Leak enthüllt: So plant Tesla sein Billigmodell
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Leak enthüllt: So plant Tesla sein Billigmodell

Author

Carlo Schmid

Die wichtigsten Punkte

In Teslas Software sind Hinweise auf eine neue, günstigere Version des Model Y entdeckt worden. Um den Preis zu senken, will der Hersteller offenbar viele Extras streichen – vom Glasdach bis zu technischen Komfortfunktionen. Intern trägt das Projekt den Namen „E41“. Als möglicher Einstiegspreis werden 35.000 US-Dollar genannt. Wann und wo dieses Modell auf den Markt kommt, ist noch unklar.

Was hinter dem Leak steckt

Ein Sicherheitsforscher hat in der Tesla-Software Daten entdeckt, die auf ein abgespecktes Fahrzeug hindeuten. Solche Funde gelten als ernst zu nehmende Hinweise, weil Tesla seine Modelle und Funktionen über Software steuert. Medienberichte ordnen das Projekt als neue, besonders günstige Variante des Model Y ein, also kein ganz neues Auto, sondern eine vereinfachte Version eines bestehenden Modells.

Welche Extras fehlen könnten

Um den Preis deutlich zu senken, will Tesla laut den Hinweisen an vielen Stellen sparen. So könnte das Billigmodell ohne Glasdach kommen, die Rückfahrkamera hätte keine Heizung mehr und die Außenspiegel ließen sich nicht mehr elektrisch einklappen. Auch beim Innenraum soll gespart werden: weniger Beleuchtung, ein einfacherer Dachhimmel und ein stark reduziertes Soundsystem. Sogar die elektrische Sitzverstellung wäre nur noch sehr eingeschränkt möglich.

Preisvorstellung und Marktchancen

Medienberichte nennen einen möglichen Basispreis von 35.000 US-Dollar – etwa 10.000 US-Dollar weniger als das günstigste Model Y aktuell in den USA kostet. In Deutschland liegt der Einstiegspreis derzeit bei rund 45.000 Euro. Ein Preisnachlass dieser Größenordnung könnte Tesla helfen, mehr Kundinnen und Kunden anzusprechen, die bisher wegen der hohen Kosten gezögert haben.

Gesetzliche Hürden

Nicht alle Einsparungen sind überall erlaubt. Ein Beispiel: In der EU müssen alle Autos seit 2014 ein Reifendruckkontrollsystem haben. Sollte Tesla dieses beim Billigmodell komplett streichen, wäre es in Europa nicht zulassungsfähig. Das zeigt: Tesla müsste die Ausstattung je nach Markt anpassen.

Produktion in Grünheide als Chance

In Deutschland baut Tesla das Model Y bereits in Grünheide bei Berlin. Dort will das Unternehmen die Produktion weiter steigern. Sollte das Billigmodell tatsächlich auf den Markt kommen, wäre die deutsche Fabrik ein möglicher Standort für die Fertigung – zumindest für Fahrzeuge, die in Europa verkauft werden.

Noch viele offene Fragen

Offiziell hat Tesla die abgespeckte Version des Model Y nicht bestätigt. Alle Informationen beruhen auf Funden in der Software und auf Medienberichten. Unklar ist, wann das Modell kommt, wie es genau ausgestattet sein wird und ob es in allen Märkten verfügbar sein soll. Sicher ist nur: Tesla arbeitet daran, ein deutlich günstigeres Auto auf die Straße zu bringen.

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Carlo Schmid

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