Warren Buffett investiert 2.6 Milliarden Dollar
Warren Buffett hat zuletzt über Berkshire Hathaway 2.6 Milliarden US-Dollar in sechs Unternehmen investiert. Die größte neue Position ist Constellation Brands mit rund 1.3 Milliarden Dollar. Bestehende Beteiligungen an Occidental Petroleum, Domino’s Pizza, Sirius XM, VeriSign und Pool Corp. wurden weiter ausgebaut.
Berkshire besitzt mittlerweile 28.2 Prozent der Occidental-Aktien. Zudem kaufte das Unternehmen allein im Dezember über 140 000 VeriSign-Aktien für 28.5 Millionen US-Dollar. Versisign ist unter anderem der Betreiber der Top-Level-Domains .com und .net. Dennoch hält Berkshire weiterhin eine rekordhohe Cash-Position von 325 Milliarden US-Dollar.
Verizon und Santander schließen Partnerschaft
Der US-amerikanische Telekommunikations-Riese Verizon und die spanische Santander Bank haben gestern eine mehrjährige Partnerschaft angekündigt. Kunden von Verizon erhalten über Santanders digitale Plattform Openbank Zugang zu einem Sparkonto mit 4.4 Prozent Jahreszins – das Zehnfache des nationalen Durchschnitts.
Zusätzlich sind jährliche Einsparungen von bis zu 180 US-Dollar auf Verizon-Rechnungen möglich. Openbank hat seit Ende 2024 bereits über drei Milliarden US-Dollar an Einlagen gesammelt. Für Santander bedeutet die Kooperation einen strategischen Schritt zur Expansion im US-Markt.
Nvidia arbeitet mit Google und Disney
Gestern präsentierte Nvidia-CEO Jensen Huang auf der Nvidia-Konferenz GTC in San José neue Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Die neue Blackwell Ultra-Plattform steigert die Rechenleistung um 50 Prozent und wird ab der zweiten Jahreshälfte von Cloud-Anbietern wie AWS und Google Cloud genutzt.
Zudem stellte Nvidia die RTX Pro 6000 vor, eine leistungsstarke Grafikkarte mit 96 GB Speicher für komplexe KI-Anwendungen und Simulationen. Ergänzend vertieft das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit Google DeepMind und Disney Research, insbesondere für Robotik-Technologien.
Microsoft produziert Offshore-Energie mit KI
Microsoft und SBM Offshore (ein globaler Zulieferer für die Offshore-Erdöl- und Erdgas-Industrie) haben letzte Woche eine globale Kooperation zur Entwicklung schwimmender, kohlenstofffreier Energielösungen bekannt gegeben. Ziel ist die Integration von KI-Technologien in maritime Stromerzeugungssysteme, also schwimmende Anlagen zur Energiegewinnung auf dem Wasser wie Windkraft, Gasförderer oder Solar.
Erste Projekte konzentrieren sich auf schwimmende Gaskraftwerke. Sie nutzen Erdgas, um Strom zu erzeugen, und setzen dabei moderne Technologien ein, um einen Großteil des entstehenden CO₂ aufzufangen und zu speichern. Microsofts Cloud-Plattform Azure unterstützt die vorausschauende Wartung und Kohlenstoffüberwachung.
Chevron will Konkurrenten Hess schlucken
Chevron hat rund fünf Prozent der Hess-Aktien gekauft. Damit signalisiert das Unternehmen, dass es zu einer erfolgreichen Übernahme des in New York City ansässigen Erdölproduzenten Hess kommt. Chevron will Hess durch einen Aktiendeal in Höhe von 53 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die US-Regulierungsbehörden sowie die Aktionäre haben bereits einer Übernahme zugestimmt.
Dadurch will sich Chevron Zugriff auf den ölreichen Stabroek-Block in Guyana sichern. ExxonMobil ist der Betreiber des Projekts, während Hess und CNOOC als Partner beteiligt sind. Durch die Übernahme hätte Hess indirekt einen Anteil an diesem Ölfeld, Exxon und CNOOC klagen dagegen. Ein Schiedsgericht soll den Fall Ende Mai prüfen.
Pepsi übernimmt Poppi
PepsiCo hat für 2 Milliarden US-Dollar den Getränke- und Snack-Konzern Poppi gekauft. Poppi produziert Getränke mit Ballaststoffen und weniger Zucker. Diese sollen die Darmflora fördern und sind besonders bei jüngeren Konsumenten beliebt. Inzwischen soll Poppi einen Marktanteil von einem Prozent am US-Limonadenmarkt halten.
Laut BNP Paribas hat sich der Absatz von Poppi in den drei Monaten bis Februar im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Als Reaktion auf den Ballaststoff-Drink hat Pepsis Hauptrivale Coca-Cola Simply Pop eingeführt. Pepsi sucht nach neuen Wachstumsmöglichkeiten, da steigende Preise viele US-Verbraucher dazu bewegen, auf günstigere Alternativen umzusteigen.
Das war's schon mit dem US-Newsflash.
Weiter geht’s, wie gewohnt, am nächsten Mittwoch.






