Krypto-Newsflash: Javier Mileis Memecoin-Betrug, FTX-Auszahlungen starten und Tether steigt bei Juventus Turin ein
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Krypto-Newsflash: Javier Mileis Memecoin-Betrug, FTX-Auszahlungen starten und Tether steigt bei Juventus Turin ein

Javier Milei unterstützt Memecoin-Betrug

Der argentinische Präsident Javier Milei gerät in Kritik, nachdem er den LIBRA-Token auf X (ehemals Twitter) beworben hat – ein Projekt, das sich als mutmaßlicher Betrug entpuppte. Blockchain-Analysen zeigen durch das Analysetool Bubblemaps Verbindungen zu dem Meme-Token von Donald Trumps Frau Melania. Mileis Tweet am vergangenen Freitag katapultierte den LIBRA-Coin auf mehr als vier Milliarden Dollar Marktkapitalisierung, drei Stunden nach Handelsbeginn aber zogen Insider-Wallets insgesamt über 107 Millionen US-Dollar an Liquidität ab.

Dies führte zu einem Preisverlust von rund 94 Prozent innerhalb von 48 Stunden. Während die zu spät eingestiegenen Krypto-Investoren hohe Verluste erlitten, prüfen nun Behörden, ob Mileis Handlungen gegen Finanzvorschriften verstoßen und juristische Konsequenzen drohen könnten.

FTX zahlt 17 Milliarden US-Dollar aus

Die im Dezember 2022 kollabierte Kryptobörse FTX beginnt am kommenden Dienstag mit der Rückzahlung an Gläubiger und priorisiert kleinere Forderungen. Investoren mit Ansprüchen unter 50 000 Dollar erhalten 119 Prozent ihres anerkannten Betrags, während größere Forderungen in späteren Phasen bedient werden, da diese komplexer sind und oft rechtliche oder steuerliche Prüfungen erfordern. 

Die Rückzahlungen basieren auf den Kryptopreisen von 2022, was zu Kritik führt, da Bitcoin seither um rund 370 Prozent gestiegen ist. Insgesamt sollen bis zu 17 Milliarden US-Dollar ausgezahlt werden. Parallel droht ein Steuerstreit mit dem Internal Revenue Service (IRS), der US-Steuerbehörde, da diese eine Forderung von 24 Milliarden US-Dollar geltend macht, die die Verteilung weiter verzögern könnte.

Abu Dhabi-Fonds investiert Millionen in BlackRock-ETF

Der staatliche Vermögensfonds Abu Dhabis, Mubadala Investment Company, hat 436 Millionen US-Dollar in den iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock investiert. SEC-Einreichungen von vergangener Woche zeigen, dass Abu Dhabi nun zu den größten institutionellen Investoren des ETFs zählt.

Dies der erste große Krypto-Einstieg des Staatsfonds, der insgesamt rund 300 Milliarden Dollar verwalten soll. Die Investition des Staatsfonds von Abu Dhabi steht in einer Reihe mit großen Bitcoin-Käufen verschiedener Anlagefonds in der jüngeren Vergangenheit. Die Investition folgt auf ähnliche Engagements von Hedgefonds wie Brevan Howard und Tudor Investment. Zudem spiegelt sie das wachsende Interesse öffentlicher Institutionen wider – auch der Wisconsin State Investment Board hält bereits über 321 Millionen US-Dollar in IBIT.

 

Tether steigt bei Juventus Turin ein

Tether, die Firma hinter dem größten Stablecoin USDT, hat vergangenen Freitag eine Minderheitsbeteiligung am Fußballverein Juventus Turin erworben. Der italienische Klub wird auf einen Marktwert von 2.05 Milliarden Dollar bewertet, während er 2024 einen Umsatz von 459 Millionen US-Dollar generierte. 

Die Investition erfolgt über einen separaten Fonds und ist Teil von Tethers Strategie, digitale Technologien wie Blockchain und KI im Sportsektor zu etablieren. Tether erwirtschaftete 2024 einen Gewinn von 5.2 Milliarden US-Dollar und hält Reserven in Höhe von 113 Milliarden US-Dollar, größtenteils in US-Staatsanleihen. Kritiker bemängeln die fehlende Transparenz des Juve-Einstiegs, da aktuell noch keine genauen Beteiligungszahlen veröffentlicht wurden.

Sony setzt für eigene Blockchain auf Chainlink  

Sony Block Solutions Labs hat Chainlink als zentralen Technologiepartner für sein Ethereum-Layer-2-Netzwerk Soneium ausgewählt. Die Integration von Chainlinks Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) sowie Echtzeit-Datenfeeds soll Entwicklern ermöglichen, sichere und skalierbare Web3-Anwendungen zu entwickeln. Soneium basiert auf Optimistic Rollups, einer Technologie, die Transaktionen außerhalb der Ethereum-Hauptchain verarbeitet und nur das Endergebnis zur Verifizierung zurückführt.

Dadurch werden Kosten gesenkt und die Geschwindigkeit erhöht. Das Sony-Netzwerk ist Teil der Optimism-Superchain, einem Verbund mehrerer Layer-2-Blockchains, die miteinander kompatibel sind und nahtlose Transaktionen zwischen verschiedenen Ethereum-basierten Netzwerken ermöglichen. Sony plant den Einsatz von Blockchain für Fan-Engagement, Gaming und digitale Finanzdienstleistungen.

Coinbase sponsert Aston Martin

Aston Martin Aramco und die Kryptobörse Coinbase haben für die Formel-1-Saison 2025 eine Sponsoring-Vereinbarung über 42 Millionen US-Dollar abgeschlossen, die vollständig im Stablecoin USDC abgewickelt wird. USDC ist ein digitaler Dollar, der durch Reserven gedeckt ist und schnelle, grenzüberschreitende Zahlungen ermöglicht. Die Partnerschaft umfasst Branding auf dem Aston-Martin-Rennwagen sowie auf den Rennanzügen der Fahrer Fernando Alonso und Lance Stroll. 

Coinbase nutzt den Deal, um Stablecoins als Finanzinstrument im globalen Sport zu etablieren, während Aston Martin Blockchain-Technologie für Fan-Engagement-Projekte testet. Krypto-Investments sind in der Formel 1 nichts Neues, gab es doch unter anderem bereits in der Vergangenheit einen großen Deal zwischen dem Team Red Bull Racing und der Börse ByBit.

Das war’s schon mit dem Krypto-Newsflash. Der nächste wird am 24.02.2025 erscheinen.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!

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