US-Update: Amazons KI-Milliarden – Mastercard kauft Aktien zurück – Microsoft fälscht Google
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US-Update: Amazons KI-Milliarden – Mastercard kauft Aktien zurück – Microsoft fälscht Google

Amazon und Microsoft investieren weitere KI-Milliarden, auf der Tech-Messe CES sorgt Nvidia für Staunen. Meta eifert derweil X nach, Bing blamiert sich mit einer Google-Kopie.

Amazon und Microsoft investieren Milliarden in KI-Zentren

Amazon Web Services (AWS) hat eine Investition von elf Milliarden US-Dollar angekündigt, um die Cloud- und KI-Infrastruktur im US-Bundesstaat Georgia auszubauen. Geplant sind mindestens 550 neue Arbeitsplätze. Die neuen Rechenzentren sollen speziell auf den Betrieb von grafikintensiven KI-Modellen ausgelegt sein.


Außerdem sind umfassende Bildungsprogramme für potenzielle Mitarbeiter vor Ort geplant. Ähnliches hat Konkurrent Microsoft auf der anderen Seite der Erde vor: Drei Milliarden US-Dollar werden in indische Rechenzentren investiert, um die Cloud-Infrastruktur zu verbessern. Bis zu zehn Millionen Menschen will Microsoft bis zum Jahr 2030 in KI-Fähigkeiten schulen.

Meta streicht Moderation – und eifert X nach

Meta beendet sein Programm zur externen Faktenprüfung und führt stattdessen nach dem Vorbild von Elon Musks Plattform X das System Community Notes ein. Diese Notes ermöglichen Nutzern, Anmerkungen und Klarstellungen zu fremden Posts hinzuzufügen, die von anderen bewertet werden.

Anmerkungen werden nur öffentlich sichtbar, wenn eine breite Zustimmung erzielt wird. Das System soll Meinungsfreiheit fördern und Metas Einfluss auf die Moderation reduzieren. Gleichzeitig werden laut Meta Richtlinien für politische Inhalte gelockert, um Rede- und Meinungsfreiheit zu garantieren. Metas bisherige Moderationspraktiken waren insbesondere aus konservativen Kreisen kritisiert worden.

Mastercard mit Aktien-Rückkäufen und Dividende

Mastercard hat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von zwölf Milliarden US-Dollar genehmigt, das nach Abschluss des laufenden, elf Milliarden US-Dollar schweren Rückkauf-Plans startet. Zum 13. Dezember 2024 waren davon noch rund vier Milliarden übrig. Zusätzlich hat das Unternehmen die vierteljährliche Dividende um 15 Prozent auf 0.76 US-Dollar pro Aktie erhöht.


Damit folgt Mastercard einem nationalen Trend: 2024 wurden von US-Unternehmen Aktienrückkäufe im Wert von 1,1 Billionen US-Dollar angekündigt – 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im dritten Quartal verzeichnete Mastercard ein 14-prozentiges Umsatzwachstum und eine 13-prozentige Steigerung des Nettogewinns.

CES 2025 in Las Vegas: Bühne für Tech-Innovation

Die CES 2025, eine der weltweit bedeutendsten Technologiemessen, findet diese Woche in Las Vegas statt. Über 4 500 Aussteller, darunter Branchengrößen wie Samsung, LG, Bosch und NVidia, präsentieren bahnbrechende Technologien.

Rund 140 000 Besucher werden erwartet. Künstliche Intelligenz steht im Mittelpunkt, besonderes Augenmerk liegt auf Elektromobilität und digitaler Gesundheit – etwa mit Fahrerassistenzsystemen, nachhaltigen Energielösungen und KI-gesteuerten Gesundheitsgeräten.

NVIDIA revolutioniert KI für autonome Fahrzeuge und Robotik

NVidia hat auf der CES 2025 Innovationen [SK1] für autonome Fahrzeuge und humanoide Roboter präsentiert. Im Zentrum stehen Project Digits, ein KI-Supercomputer, und der leistungsstarke GB10 Superchip. Beide Technologien sollen die Leistung und Sicherheit autonomer KI-Systeme signifikant steigern.


Strategische Partnerschaften, etwa mit Toyota und Uber, untermauern NVIDIAs Rolle als Schlüsselfigur in der Automatisierung. CEO Jensen Huang sieht in autonomen Fahrzeugen das erste Billionen-Dollar-Robotiksegment. In diesem Sektor verzeichnete Nvidia im vierten Quartal 2024 eine 72-prozentige Umsatzsteigerung.

 [SK1]bitte keinen Marketing-Sprech! 'bahnbrechend' ist hier etwas zu euphorisch

Microsoft tarnt Bing als billige Google-Kopie

Microsoft hat Bing mit einer Benutzeroberfläche ausgestattet, die sich bei der Suche nach dem Suchmaschinen-Konkurrenten Google öffnet und stark an Googles Design erinnert. Die Imitation zeigt ein Suchfeld im Google-Stil, bleibt jedoch auf der Bing-Seite.

Ziel dieser Taktik ist es, Nutzer davon abzuhalten, zu Google zu wechseln. Mit nur drei Prozent Marktanteil versucht Bing, seine Absprungquote zu verringern. Google reagierte scharf: Die Taktik sei ein "Tiefpunkt" in Microsofts Wettbewerbsgeschichte, so Chrome-Chefin Parisa Tabriz.


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