Preise, Wachstum, Konsum: Was die Märkte diese Woche bewegt
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Preise, Wachstum, Konsum: Was die Märkte diese Woche bewegt

Author

Arcan Askin

In der Kalenderwoche 33 (10. bis 17. August 2026) richtet sich die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte auf die Preisentwicklung in den USA und Deutschland. Zudem liefern Daten zum britischen Wirtschaftswachstum und den US-Einzelhandelsumsätzen wichtige Hinweise auf die globale Konjunkturentwicklung.

Mittwoch: Inflationsdaten aus Deutschland und den USA

Der Mittwoch ist der wichtigste Tag der Woche für Inflationsdaten. Den Auftakt macht Deutschland mit dem Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Dieser Index misst die Preisentwicklung nach europaweit einheitlichen Standards und ist maßgeblich für die Geldpolitik der EZB. Für die Jahresrate wird erwartet, dass sie unverändert bei 2.80 Prozent bleibt.



Am Nachmittag rücken die USA in den Fokus. Veröffentlicht wird der Verbraucherpreisindex (VPI), der die durchschnittliche Preisentwicklung eines repräsentativen Warenkorbs misst. Für die Monatsrate des Gesamt-VPI wird ein leichter Anstieg von -0.40 Prozent auf 0.10 Prozent erwartet. Die Jahresrate soll von 3.50 Prozent auf 3.40 Prozent sinken.

Besondere Beachtung findet die Kernrate des VPI, die volatile Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel ausschließt. Für die Monatsrate wird ein Anstieg von 0.00 Prozent auf 0.20 Prozent prognostiziert. Die Jahresrate der Kerninflation soll leicht von 2.60 Prozent auf 2.50 Prozent zurückgehen.

Donnerstag: Britisches BIP und US-Erzeugerpreise

Am Donnerstag blicken die Märkte nach Großbritannien. Veröffentlicht wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das den Wert aller im Land produzierten Güter und Dienstleistungen misst. Für das Quartals-BIP wird ein leichtes Wachstum von 0.40 Prozent erwartet, nach 0.60 Prozent im Vorquartal. Das Jahres-BIP lag zuletzt bei 0.90 Prozent.



Aus den USA folgen am Nachmittag Daten zu den Erzeugerpreisen. Der Erzeugerpreisindex exklusive Energie und Nahrungsmittel (Jahr) misst die Preisentwicklung auf Herstellerebene und gilt als Vorläufer für die Verbraucherpreise. Der vorherige Wert lag bei 4.70 Prozent.

Freitag: US-Konsum und Verbraucherstimmung

Den Abschluss der Woche bilden am Freitag wichtige Indikatoren zur Konsumlaune in den USA. Veröffentlicht werden die Einzelhandelsumsätze (Monat), ein zentraler Gradmesser für die Ausgaben der privaten Haushalte. Es wird ein leichter Rückgang des Wachstums von 0.20 Prozent auf 0.10 Prozent erwartet. Die Kontrollgruppe der Einzelhandelsumsätze, die eine präzisere Messung des Kernkonsums ermöglicht, lag zuletzt bei 0.50 Prozent.

Zudem wird der Michigan Verbraucher-Stimmungsindex veröffentlicht. Dieser Index basiert auf Umfragen und spiegelt die Zuversicht der US-Verbraucher wider. Prognostiziert wird ein leichter Rückgang von 55.20 auf 54.00, was auf eine etwas eingetrübte Konsumstimmung hindeutet.

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Arcan Askin

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