Es ist Freitag und somit lassen wir eine weitere spannende Handelswoche hinter uns. Was so alles in der Welt der Finanzen passiert ist, schauen wir uns in unserem Wochenrückblick an.
Montag – Skandal
Wie am Montag herauskam, hat die Immobiliengruppe Adler ihre Bilanzen des Jahres 2019 gefälscht. Dabei sollen wohl bis zu $233 Millionen zu viel aufgezeigt worden sein. Die BaFin gab bekannt, dass ein Projekt in Düsseldorf doppelt so hoch wie sein eigentlicher Wert gehandelt wurde. Auch die Jahre 2020 und 2021 werden von der BaFin noch untersucht, wozu es bislang keine Ergebnisse gibt. KPMG hat bereits abgelehnt, die Bilanzen für 2021 abzunicken.
Dienstag – Angepasst
AP Moller-Maersk hat am Dienstag schon zum dritten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose angepasst – und das nach oben! Wegen der andauernden und sich nur langsam entspannenden Lieferkettenkrise sind die Preise in der Logistik in die Höhe geschossen. Das kam dem dänischen Frachtkonzern zugute. Das Jahresendergebnis soll nun wohl nicht mehr auf $24 Milliarden, sondern $31 Milliarden hinauslaufen.
Mittwoch – Entlassen
Zur Mitte der Woche hat die Online-Handelsplattform Robinhood etwa 23% ihrer Belegschaft entlassen – das sind in etwa 780 Angestellte. Das Unternehmen möchte sich nach der Schließung von zwei Standorten reorganisieren und müsse sich somit von diesen Mitarbeitern trennen, heißt es. Robinhood hatte in der Pandemiezeit einen Ansturm erlebt, da viele Neuanleger auf den Markt kamen. Mit der Korrektur schrumpfte der Kundenstamm aber wieder.
Donnerstag – Rückgang
Wegen der Chip-Krise und den Lieferkettenproblemen hat der japanische Autohersteller Toyota zum Vorquartal einen Profiteinbruch von 42% im operativen Geschäft hinnehmen müssen. Aufgrund der Corona-Einschränkungen in China, einem wichtigen Absatzmarkt, musste der Konzern auch immer wieder Produktionsziele nach unten anpassen. Zwar wurden Verluste erwartet, aber die Prognosen, welche bei 15% lagen, wurden um ein Vielfaches übertroffen.
Freitag – Fetter Deal
Intel, welches auch Teil unseres DOW30-Pakets ist, steht wohl kurz vor der Finalisierung eines $5 Milliarden schweren Deals mit der italienischen Regierung. Dabei geht es um eine Chipfabrik in Italien. Dies ist aber nur eine Komponente des $88 Milliarden großen Vorhabens, eine stärkere Präsenz in Europa aufzubauen.
Das war’s schon mit dem Rückblick. Ich hoffe, er hat Ihnen einen kleinen Überblick gegeben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende!







