US-Newsflash: Salesforce baut KI in Singapur, Exxon fördert mehr, Apple erneuert iOS
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US-Newsflash: Salesforce baut KI in Singapur, Exxon fördert mehr, Apple erneuert iOS

Salesforce investiert in Singapurs KI-Zukunft

Salesforce investiert eine Milliarde US-Dollar in Singapur über fünf Jahre, um seine KI-Plattform Agentforce auszubauen und die nationale KI-Strategie zu unterstützen, die Singapur als globales Zentrum für wirtschaftlich wertvolle KI positionieren soll. Singapore Airlines wird Agentforce in ihr Kundendienstsystem integrieren.

Zudem werden Partnerschaften mit der Singapore Management University und dem Institute of Technical Education geschlossen, um KI- und Customer Relationship Management-Fähigkeiten von Studierenden mit Salesforce weiter zu fördern. Die Investition umfasst auch den Ausbau der Hyperforce-Cloud-Plattform, die ab April 2025 Datenaufbewahrungsort für Agentforce, Data Cloud und Marketing-Anwendungen in Singapur ermöglicht.

Exxon startet achtes Energieprojekt in Guyana

ExxonMobil plant sein achtes Offshore-Projekt in Guyana mit einer Produktionskapazität von bis zu 1.5 Milliarden Kubikmeter Gas und 260 000 Barrel Öl pro Tag. Das Projekt umfasst die Erschließung drei neuer Offshore-Entdeckungen im Stabroek-Block, einem 26 800 Quadratkilometer großen Öl- und Gasfördergebiet vor der Küste Guyanas, die zwischen 2017 und 2019 nachgewiesen wurden. 

Eine schwimmende Produktions- und Lagerplattform wird die Förderung ermöglichen. Die endgültige Investitionsentscheidung wird 2026 erwartet, mit Produktionsbeginn 2030. Guyana intensiviert damit seine Erdgasförderung zur wirtschaftlichen Diversifizierung, um geplante LNG-Projekte und petrochemische Anlagen besser versorgen zu können. ExxonMobil erhöht gleichzeitig seine Produktion im Land, die bereits über 600 000 Barrel Öl pro Tag erreicht hat.

Microsoft baut eine Xbox zum Mitnehmen

Mircosoft arbeitet offiziell an einer tragbaren Xbox. Ursprünglich sollte die handliche Version erst in einigen Jahren auf dem Markt erscheinen, doch laut Medienberichten könnte es bereits in diesem Jahr so weit sein. Es ist anzunehmen, dass das Gerät mit Windows betrieben werden soll und den Microsoft Store sowie den PC Game Pass unterstützt.

Namhafte Hersteller wie Asus, Lenovo oder Razer sollen das Gerät entwickeln, das an dem typischen Xbox-Design angelehnt sein soll. Die Vertriebsplattform Steam soll ebenfalls installierbar sein. Auch für die Xbox X arbeitet Microsoft bereits an einen Nachfolger.

 

Apple plant Neugestaltung von iOS, iPadOS und macOS

Apple bereitet für dieses Jahr die größte visuelle Überarbeitung seiner Software seit iOS 7, das 2013 veröffentlicht wurde, vor. Die geplanten Änderungen betreffen iOS 19, iPadOS 19, und macOS 16 und orientieren sich an visionOS, dem Betriebssystem der Virtual-Reality-Brille Vision Pro. Nutzer erhoffen sich eine neue Designsprache mit runden Symbolen, transparenteren Fenstern und 3D-Effekten. 

Die Vorstellung erfolgt voraussichtlich auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC, die meistens im Juni stattfindet. Die Veröffentlichung dürfte im September erfolgen. Ziel der Überarbeitung ist eine für Apple-übliche, einheitlichere Benutzererfahrung über alle Geräte hinweg.

 

Cisco und Nvidia erweitern Partnerschaft

Cisco und Nvidia haben ihre strategische Zusammenarbeit ausgebaut, um leistungsfähigere Netzwerklösungen für KI-Workloads in Rechenzentren bereitzustellen. Die Integration von Cisco Silicon One, einer hochentwickelten Chip-Architektur für extrem leistungsfähige Netzwerkswitches und Router, in Nvidia Spectrum-X, einer spezialisierten Ethernet-Plattform für die Vernetzung von KI-Servern, markiert das erste Mal, dass Nvidia einen Drittanbieter-Chip in sein Netzwerk-Ökosystem einbindet.

Zudem wird Cisco NX-OS, ein Betriebssystem zur Verwaltung von Hochgeschwindigkeitsnetzwerken in Rechenzentren, auf Nvidias Netzwerkhardware verfügbar. Diese technologische Zusammenarbeit soll den Datendurchsatz steigern und den Energieverbrauch für KI-Berechnungen optimieren. Die neuen Lösungen werden voraussichtlich ab Mitte 2025 verfügbar sein und Unternehmen eine standardisierte Architektur für skalierbare KI-Infrastrukturen bieten.

Coinbase erhält offizielle Zulassung in Indien

Coinbase hat gestern die behördliche Registrierung bei der Financial Intelligence Unit in Indien erhalten. Damit darf die Kryptobörse offiziell Handelsdienstleistungen im Land anbieten. Die FIU ist die zentrale staatliche Finanzaufsicht für Geldwäscheprävention und reguliert den Krypto-Sektor in Indien seit 2023. Coinbase war bereits 2022 in Indien aktiv, musste sich aber aufgrund regulatorischer Hürden zurückziehen. 

Mit der neuen Genehmigung plant das Unternehmen, noch dieses Jahr seine ersten Handelsdienste anzubieten. Indien gilt als einer der größten Kryptomärkte weltweit, mit einer rapide wachsenden Entwicklergemeinschaft. Zuvor zahlten Binance und KuCoin Millionenstrafen, um ihre FIU-Zulassung nach illegalen Operationen in Indien zu erhalten, wodurch die regulatorische Hürde für ausländische Kryptobörsen erhöht wurde.

Das war's schon mit dem US-Newsflash.

Weiter geht’s, wie gewohnt, am nächsten Mittwoch.

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