Krypto-Newsflash: Trumps WLFI startet, Solana überflügelt ETH und Bitcoin auf 1 Million?
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Krypto-Newsflash: Trumps WLFI startet, Solana überflügelt ETH und Bitcoin auf 1 Million?

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Carlo Schmid

Coinbase-CEO: Bitcoin bis 2030 auf 1 Million Dollar

Der Chef der US-Kryptobörse Coinbase, Brian Armstrong, hat erklärt, dass er den Bitcoin bis 2030 bei einem Preis von 1 Million Dollar sieht. Seiner Einschätzung nach werde die führende Kryptowährung langfristig von Inflation, Geldpolitik und dem wachsenden Vertrauen institutioneller Investoren profitieren. Armstrong äußerte sich in einem Interview, in dem er betonte, dass Bitcoin für ihn die „beste Absicherung gegen staatliche Geldentwertung“ sei und sich als globales digitales Wertaufbewahrungsmittel durchsetzen könnte.

Damit spielt Armstrong auf die besondere Eigenschaft von Bitcoin an: Das Angebot ist auf 21 Millionen Stück begrenzt, im Gegensatz zu klassischen Fiat-Währungen, die durch Zentralbanken ausgeweitet werden können. Experten sprechen in diesem Zusammenhang oft von „digitalem Gold“. Institutionelle Investoren wie Fonds oder Unternehmen setzen bereits vermehrt auf Bitcoin, was die Nachfrage zusätzlich ankurbelt. Ob die 1-Million-Dollar-Marke tatsächlich erreicht wird, bleibt natürlich offen.

US-Behörden erleichtern Banken den Stablecoin-Zugang

Die US-Bankenaufsicht OCC hat angekündigt, dass kleinere Gemeinschaftsbanken künftig leichter mit Stablecoin-Unternehmen kooperieren dürfen. Damit will die Behörde Innovationen im Finanzsektor fördern und lokalen Banken ermöglichen, ihren Kunden digitale Zahlungsoptionen anzubieten. Die Entscheidung markiert eine Abkehr von früherer Vorsicht, als Banken für Krypto-Dienste noch eine gesonderte Genehmigung benötigten. Nun soll die Regulierung flexibler gestaltet werden, um Wettbewerb und Stabilität zugleich zu sichern.

Damit rücken Stablecoins, digitale Währungen, die meist an den US-Dollar gekoppelt sind, stärker ins Zentrum der Finanzwelt. Sie gelten als Brücke zwischen klassischem Geld und Kryptowährungen und können Transaktionen schneller und günstiger machen. Kritiker warnen zwar vor Risiken für kleinere Banken, Befürworter sehen aber große Chancen: niedrigere Abwicklungskosten, effizientere Prozesse und besseren Zugang zu Finanzmitteln. Für viele Beobachter ist dies ein Schritt, der das Bankwesen in den USA langfristig verändern könnte.

Trump macht Milliarden: World Liberty Financial startet im September

World Liberty Financial, ein DeFi-Projekt (Decentralized Finance, also dezentralisierte Finanzplattform), das mit der Familie von Donald Trump in Verbindung steht, hat den Start seines WLFI-Tokens auf der Ethereum-Blockchain bestätigt. Am 1. September 2025 soll das sogenannte Token Generation Event stattfinden, bei dem 20 Prozent der Token sofort handelbar werden. Der Beschluss, WLFI handelbar zu machen, fiel nach einer Abstimmung der Community. Geplant ist zudem eine 1.5-Milliarden-Dollar-Krypto-Reserve, die für Stabilität sorgen soll.

Die Einführung des WLFI-Tokens hat für Aufsehen gesorgt, weil sie für die Trump-Familie ein lukratives Geschäft werden könnte. Schon zuvor hatte sie mit Ethereum-Investments hohe Gewinne erzielt. Sollte das WLFI-Token erfolgreich starten und durch die große Krypto-Reserve Vertrauen am Markt schaffen, könnte Trump über seine Beteiligungen kräftig profitieren. Sei es durch steigende Tokenpreise, Renditen aus dem Treasury oder die wachsende Bedeutung von World Liberty Financial im DeFi-Sektor.

Trump-Sohn plant Krypto-Kampagne in Japan

Eric Trump reist im September nach Tokio, um die Krypto-Pläne seiner Familie voranzutreiben. Am 1. September wird er an einer Aktionärsversammlung von Metaplanet Inc. teilnehmen, einem japanischen Unternehmen, das sich auf Bitcoin spezialisiert hat. Dort soll über neue Kapitalbeschaffungsmethoden abgestimmt werden. Metaplanet hatte Eric Trump bereits im März als strategischen Berater ernannt. Sein Besuch in Tokio folgt auf seinen Auftritt bei der Bitcoin Asia Konferenz in Hongkong Ende August.

Eric Trump hat damit einen weiteren Schritt in die boomende Welt der Kryptowährungen gemacht. Metaplanet gilt in Japan als Bitcoin-Hoarder – also als Firma, die gezielt Bitcoin kauft und hält, ähnlich wie das US-Unternehmen MicroStrategy. Im Hintergrund laufen große Deals: Ein Las-Vegas-Unternehmen will für 1.5 Milliarden Dollar in virtuelle Tokens investieren, während die Trump Media & Technology Group über 2 Milliarden Dollar in Bitcoin gesteckt hat. Japans Regierung wiederum öffnet mit der Zulassung des ersten Yen-basierten Stablecoins den Markt weiter für digitale Assets.

Solana überflügelt Ethereum nach DEX-Volumen

Solana hat im Juli mit einem Handelsvolumen von 124 Milliarden US-Dollar auf dezentralen Börsen (DEX) Ethereum überholt und liegt damit 42 Prozent vor dem Konkurrenten. Laut den Daten von SolanaFloor war es bereits der zehnte Monat in Folge, in dem Solana in dieser Kennzahl vorn lag. Parallel erreichte der SOL-Kurs mit 211 Dollar den höchsten Stand seit Februar, während andere Kryptowährungen wie Bitcoin zuletzt schwächelten.

Das Rennen um die Vorherrschaft im DeFi-Bereich – also im „Decentralized Finance“, einer Form von Finanzdienstleistungen ohne Banken – hat damit eine neue Dynamik bekommen. Solana hat nicht nur mehr Kapitalzuflüsse als Ethereum verzeichnet, sondern auch höhere Marktanteile bei Blockchain-Transfers gesichert. Experten sehen die Marke von 200 Dollar als wichtige Unterstützung. Sollte Solana diesen Kurs halten, könnte der nächste Schritt Richtung 228 oder sogar 240 Dollar führen.

Das war es schon mit unserem Krypto-Newsflash. Den nächsten gibt es wie gewohnt nächste Woche Montag.

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