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Standard Chartered sorgt mit einer neuen Langfristprognose für Aufsehen: Laut einem gestern erschienenen Analysepapier hält die Großbank einen Bitcoin-Kurs von 500 000 US-Dollar bis zum Jahr 2030 für möglich und sieht auch bei Ethereum enormes Potenzial mit einem Ziel von 40 000 Dollar. Doch noch spannender ist aus Sicht der Analysten ein anderer Krypto-Token, dem sie dank eines Megatrends im Finanzsektor eine deutlich stärkere Kursentwicklung zutrauen.
Bitcoin auf 500 000, Ethereum auf 40 000 – dieser Altcoin soll 30x machen
Die Kernthese der Bank basiert auf dem erwarteten Boom tokenisierter Vermögenswerte. Laut Standard Chartered soll das Volumen dieser On-Chain-Assets von derzeit rund 340 Milliarden auf vier Billionen US-Dollar bis Ende 2028 anwachsen. Gleichzeitig könnte der in DeFi-Protokollen gebundene Gesamtwert bis 2030 auf 2.7 Billionen Dollar steigen – ein Anstieg um das 37-Fache. Davon soll insbesondere die Infrastruktur für den Handel mit tokenisierten Finanzwerten profitieren.
Für Bitcoin und Ethereum zeichnet die Bank ebenfalls einen klaren Wachstumspfad. Während Bitcoin bis Ende 2026 zunächst 100 000 Dollar erreichen soll, sieht Standard Chartered für 2027 bereits 200 000 Dollar, für 2028 rund 300 000 Dollar und für 2029 sogar 400 000 Dollar. Das finale Kursziel liegt bei 500 000 Dollar bis Ende 2030. Ethereum soll im selben Zeitraum von 4000 Dollar Ende 2026 über 10 000 und 18 000 Dollar auf 28 000 Dollar im Jahr 2029 steigen, ehe 2030 die Marke von 40 000 Dollar erreicht wird.
Als eigentlichen Outperformer hebt die Bank Uniswap, die führende dezentralisierte Börse (DEX) auf Ethereum, hervor. Der Governance-Token UNI könnte laut Analystenteam bis Ende 2030 auf 100 Dollar steigen – ausgehend vom aktuellen Preis bei knapp drei US-Dollar sowie einer Prognose von 6.50 Dollar für 2026, 20 Dollar für 2027, 40 Dollar für 2028 und 65 Dollar für 2029. Die Begründung: Uniswap sei hervorragend positioniert, um als führende DeFi-Infrastruktur vom Zustrom tokenisierter Anleihen, Aktien, Immobilien und anderer Real-World-Assets zu profitieren.
Bitcoin erholt sich nach Iran-Deal – droht die nächste Japan-Krise?
Auch das Marktumfeld präsentierte sich zuletzt freundlich. Der S&P 500 schloss nach der Euphorie um einen für Freitag angekündigten Friedensdeal zwischen den USA und dem Iran oberhalb von 7550 Punkten, während der Nasdaq-100 über 30 540 Punkte kletterte. Bitcoin griff zwischenzeitlich die Marke von 67 000 Dollar an und pendelte sich am Morgen bei gut 66 000 Dollar ein. Ethereum stieg auf knapp 1850 Dollar und notierte zuletzt bei rund 1770 Dollar. Die Bitcoin-Dominanz war zwischenzeitlich unter 59 Prozent gefallen, liegt heute aber wieder deutlich oberhalb dieser Marke.
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Und neues Ungemach droht den Weltbörsen bereits aus Japan: Mit der Anhebung des Leitzinses auf ein Prozent durch die Bank of Japan – den höchsten Stand seit 1995 – verteuern sich Yen-Kredite und setzen den sogenannten Yen-Carry-Trade unter Druck. Viele Investoren hatten sich über Jahre günstig in Japan verschuldet, um das Kapital in renditestärkere Anlagen wie US-Aktien oder Kryptowährungen zu investieren. Steigende Finanzierungskosten und ein potenziell stärkerer Yen könnten diese Positionen nun weniger attraktiv machen und zu Rückabwicklungen durch Massenverkäufe führen. Bereits Mitte und Ende 2025 hatte der Yen-Schock die Kryptomärkte ins Wanken gebracht.
HKCM-Tops und -Flops
Wertsteigerung am vergangenen Handelstag in Prozent
| D-Wave Quantum | +12.37 |
| Micron | +10.84 |
| Marvell | +10.43 |
| Rigetti Computing | +8.20 |
Adobe | -6.76 |
| Exxon Mobil | -4.14 |
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HKCM-Signal
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