Wochenrückblick 06.11.2023 – 10.11.2023
#Global Markets

Wochenrückblick 06.11.2023 – 10.11.2023

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Florian Winter

Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.

Montag – Weniger „Großverdiener“ bei VW

Deutschlands größter Automobilproduzent Volkswagen dreht weiter an der Kostenschraube; allein bei der Kernmarke VW sollen bis 2026 10€ Milliarden eingespart werden. Hierzu werden aktuell in der Firmenzentrale in Wolfsburg die unterschiedlichsten Möglichkeiten geprüft. Wie am Montag bekannt wurde, hat die Konzernspitze nun die Fühler nach der sogenannten Tarif-Plus-Gruppe ausgestreckt. Mitglieder dieser Gruppe zählen nicht zum (Konzern-)Management, erhalten jedoch trotzdem eine Vergütung weit oberhalb von dem, was an klassische Tarifangestellte ausbezahlt wird. Inklusive Boni kommen Tarif-Plus-Mitarbeiter so schnell auf ein Jahresgehalt in Höhe von 120 000 bis 150 000€. Derzeit zählen zu dieser Gruppe rund 9000 Beschäftigte. VW selbst ist der Auffassung, dass diese Geschichte „aus den Fugen geraten ist“, weshalb die Zahl der Tarif-Plus-Mitarbeiter künftig nicht weiter anwachsen solle. Vielmehr soll nur noch dann nachbesetzt werden, wenn eine Person ausscheidet.

Dienstag – TSMC, Bosch, Infineon und NXP

Das Bundeskartellamt hat entschieden: Die Unternehmen Bosch, Infineon und NXP dürfen sich, wie geplant, an der Chip-Fabrik des taiwanischen Halbleiterkonzerns TSMC in Dresden beteiligen. Amtschef Andreas Mundt begründet diese Entscheidung wie folgt: „Die geopolitischen Verwerfungen der jüngeren Vergangenheit haben gezeigt, wie wichtig gesicherter Zugang zu Halbleitern gerade auch für die deutsche Industrie ist.“ Bereits im August hatte TSMC verkündet, dass man in der sächsischen Landeshauptstadt ein großes Werk bauen werde; Kostenpunkt: mindestens 10€ Milliarden. Der Stuttgarter Automobilzulieferer Bosch, der bayerische Halbleiterproduzent Infineon sowie das das niederländische Chip-Unternehmen NXP Semiconductors sollen sich mit jeweils zehn Prozent am Projekt beteiligen.

Mittwoch – China: Autobauer steigern Absätze  

Der chinesische Automobilmarkt konnte seine Absätze auch im Oktober deutlich nach oben schrauben. Wie der Branchenverband China Passenger Car Association (CPCA) am Mittwoch verkündete, brachten die chinesischen Autobauer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zehn Prozent mehr Fahrzeuge an den Mann. Und der Verband rechnet für den Monat November gar mit einer Steigerung um weitere 20 Prozent. Übrigens: In unserem China Titans-Aktienpaket analysieren wir unter anderem die Autobauer BYD, XPeng und Nio.

Donnerstag – Ethereum-ETF     

Nachdem in den vergangenen Monaten mögliche Bitcoin-Spot-ETFs seitens der Finanzgiganten BlackRock, Vanguard, Fidelity und Co. von vielen Akteuren im Krypto-Sektor als Treiber des nächsten großen Bullruns hochgejubelt wurden, wurde hier offenbar am Donnerstag die nächste (Narrativ-)Runde eingeläutet: Wie unterschiedliche Krypto-News-Plattformen berichteten, soll BlackRock bei der nordamerikanischen Börsenaufsicht SEC nämlich einen Antrag für einen Ethereum-Spot-ETF eingereicht haben; der potenzielle Name: iShares Ethereum Trust. Hierzu hat BlackRock wohl auch bereits in Delaware eine Unternehmensgesellschaft registriert.

Freitag – Novo Nordisk baut Kapazitäten stark aus 

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk, der zuletzt vor allen Dingen aufgrund der von ihm entwickelten „Abnehmspritze“ im Fokus der Öffentlichkeit stand, plant, seine Produktions- und Forschungskapazitäten in seinem Heimatland stark auszubauen. Hierzu sollen insgesamt rund 5.6€ Milliarden aufgewendet werden. Dies verkündete das Unternehmen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Firmenjubiläum. Mit der schrittweisen Fertigstellung der Bauten rechnet Novo Nordisk zwischen den Jahren 2025 und 2029.

Das war’s schon mit dem Rückblick. Wir hoffen, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!

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Florian Winter

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