Shutdown-Ende und Geldregen für US-Bürger: Ist die Bitcoin-Korrektur vorbei?
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Shutdown-Ende und Geldregen für US-Bürger: Ist die Bitcoin-Korrektur vorbei?

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Arcan Askin

Wie funktionieren die 2000-Dollar-Checks von Trump?

Trumps 2000-Dollar-Checks sollen aus Zolleinnahmen finanziert werden und an alle Amerikaner außer "Gutverdiener" gehen. Doch Finanzminister Scott Bessent ruderte sofort zurück: Es gebe keinen formellen Vorschlag, die Zahlungen könnten auch als Steuersenkungen kommen. Die Realität ist ernüchternd: Bei 268 Millionen Berechtigten würden die Checks 536 Milliarden Dollar kosten, während Zölle nur 80 Milliarden Dollar jährlich einbringen. Ein klassisches Trump-Versprechen ohne solide Finanzierung.

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40 Tage Shutdown: Das längste Chaos der US-Geschichte

Der US-Government Shutdown ist nach 40 Tagen Geschichte. Der Senat stimmte am Sonntag für ein Übergangsgesetz bis Januar 2026, nachdem moderate Demokraten einen Deal aushandelten. Der Preis des politischen Theaters war hoch: 750 000 Bundesangestellte im Zwangsurlaub, 2300 Flugausfälle allein am Sonntag und 42 Millionen Amerikaner mit gekürzten Lebensmittelhilfen. Trump hatte die Wiedereröffnung an die Abschaffung der Obamacare-Subventionen geknüpft – ein Pokerspiel, das er verlor.

Bitcoin explodiert: Korrelation mit Risiko-Assets erreicht Rekordniveau

Bitcoin reagierte mit einem vier Prozent Sprung auf 106.150 Dollar auf das Shutdown-Ende. Die Korrelation zur Nasdaq stieg binnen einer Woche auf 0.70, zu Gold sogar auf 0.81 – Rekordwerte, die Bitcoin als Makro-Asset entlarven. Ethereum gewann sechs Prozent, XRP sieben Prozent. Die Krypto-Märkte feiern das Ende der politischen Unsicherheit und spekulieren auf fiskalische Stimuli durch Trumps Zoll-Dividende. Doch die Euphorie könnte trügerisch sein. Doch was zeigt der Bitcoin-Chart? Schauen wir kurz rein:

BTC-8h-Chart: Primär befindet sich Bitcoin in einem korrektiven Aufschwung, sollte aber nach der Topbildung wieder in den Abwärtsmodus übergehen.

Die 536-Milliarden-Dollar-Lücke: Warum die Checks nicht kommen

Die Mathematik ist brutal: 268 Millionen berechtigte Amerikaner mal 2000 Dollar ergeben 536 Milliarden Dollar jährlich. Trumps Zölle bringen aber nur 80 Milliarden ein – eine Finanzierungslücke von 456 Milliarden Dollar. Finanzminister Bessent versuchte den Schaden zu begrenzen und erklärte, die "Dividende" könne auch durch Steuersenkungen kommen: keine Steuern auf Trinkgelder, Überstunden oder Sozialversicherung. Ein geschickter Rückzieher, der aus direkten Zahlungen vage Steuerversprechen macht.

FAQ

Sind Trumps Zölle schon in Kraft getreten?

Ja, Trump hat bereits in seiner ersten Amtszeit umfangreiche Zölle eingeführt und diese in der zweiten Amtszeit ausgeweitet. Die aktuellen Zölle generieren etwa 80 Milliarden Dollar jährlich, weit weniger als die von Trump behaupteten Billionen.

Wie werden sich Trumps Zölle auf den Aktienmarkt auswirken?

Zölle wirken zwiespältig: Sie schützen heimische Industrien, verteuern aber Importe und können Inflation anheizen. Kurzfristig profitieren US-Produzenten, langfristig leiden Verbraucher unter höheren Preisen. Der Aktienmarkt reagiert meist negativ auf Handelskriege.

Wie hat Trump die Zölle berechnet?

Trump übertreibt systematisch die Zolleinnahmen. Seine Behauptung von "Billionen" Dollar ignoriert, dass erfolgreiche Zölle ihre eigene Einnahmequelle zerstören: Weniger Importe bedeuten weniger Zolleinnahmen. Die 80 Milliarden Dollar Realität sprechen eine andere Sprache.

Welcher Präsident war für Zölle bekannt?

Historisch waren Republikaner wie William McKinley und Herbert Hoover für protektionistische Zollpolitik bekannt. Hoovers Smoot-Hawley-Zölle von 1930 verschärften die Weltwirtschaftskrise. Trump belebt diese Tradition, ignoriert aber die historischen Lehren über die Gefahren von Handelskriegen.

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Arcan Askin

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