Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.
Montag – Endgültiger Abschied?
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat nochmals betont, dass er den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie für endgültig hält. Die letzten drei noch laufenden Kernkraftwerke sollen planmäßig am morgigen Samstag vom Netz genommen werden. Um die zukünftige Energiesicherheit macht sich der Grünen-Politiker keine Sorgen: „Unser Energiesystem wird sich anders aufbauen: Wir werden bis 2030 zu 80 Prozent erneuerbare Energien haben“. Na, wenn das mal keine ambitionierten Ziele sind.
Dienstag – Manöver
Die Philippinen und die Vereinigten Staaten haben am Dienstag eine gemeinsame Militärübung im südchinesischen Meer gestartet. Am Manöver nehmen mehr als 17 000 Soldaten teil, von denen insgesamt 12 000 der USA zuzurechnen sind. Im Fokus der Übung soll die See- und Küstenverteidigung stehen. Erst über Ostern hatte das chinesische Militär vor Taiwan und somit ebenfalls im chinesischen Meer ein großangelegtes Manöver durchgeführt.
Mittwoch – Rezession
Die Spatzen pfiffen es bereits seit geraumer Zeit von den Dächern der nordamerikanischen Zentralbank Federal Reserve, nun scheint es tatsächlich Gewissheit zu sein: Die Vereinigten Staaten werden aller Voraussicht nach in diesem Jahr in eine „milde Rezession“ rutschen, so zumindest die Einschätzung der Mehrheit der Notenbanker um den Vorsitzenden Jerome Powell. Die Teuerungsrate in den USA ist indes weiter rückläufig und beträgt nun 5%, jedoch kam es zu einem Anstieg bei der wichtigen Kerninflationsrate von 5.5 auf 5.6%.
Donnerstag – Krypto- und Aktienhandel
Am Donnerstag gab Twitter bekannt, dass Nutzer zukünftig auf der Plattform Aktien sowie Kryptowährungen wie Bitcoin und Dogecoin handeln können. Ermöglicht wird dies durch eine Partnerschaft mit dem Broker Etoro. So will Twitter-Chef Elon Musk wohl einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen der angepeilten Transformation hin zu einer Super-App nach dem Vorbild der chinesischen Plattform WeChat machen.
Freitag – Eingekauft
Wie Reuters unter Berufung auf Daten des russischen Zolls heute exklusiv berichtet, hat das chinesische Unternehmen Quzhou Nova Kupferlegierungen im Wert von $7.4 Millionen gekauft – und zwar von einem Werk in einer von Russland annektierten Region in der Ukraine, die westlichen Sanktionen unterliegt. Die USA hatten bereits vor einigen Monaten gedroht, Unternehmen, die gegen diese Sanktionen verstoßen, auf eine schwarze Liste zu setzen.
Das war’s schon mit dem Rückblick. Ich hoffe, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!







