Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.
Montag – Abgang
Wie am Montag bekannt wurde, muss der DAX40-Konzern BMW zukünftig einen seiner wichtigsten Manager ersetzen. So wechselt der seit 2018 als Marketing-Chef agierende Jens Thiemer zur Schwarz-Gruppe. Beim Mutterkonzern des Lebensmitteleinzelhändlers Lidl soll Thiemer eine tragende Rolle einnehmen. Welche Funktion genau für ihn vorgesehen ist, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Thiemer-Nachfolge bei BMW wird derweil Bernd Köber antreten, der bis dato für das Produktmanagement beim bayerischen Autobauer verantwortlich war.
Dienstag – nochmals schlechter
Am Dienstag verkündete der Internationale Währungsfonds IWF, dass er für die deutsche Wirtschaft eine nochmals tiefere Rezession erwarte als zum Zeitpunkt der letzten Prognose im Sommer. War der IWF im Juli noch von einem Minus in Höhe von 0.3 Prozent ausgegangen, rechnet die Sonderorganisation der Vereinten Nationen inzwischen mit einem Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung um 0.5 Prozent. An der Prognose zum Wachstum der Weltwirtschaft hält der Währungsfonds indes fest: Dieses soll bei drei Prozent liegen.
Mittwoch – Nachforderung
Der Tech-Gigant Microsoft sieht sich mit Ermittlungen seitens der nordamerikanischen Steuerbehörde konfrontiert. Offenbar soll das Unternehmen rund $28.9 Milliarden an Steuern nachzahlen, angefallen sind diese wohl zwischen 2004 und 2013. Hinzukommen sollen hier noch Zinsen und etwaige Strafzahlungen. Microsoft ließ bereits verlauten, dass man Einspruch gegen die Nachforderung einlegen werde.
Donnerstag – Einsparungen
Nach zuletzt starken Verlusten möchte die nordamerikanische Drogeriekette Walgreens Boots Alliance zukünftig die jährlichen Kosten um mindestens $1 Milliarde reduzieren. Zudem verkündete Interimschefin Ginger Graham, dass man die Investitionen um rund $600 Millionen zurückschrauben werde. Im Rahmen von Vergleichszahlungen in Zusammenhang mit dem Opioid-Skandal in den USA musste das Dow30-Unternehmen zuletzt insgesamt $6.8 Milliarden aufwenden. Dies führte unterm Strich zu einem Verlust in Höhe von $3.1 Milliarden; im Vorjahr verzeichnete WBA noch einen Nettogewinn von $4.3 Milliarden.
Freitag – grünes Licht
Auch am Freitag sorgte der Technologiekonzern Microsoft für Schlagzeilen: So hat nun auch die britische Wettbewerbsbehörde hinsichtlich der Übernahme des nordamerikanischen Videospielentwicklers Activision Blizzard grünes Licht gegeben. Microsoft hatte ein Angebot über $69 Milliarden abgegeben. Sollte der Deal über die Bühne gehen – wovon nun auszugehen ist –, wäre es die größte jemals in der Videospielbranche realisierte Übernahme.
Das war’s schon mit dem Rückblick. Wir hoffen, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!







