UBS-Strategie nach Fusion: Aktienrückkäufe und Kosteneinsparungen im Fokus
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UBS-Strategie nach Fusion: Aktienrückkäufe und Kosteneinsparungen im Fokus

Die Schweizer Großbank UBS gab am Dienstag im Zuge der Vorlage ihrer Jahresbilanz bekannt, dass sie ihre Aktienrückkäufe alsbald wieder aufnehmen werde. Auch sollen Kosteneinsparungen im Rahmen der Integration der untergegangenen Konkurrentin Credit Suisse erzielt werden. Bis Ende 2026 möchte man nun $13 Milliarden einsparen, wovon etwa die Hälfte bereits in diesem Jahr realisiert werden soll. Bis dahin will das Management ebenfalls rund zwei Drittel der Credit Suisse-Integrationskosten verbucht haben.

Meilensteine und Herausforderungen nach der Fusion

Seit der Übernahme im vergangenen März – der ersten Zusammenlegung zweier global systemrelevanter Geldinstitute überhaupt – konnte die UBS größere Turbulenzen vermeiden und ihren Aktienkurs gar um rund 50 Prozent steigern. Die Bank gab am Dienstag bekannt, dass die erste Phase der Eingliederung nun abgeschlossen sei, doch es liege noch ein langer Weg vor ihr, der unter anderem die Zusammenführung der IT-Systeme sowie zahlreiche Stellenstreichungen beinhalten werde. Durch diesen Stellenabbau soll letztlich auch der Großteil der geplanten Einsparungen erreicht werden. Die Gesamtkosten für die Integration bezifferte das Management der Bank auf $13 Milliarden. Hervorgehoben wird, dass in der nächsten Phase der Integration der Schwerpunkt auf der Neustrukturierung und Optimierung des übernommenen Geschäfts liegen wird. Es wird nicht erwartet, dass der Weg in den nächsten drei Jahren immer geradlinig verläuft, aber Richtung und Vorgehensweise seien klar.

Die Zukunftspläne der UBS

Erstmals wurde sich auch detailliert zu den Plänen für die kombinierte Bank in den kommenden Jahren geäußert: Das Management untermauert die elementaren Finanzziele und setzt sich neue, darunter jenes, die Kapitale in der Vermögensverwaltungssparte von derzeit $3.85 Billionen bis 2028 auf $5 Billionen zu steigern. Bis 2025 rechnet das Zürcher Institut im Kerngeschäft mit Vermögenszuflüssen in Höhe von $100 Milliarden pro Jahr, in den Folgejahren dann mit rund $200 Milliarden. Außerdem soll eine bereinigte Eigenkapitalrendite von 15 Prozent erreicht und für jeden verdienten Dollar weniger als $0.70 ausgegeben werden. Die UBS legte am Dienstag auch die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Vor Steuern verbuchte die Bank einen Verlust in Höhe von $751 Millionen. Hauptgründe für den Verlust sind eine Abschreibung auf die Beteiligung am Schweizer Börsenbetreiber SIX Swiss Exchange sowie weitere Kosten für die Integration der Credit Suisse.

Trotz aller Herausforderungen bleibt die UBS optimistisch und erwartet für das kommende Quartal eine erfolgreiche Entwicklung. Man ist bestrebt, die langfristigen Finanzziele zu erreichen und damit das Vertrauen der Anleger weiter zu stärken.

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