Starkes Quartal: PepsiCo trotzt der Zurückhaltung der Verbraucher
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Starkes Quartal: PepsiCo trotzt der Zurückhaltung der Verbraucher

Author

Esma Sakalli

Das Wichtigste in Kürze:

  • PepsiCo meldet für das vierte Quartal einen Gewinn über den Markterwartungen.
  • Der Konzern bestätigt den Ausblick für 2026 und erhöht die Dividende um vier Prozent.

Geplante Preissenkungen bei Snacks sollen die Nachfrage in Nordamerika beleben.

Starkes Quartal trotz verhaltener Konsumnachfrage

PepsiCo hat im vierten Quartal 2025 besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Der Lebensmittel- und Getränkekonzern profitierte von steigenden Umsätzen und einer verbesserten Profitabilität. Der Gewinn je Aktie lag bei 1.85 US-Dollar, nach 1.11 US-Dollar im Vorjahresquartal. Bereinigt um Sondereffekte erreichte das Core EPS 2.26 US-Dollar. Der Umsatz stieg um 5.6 Prozent auf 29.34 Milliarden US-Dollar.

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Damit übertraf PepsiCo sowohl beim Ergebnis als auch beim Erlös die Marktschätzungen. Laut Konzernchef Ramon Laguarta beschleunigte sich das Wachstum sowohl in Nordamerika als auch international. Besonders die Getränkesparte zeigte erste Anzeichen einer Stabilisierung, während Effizienzprogramme die Marge stützten.

Snacks unter Druck, Getränke mit leichter Erholung

Im Detail zeigt sich jedoch ein gemischtes Bild. Das organische Umsatzwachstum lag im Quartal bei 2.1 Prozent, getragen von Preisanpassungen und Produktmix. Die Absatzmengen blieben dagegen unter Druck. Das weltweite Snackvolumen sank um zwei Prozent, während das Getränkevolumen leicht um ein Prozent zulegte. In Nordamerika gingen die Verkaufsvolumina in beiden Sparten zurück, was die anhaltende Preissensibilität der Verbraucher widerspiegelt.

Um gegenzusteuern, plant PepsiCo Preissenkungen von bis zu 15 Prozent auf ausgewählte Snackprodukte wie Lay’s, Doritos oder Cheetos. Produktivitätsgewinne sollen die geringeren Preise ausgleichen. Parallel setzt der Konzern auf vereinfachte Rezepturen, neue Verpackungen und funktionale Getränke, um verlorene Käufer zurückzugewinnen.

Ausblick bestätigt: Was bedeutet das für Investoren?

Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigte PepsiCo seine Prognose. Das Management rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum von zwei bis vier Prozent und einem Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie von vier bis sechs Prozent auf konstanter Währungsbasis. Zusätzlich kündigte der Konzern eine Dividendenerhöhung um vier Prozent sowie ein neues Aktienrückkaufprogramm über zehn Milliarden US-Dollar an.

Chartanalyse sowie Handelsmöglichkeiten

Für Investoren signalisiert dies finanzielle Stabilität und eine klare Kapitalallokation, trotz struktureller Herausforderungen im nordamerikanischen Markt. Kurzfristig könnten Preissenkungen auf die Marge drücken, langfristig zielen sie jedoch auf höhere Volumina und eine stärkere Wettbewerbsposition ab. Damit bleibt PepsiCo ein defensiver Wert mit Fokus auf planbares Wachstum und kontinuierliche Ausschüttungen.

FAQ

Wer gehört alles zu PepsiCo?

Zu PepsiCo gehören unter anderem Pepsi, Pepsi Max, 7UP (außer USA), Mountain Dew, Gatorade, Lipton (Ready-to-Drink), sowie Snackmarken wie Lay’s, Doritos, Cheetos, Ruffles, Quaker und Tropicana (Mehrheitsbeteiligung verkauft).

Wer ist größer, Coca-Cola oder Pepsi? 

Nach Börsenwert und Getränkemarkt ist Coca-Cola größer. Beim Gesamtumsatz liegt PepsiCo vorn, da der Konzern mit Snacks (z. B. Lay’s, Doritos) ein zusätzliches, sehr profitables Geschäftsfeld hat.

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Esma Sakalli

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