiten sich die Kompetenzen der EU-Kommission in der Marktaufsicht und im Kartellrecht aus. Im Europäischen Recht gelten finale Rechtssprüche als valide Bezugspunkte für künftige Rechtssprechung.
Donnerstag – Zusammen gegen Inflation
Die philippinische und singapurische Zentralbank haben gestern Pläne vorgestellt, die darauf abzielen, den inflationären Druck abzumindern. Mit einer Steigerung des Leitzinses von 0.75 Prozent hat die philippinische Zentralbank schon einen Schritt getan und sagte, dass weitere Zinsanhebungen folgen könnten. Insgesamt soll nun in der Region eine restriktivere Geldpolitik gefahren werden.
Freitag – Einbruch
Mit der fortgesetzten Schwäche der globalen Finanzmärkte muss auch die Kapitalverwaltungsgesellschaft BlackRock einen Rückgang des Profits im ersten Halbjahr hinnehmen. Was letztes Jahr $1.61 Milliarden waren, sind im Halbjahr 2022 gerade einmal $1.12 Milliarden. Grund dafür ist die Angst der Anleger, die sich aus ihren Positionen zurückziehen und auch die geringen Abschlüsse von neuen Investitionen über BlackRock.
Das war’s schon mit dem Rückblick. Ich hoffe, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!






