Wochenrückblick 01.01.2024 – 05.01.2024
#Global Markets

Wochenrückblick 01.01.2024 – 05.01.2024

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Florian Winter

Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.

Montag – EZB verpflichtet Banken zu Cyber-Stresstest  

Die Europäische Zentralbank (EZB) möchte insgesamt über 100 europäische Banken einem Cyber-Stresstest unterziehen. Hierbei soll überprüft werden, wie gut die Geldinstitute auf mögliche Cyberangriffe vorbereitet sind. Das Ziel ist es, etwaige Schwachstellen in der digitalen Infrastruktur zu identifizieren und somit Angriffen vorzubeugen. Ab dem 2. Januar erhalten die Banken zunächst einen fast 500 Punkte umfassenden Fragebogen, in welchem potenzielle Auswirkungen eines Cyberangriffes sowie vorhandene Notfallpläne abgeklopft werden. Ab März muss sich dann ein Teil der Banken einem nochmals erweiterten Test stellen.

Dienstag – ASML stellt China-Exporte ein

Auch auf Druck der nordamerikanischen Regierung hat der niederländische Chipindustrieausrüster ASML nun bereits einige Wochen vor der Ausweitung der Exportbeschränkungen Lieferungen an einige Kunden in China eingestellt. Hierbei handele es sich um sogenannte Lithografiesysteme, betroffen sei hiervon aber lediglich eine kleine Anzahl chinesischer Unternehmen. Wie das ASML-Management mitteilte, habe der China-Rückzug zwar keinerlei Auswirkungen auf den Finanzausblick des Technologiekonzerns für das Jahr 2023, man rechne aber zukünftig durchaus mit starken Beeinträchtigungen. Die Vereinigten Staaten werfen China vor, die ASML-Produkte für militärische Zwecke zu nutzen. Apropos China: Unsere Kunden erhalten ab diesem Sonntag für die kommenden vier Wochen wieder unsere alljährlichen Sonderberichte. Hierbei können alle Kunden, völlig unabhängig vom gebuchten Markt, auf alle Sonderberichte zugreifen. Und los geht’s eben an diesem Sonntag mit den Berichten zu den China-Titans (inklusive Hang Seng-Index sowie zwei Überraschungsgästen) und unserem Industriemetalle-Paket.

Mittwoch – Intel gründet neues KI-Unternehmen   

Der Chiphersteller Intel, dessen Aktie fester Bestandteil unseres US-Titans-Pakets ist, hat gemeinsam mit der Investmentfirma Digital Bridge und weiteren Investoren ein neues Unternehmen für Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz ins Leben gerufen. Die Gründung von Articul8 AI resultiert aus einer Kooperation mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group. Intel hat seine leistungsstarken Rechenkapazitäten eingebracht, und gemeinsam haben die Partner ein generatives KI-System entwickelt, das in der Lage ist, sowohl Text als auch Bild zu verstehen. Nach Aussagen von Intel wird das Unternehmen über einen eigenständigen Vorstand verfügen, ein Börsengang sei nicht geplant.

Donnerstag – BMW und Audi steigern Verkäufe in den USA      

Die deutschen Automobilproduzenten BMW und Audi konnten im vierten Quartal ihre Absätze auf dem zweitgrößten Automobilmarkt deutlich nach oben schrauben: Der bayerische Autobauer BMW hat seine Verkäufe in den Vereinigten Staaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 107 881 gesteigert; im gesamten Jahr 2023 steht mit 362 224 verkauften Fahrzeugen gar ein Plus von neun Prozent zu Buche. Die VW-Tochter Audi verkaufte in den USA im vierten Quartal ganze zwölf Prozent mehr Autos als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – aufs ganze Jahr betrachtet konnte man den Absatz um satte 22 Prozent anheben und somit 228 550 Autos an den Mann bringen.

Freitag – Zuckerberg verkauft Meta-Aktien  
 

Wie heute bekannt wurde, verkaufte Konzernchef Mark Zuckerberg im November und Dezember etwa 1.28 Millionen Meta-Aktien im Wert von rund einer halben Milliarde US-Dollar. Somit veräußerte der CEO zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren Anteile am Social Media-Giganten – und der Zeitpunkt könnte, gelinde gesagt, durchaus schlechter sein: Im Jahr 2023 stieg der Kurs des Wertpapiers um fast 200 Prozent an. Zuckerberg, aktuell offiziell siebtreichster Mensch des Planeten, besitzt nun noch rund 13 Prozent aller Meta-Anteile mit einem aktuellen Gegenwert in Höhe von etwas weniger als 116 Milliarden US-Dollar. Auch unsere Kunden konnten übrigens von der Rallye der Meta-Aktie im letzten Jahr profitieren, analysieren wir diese doch auf regelmäßiger Basis im Rahmen unseres TECH33-Aktienpakets.

Das war’s schon mit dem Rückblick. Wir hoffen, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!

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Florian Winter

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