US-Newsflash: Tesla mit Gewinneinbruch, Trump relativiert Fed- und China-Zoll-Pläne, Intel plant massiven Stellenabbau
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US-Newsflash: Tesla mit Gewinneinbruch, Trump relativiert Fed- und China-Zoll-Pläne, Intel plant massiven Stellenabbau

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Carlo Schmid

Tesla im Sturzflug: Musk verspricht Kurswechsel

Tesla hat im ersten Quartal 2025 einen Rückgang seines Nettogewinns um 71 Prozent auf 409 Millionen US-Dollar gemeldet. Die Ursachen liegen laut Analysten vor allem in der zunehmenden Konkurrenz durch chinesische Elektroautohersteller, Herausforderungen beim Modellwechsel des SUV Model Y sowie der politischen Präsenz von CEO Elon Musk. 

Diese habe nach Ansicht vieler Investoren dem Markenimage geschadet. Musk kündigte nun an, seine Tätigkeit als Berater in der Trump-Regierung zurückzufahren und sich wieder stärker auf das operative Geschäft bei Tesla zu konzentrieren. Die Ankündigung führte im nachbörslichen Handel zu einem Kursanstieg der Tesla-Aktie um mehr als fünf Prozent.

Trump beruhigt Märkte: Keine Kündigung von Fed-Chef Powell geplant

US-Präsident Donald Trump hat klargestellt, dass er keine Pläne verfolgt, Notenbankchef Jerome Powell vor Ablauf seiner Amtszeit im Mai 2026 abzuberufen. Zuvor hatte Trump Powell wiederholt öffentlich kritisiert und eine aggressive Zinspolitik beklagt. Durch die jüngste Erklärung will Trump offenbar Unsicherheiten an den Finanzmärkten ausräumen. Gleichzeitig erneuerte er seinen Appell an die Federal Reserve, die Leitzinsen zu senken, um das Wachstum der US-Wirtschaft zu unterstützen. Die Finanzmärkte reagierten auf die Aussagen mit einer deutlichen Erholung bei den Futures.

Trump will hohe China-Zölle deutlich reduzieren

Die US-Regierung plant eine signifikante Absenkung der derzeit geltenden Strafzölle auf chinesische Importe, die aktuell bei 145 Prozent liegen. Präsident Trump erklärte, dass die Maßnahmen zwar nicht vollständig zurückgenommen, aber auf ein wirtschaftlich verträglicheres Niveau reduziert werden sollen. Bereits im Vorfeld hatte Finanzminister Scott Bessent die Nachhaltigkeit der bisherigen Zollpolitik infrage gestellt. 

Beobachter werten diese Signale als Versuch, Spannungen mit China zu entschärfen und die wirtschaftlichen Beziehungen neu auszubalancieren. Die Aussicht auf eine Entspannung im Handelskonflikt sorgte für spürbare Kursgewinne an den US-Börsen.

Intel plant radikalen Stellenabbau

Der US-amerikanische Halbleiterkonzern Intel bereitet eine Entlassung von mehr als 20 Prozent seiner weltweiten Belegschaft vor. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Restrukturierungsprogramms, das vom neuen CEO Lip-Bu Tan initiiert wurde. Ziel ist es, das Unternehmen agiler aufzustellen und in Zukunft besser auf technologische Entwicklungen reagieren zu können. 

Intel kämpft seit längerem mit Umsatzrückgängen und zunehmendem Wettbewerb durch dynamischere Anbieter wie Nvidia oder AMD. Bereits 2024 hatte Intel erste Kürzungen vorgenommen. Die endgültige Ankündigung der neuen Sparmaßnahmen wird im Zuge der Quartalszahlen am 24. April 2025 erwartet.

Cantor plant 3-Milliarden-Dollar-Kryptofirma mit Tether und SoftBank

Das traditionsreiche Investmenthaus Cantor Fitzgerald will gemeinsam mit Tether und SoftBank ein neues Unternehmen für digitale Vermögenswerte gründen. Die geplante Gesellschaft soll ein Volumen von rund 3 Milliarden US-Dollar haben und als Investmentplattform für Kryptowährungen fungieren. 

Tether, bekannt als Emittent des weltweit meistgenutzten Stablecoins USDT, bringt Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar ein. Bitfinex, eine mit Tether eng verbundene Krypto-Börse, steuert 600 Millionen bei. Der japanische Finanzinvestor SoftBank ergänzt die Runde mit weiteren 900 Millionen. Das Vorhaben zeigt das wachsende Interesse etablierter Finanzakteure an digitalen Anlageformen und könnte Signalwirkung für den Markt haben.


Instagram startet Video-App „Edits“ gegen TikTok

Meta, der Mutterkonzern von Instagram, hat mit "Edits" eine neue App für die Videobearbeitung auf den Markt gebracht. Die Anwendung richtet sich vor allem an Content Creator und bietet Werkzeuge für die einfache Produktion hochwertiger Kurzvideos auf Mobilgeräten. Im Gegensatz zu TikTok verfügt "Edits" nicht über einen eigenen Feed, sondern dient rein der Videoproduktion zur externen Veröffentlichung. 

Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund politischer Unsicherheit rund um TikTok in den USA, wo ein Verbot der App im Raum steht. Meta positioniert sich mit "Edits" strategisch, um Marktanteile in einem sich wandelnden Social-Media-Umfeld zu sichern.

Das war der US-Newsflash für heute. Nächsten Mittwoch geht’s weiter!

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Carlo Schmid

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