Krypto-Newsflash: Christian Lindner fordert Bitcoin-Reserve, Elon Musk will Staatskasse auf der Blockchain, SEC prüft Solana-ETF
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Krypto-Newsflash: Christian Lindner fordert Bitcoin-Reserve, Elon Musk will Staatskasse auf der Blockchain, SEC prüft Solana-ETF

Crypto.com plant 2025 mit Cronos-ETF und eigenem Stablecoin

Die Kryptobörse Crypto.com hat ihre Roadmap für 2025 vorgestellt, mit zwei zentralen Projekten: einem Cronos-basierten Spot-ETF und einem eigenen Stablecoin. Der ETF-Antrag ist für das vierte Quartal 2025 geplant, inspiriert vom Erfolg der Bitcoin-ETFs mit über 35 Milliarden Dollar an Zuflüssen im Jahr 2024.

Der Stablecoin soll im dritten Quartal 2025 starten und die Brücke zwischen Krypto und traditionellen Finanzdienstleistungen erleichtern. Zudem plant Crypto.com den Ausbau von Aktien- und ETF-Handel ab 2025 sowie neue Banking-Features wie Multiwährungskonten und globale Überweisungen. Die EU-MiCA-Lizenz, welche die Börse am Ende Januar erhalten hat, stärkt dabei die regulatorische Basis für das Wachstum in Europa.

Christian Lindner fordert Bitcoin-Reserve für Deutschland

FDP-Chef Christian Lindner hat in einem Interview mit BTC-ECHO am Montag die Bedeutung von Kryptowährungen für Deutschlands Finanzzukunft betont. Er fordert eine Bitcoin-Reserve für die Bundesbank, um die Diversifikation staatlicher Vermögenswerte zu stärken, inspiriert von ähnlichen Diskussionen in den USA. 

Zudem möchte Lindner regulatorische Hürden abbauen durch bessere Förderung von Krypto-Unternehmen und die Erleichterung von Bitcoin-ETFs nach US-Vorbild. Auch die Tokenisierung von Staatsanleihen und Firmen-Anteilen steht auf seiner Agenda. Lindner, der selbst Bitcoin besitzt, betont: „Wichtig ist mir, dass Menschen Wahlfreiheit haben – sei es zwischen klassischen Versicherungen oder kapitalmarktbasierten Produkten.“ Seine Initiativen stoßen auf Kritik von Ökonomen und der BaFin, die vor den Risiken volatiler Krypto-Assets für Privatanleger warnen.

SUI-Integration in Phantom-Wallet

Seit Januar 2025 unterstützt die Phantom-Wallet, mit 15 Millionen monatlichen Nutzern, die Sui-Blockchain. Nutzer können SUI-Token handeln, Swaps durchführen und DeFi-Apps wie Suilend nutzen. Trotz dieser technischen Erweiterung zeigt sich kein signifikanter Anstieg der täglichen aktiven Nutzer – ein wichtiger Indikator für das Ökosystemwachstum.

Auch das gebundene Kapital von über zwei Milliarden Dollar stammt überwiegend von institutionellen Investoren. Zudem nutzen aktuell weniger als 0.01 Prozent der Phantom-Nutzer aktiv Sui-Anwendungen, was die geringe Akzeptanz verdeutlicht.

SEC prüft erstmals Solana-ETF

Die US-Börsenaufsicht SEC hat vergangene Woche erstmals Anträge für einen Solana-basierten ETF akzeptiert. Dies markiert einen regulatorischen Meilenstein, da Solana bislang als Wertpapier eingestuft wurde. 

Der Grayscale Solana Trust steht im Fokus, begleitet von Anträgen von VanEck, 21Shares und Bitwise. Die SEC eröffnet eine 21-tägige Kommentierungsfrist, gefolgt von einer finalen Entscheidung bis Oktober 2025. Im Vergleich zu Ethereum-ETFs, die 2024 nur 3.2 Milliarden Dollar anzogen, könnte ein Solana-ETF laut Analysten womöglich mehr Investoren mobilisieren, da Donald Trump und die First Lady Melania jeweils einen Memecoin auf der Blockchain gestartet hatten.

Coinbase-CEO und Elon Musk wollen Staatsausgaben auf Blockchain

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat am Montag die Einführung einer blockchainbasierten Erfassung aller US-Staatsausgaben gefordert. Er betont, dass jede Transaktion in Echtzeit öffentlich einsehbar sein sollte, um Missbrauch zu minimieren und Audits zu vereinfachen. Armstrongs Vorstoß folgt den Erfolgen des von Elon Musk geleiteten Department of Government Efficiency (DOGE), das bereits mehrere Milliarden US-Dollar an Ausgaben eingespart hat.

Musk erklärte: „Transparenz ist der Schlüssel. Eine Blockchain-basierte Buchhaltung würde verhindern, dass Steuergelder in dunklen Kanälen verschwinden.“ Armstrong und Musk sprachen sich nun für ein System zur Verwaltung von 6.9 Billionen Dollar an US-Staatsausgaben aus, das erstmals in der US-Historie ein dezentrales Finanz-Tracking ermöglichen könnte.

Zentralafrikanische Republik startet umstrittenen Memecoin $CAR

Die Zentralafrikanische Republik (ZAR) hat am 10. Februar 2025 den staatlich beworbenen Memecoin $CAR auf der Solana-basierten Plattform Pump.fun gestartet. Innerhalb weniger Stunden erreichte der Token eine Marktkapitalisierung von über 500 Millionen US-Dollar, was rund 20 Prozent des nationalen BIP entspricht. Präsident Faustin-Archange Touadéra bezeichnete das Projekt auf seinem offiziellen X-Kanal als „Experiment“ zur Förderung der internationalen Sichtbarkeit. 

Der Token-Verkauf zeigt jedoch massive Konzentrationen: 76 Prozent der Coins liegen in den Händen von nur vier Wallets. Zudem stuften KI-Analysen das Ankündigungsvideo des Präsidenten mit bis zu 82 Prozent Wahrscheinlichkeit als Deepfake ein. Der Kurs brach nach anfänglichem Hype um 75 Prozent ein, begleitet von Manipulations- und Betrugsvorwürfen.

Das war's schon mit dem Krypto-Newsflash. Der nächste wird am 17.02.2025 erscheinen.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!

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