Schützen Sie Ihre Kryptowährungen!
#Kryptowährungen

Schützen Sie Ihre Kryptowährungen!

Author

Patrick May

Unerheblich ob Bitcoin, Ethereum, Polygon, Quant oder auch Cardano, wer seine Kryptos auf einer Onlinebörse kauft, sollte zur Sicherung seines Investments noch einen wichtigen Schritt weitergehen. Nach dem Bekanntwerden der Liquiditätsengpässe und dem Insolvenzantrag der drittgrößten Kryptobörse der Welt FTX drohen unzähligen Anlegern massive Verluste bis hin zum Totalverlust. Kryptoplattformen haben „eigentlich“ die Aufgabe, die Coins Ihrer Kundschaft sicher zu verwahren. Die Vergangenheit hat indessen aufgezeigt, dass einige Börsen sehr intransparent agieren, mit Kundengeldern spekulieren und gnadenlos dem Risiko einer Insolvenz oder dem eines Hackerangriffs ausgeliefert sind. Im Zuge weiterer bekannter Skandale wie der von mt.Gox oder Celsius haben Anleger bereits Millionenverluste erleiden müssen. Analog der Verwahrung von Edelmetallen in einem Tresor, gibt es auch für die Kryptowährungen eine entsprechende Absicherung. Dabei ist die Selbstverwaltung gar nicht so komplex, wenn man weiß, wie sie funktioniert. Eine geeignete Lösung: die Hardware-Wallet.

Was steckt dahinter?

Mittels einer Krypto-Hardware-Wallet können die diversen Internetwährungen durch die Sicherung mit einem privaten Schlüssel geschützt werden. Es handelt sich um eine externe Speichermöglichkeit, beispielhaft in Form einer Festplatte oder eines USB-Sticks. Dabei soll der Schlüssel der digitalen Sicherung vom Computer oder dem Smartphone isoliert werden, um sich gegen Hackerangriffe abzuschirmen. Die jeweiligen Krypto-Assets sind weder physisch vorhanden, noch werden diese in klassischen Ordnern oder Verzeichnissen gesichert. Vielmehr besitzen Sie einen sogenannten privaten Schlüssel, welcher sich mit einer PIN, einem Wohnungsschlüssel oder einem einmaligen Autoschlüssel vergleichen lässt. Jener inkludiert das Recht, über die jeweiligen Coins zu verfügen. Nebst dem privaten Schlüssel gibt es noch einen öffentlichen Schlüssel. Dieser ermöglicht es mittels der Blockchain-Technologie, die verbundenen Kontostände des jeweiligen Besitzers aufzudecken. Betreffend gibt es einen Brückenschlag zwischen den beiden Schlüsseln, denn der öffentliche Key lässt sich nur wiederherstellen, wenn Sie auch über den privaten Key verfügen.

Good to know ist, dass die Cyberdevisen sich nicht in der Hardware-Wallet befinden. Die Offline-Geldbörse speichert und schützt lediglich den privaten Schlüssel. Essenziell dabei: Der private Schlüssel kann nicht mithilfe des öffentlichen Schlüssels ermittelt werden. Was Sie also wirklich besitzen, wenn Sie Bitcoin, Ethereum und Co. gekauft und auf einer Wallet gesichert haben, ist jeweils ein Paar aus einem öffentlichen und einem persönlichen Key.

Vorteile und Nachteile

Ein großer Mehrwert ist die einfache Handhabung und die Möglichkeit, die jeweilige Währung offline zu halten und zu schützen. Auch wenn die Wallet defekt ist oder abhandenkommt, kann das Guthaben, egal welcher Kryptowährung, durch das sogenannte Seed Phrase wiederhergestellt werden. Hierbei handelt es sich um ein automatisches Backup. Bei Inbetriebnahme der Wallet wird man dazu aufgefordert, zwölf oder 24 Wörter aufzuschreiben, welche die bezeichnete Wiederherstellung ermöglichen. In der Regel wird eine Wortfolge direkt von der Wallet-Software geniert.

Werden die Coins auf die entsprechende Wallet transferiert, liegt die Verantwortlichkeit allein beim Nutzer selbst. Sollte das Passwort vergessen werden, gibt es keine weiteren Zugriffsmöglichkeiten auf die Digitalwährungen. Wenngleich die Anschaffung mit Kosten verbunden ist, sollte sich jene Investition rentieren, sofern der Bestand an Kryptos den Wert des Sicherungsmediums überragt.

Einen ergänzenden Einblick zum Thema der Sicherung Ihrer Kyptobestände können Sie in diesem Video erlangen.

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Patrick May

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