US-Newsflash: Google und Salesforce vertiefen KI-Partnerschaft, Trump verkauft Luxus-Visa, Nvidia unter Druck
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US-Newsflash: Google und Salesforce vertiefen KI-Partnerschaft, Trump verkauft Luxus-Visa, Nvidia unter Druck

Trump verkauft Gold Card für fünf Millionen Dollar 

US-Präsident Donald Trump führt die Gold Card ein – eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für wohlhabende Ausländer, die bereit sind, fünf Millionen US-Dollar an die US-Regierung zu zahlen. Das Programm ersetzt das EB-5-Visum, das bislang Investitionen in US-Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen verlangte.

Kritiker warnen vor rechtlichen Unsicherheiten, geopolitischen Risiken und einer Zweiklassen-Einwanderung. Statt Kapital in Unternehmen zu lenken, fließen die Einnahmen nun direkt in den US-Haushalt. Kritiker warnen vor einem Anstieg der Geldwäsche und fehlender Transparenz. Besonders umstritten: Die Zahl der jährlich ausgegebenen Visa soll auf bis zu zehn Millionen ansteigen.

American Express in Alipay integriert

American Express und der chinesische Zahlungsanbieter Alipay haben eine Partnerschaft geschlossen, die es internationalen Karteninhabern ermöglicht, Zahlungen über Chinas führende digitale Wallet zu tätigen. Dadurch erhalten sie Zugang zu über 80 Millionen Händlern, ohne auf Bargeld oder physische Karten angewiesen zu sein. 

American Express sichert sich damit eine zentrale Position in einem der weltweit größten Zahlungsökosysteme. Die Kooperation fällt mit einem starken Anstieg der Reiseausgaben ausländischer Besucher zusammen, die während des chinesischen Neujahrsfests über Alipay um 150 Prozent gestiegen sind.

Apple investiert 500 Milliarden US-Dollar in Halbleiter

Apple hat die größte Investition seiner Firmengeschichte angekündigt: 500 Milliarden US-Dollar sollen in den nächsten vier Jahren in den USA investiert werden. Geplant sind eine neue Serverfabrik in Texas, die Verdopplung des Advanced Manufacturing Fund, ein milliardenschwerer Investitionsfonds, der fortschrittliche Fertigungstechnologien, und 20 000 neue Arbeitsplätze.

Der Schritt erfolgt kurz nach Trumps Ankündigung neuer Zölle auf China-Importe, die Apples Lieferkette betreffen könnten. Ein Großteil der Mittel fließt in Forschung und Entwicklung, insbesondere in den Bereichen künstliche Intelligenz und Halbleiterproduktion. Gleichzeitig sichert sich Apple durch die Texas-Fabrik Zugang zu staatlichen Subventionen aus dem CHIPS for America-Programm.

Cisco und NVIDIA bauen gemeinsam KI-Chips

Cisco, ein US-amerikanisches Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche, und NVIDIA haben eine erweiterte Partnerschaft angekündigt, um KI-optimierte Netzwerke für Unternehmen bereitzustellen. Cisco integriert seine Silicon-One-Technologie in NVIDIAs Spectrum-X-Plattform, um die Datenverarbeitung für KI-Workloads effizienter zu gestalten und die Abhängigkeit von Cloud-Diensten zu verringern. Zeitgleich sorgt Nvidia für Verunsicherung: Das Unternehmen bestätigt Produktionsfehler bei RTX-50-Grafikkarten, die zu Leistungseinbußen führen. 

Betroffen sind Modelle wie die RTX 5090, RTX 5080 und RTX 5070 Ti, mit bis zu 4 Prozent Leistungsverlust in Gaming-Benchmarks. Nvidia bietet betroffenen Kunden einen Austausch über Partnerhersteller an, während zukünftige Lieferungen korrigiert werden. AMD reagierte auf die Probleme und bewirbt eigene GPUs als fehlerfreie Alternative.

Salesforce und Google erweitern KI- und Cloud-Partnerschaft

Salesforce und Google vertiefen ihre Zusammenarbeit, um Unternehmen leistungsfähigere KI-gestützte Lösungen bereitzustellen. Salesforce integriert Googles Gemini-Modelle in die Agentforce-KI-Plattform, wodurch multimodale Analysen mit Text, Bild, Video und Audio möglich werden. Gleichzeitig migriert Salesforce zentrale Plattformen wie Data Cloud und Customer 360 auf die Google Cloud-Infrastruktur.

Diese Zero-Copy-Architektur ermöglicht Echtzeit-Datenanalysen ohne physische Kopien. Unternehmen profitieren von präziseren Prognosen, effizienteren Kundeninteraktionen und verbesserten Automatisierungsprozessen. Die Kooperation reduziert zudem die Abhängigkeit von AWS und stärkt Googles Position im Cloud-Wettbewerb mit Microsofts Cloud-Plattform Azure.

Warner Bros. schließt drei Videospielstudios

Warner Bros. hat die Schließung der Studios Player First Games, Warner Bros. Games San Diego und Monolith Productions angekündigt und die Entwicklung des Wonder Woman-Spiels eingestellt. Diese Entscheidung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung, um sich auf Kernfranchises wie Harry Potter, Mortal Kombat, DC und Game of Thrones zu konzentrieren. 

Die Maßnahme folgt auf hohe Verluste in der Gaming-Sparte, darunter das finanzielle Scheitern von Suicide Squad: Kill the Justice League. Gleichzeitig steht die gesamte Branche unter Druck, da steigende Kosten und zurückgehende Spielerverkäufe Unternehmen zu weiteren Kostensenkungen zwingen.

Das war’s schon mit dem US-Newsflash.

Weiter geht’s, wie gewohnt, am nächsten Mittwoch.

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