Jobs, Konsum, Geldpolitik: Diese Daten bewegen die KW 41
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Jobs, Konsum, Geldpolitik: Diese Daten bewegen die KW 41

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Arcan Askin

In der Kalenderwoche 41, vom 5. bis 12. Oktober 2026, richtet sich der Blick auf den US-Dienstleistungssektor, europäische Einzelhandelsdaten und den Arbeitsmarkt in Kanada. Ergänzt wird die Woche durch das Protokoll der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank sowie geldpolitische Kommunikation aus Neuseeland und der Eurozone. Aktuelle Werte sind für die Kennzahlen im Kalender noch nicht angegeben.

Montag: US-Dienstleistungssektor im ISM-Check

Zum Wochenauftakt veröffentlicht das Institute for Supply Management (ISM) seinen Einkaufsmanagerindex (EMI) für den US-Dienstleistungssektor. Der Index beruht auf Befragungen von Einkaufsmanagern, etwa zu Aufträgen, Beschäftigung und Geschäftstätigkeit. Er wird in Punkten gemessen. Werte über 50 Punkten stehen in der Regel für eine Ausweitung der Aktivität gegenüber dem Vormonat, Werte darunter für einen Rückgang.

Nach 55.40 Punkten soll der Index bei 55.00 Punkten liegen. Die Prognose liegt damit zwar unter dem Vorwert, aber weiter oberhalb der 50-Punkte-Schwelle. Nach der Logik des Indikators würde dies weiterhin auf eine wachsende Aktivität im Dienstleistungssektor hinweisen, allerdings mit einem niedrigeren Indexwert als im Vormonat.

Dienstag: Einzelhandel der Eurozone

Am Dienstag folgen die Einzelhandelsumsätze der Eurozone auf Jahresbasis. Sie erfassen die Veränderung der Umsätze im Einzelhandel gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres und geben Hinweise auf die Entwicklung des privaten Konsums. Der vorherige Wert lag bei 0.60 Prozent; eine Prognose ist im Kalender nicht ausgewiesen. Eine höhere Jahresrate steht für ein stärkeres Umsatzwachstum oder einen geringeren Rückgang. Ein niedrigerer Wert beschreibt entsprechend eine schwächere Entwicklung.

Mittwoch: FOMC-Protokoll liefert Einblicke in die Fed-Sitzung

Am Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank das FOMC-Protokoll. Das Federal Open Market Committee (FOMC) ist das geldpolitische Entscheidungsgremium der Federal Reserve. Das Protokoll fasst die Beratungen seiner vergangenen Sitzung zusammen und dokumentiert unter anderem die Einschätzungen zu Inflation, Beschäftigung und Wirtschaft. Es handelt sich nicht um eine neue Kennzahlenveröffentlichung; Vorwerte, Prognosen und aktuelle Daten sind daher nicht angegeben.

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Donnerstag: Notenbank-Kommunikation aus Neuseeland und der Eurozone

Für Donnerstag ist eine im Kalender geführte Rede von Breman aus dem Umfeld der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) angesetzt. Die RBNZ ist die Zentralbank Neuseelands. Zudem werden die EZB Accounts veröffentlicht, eine Zusammenfassung der geldpolitischen Sitzung des EZB-Rats. Solche Sitzungsberichte erläutern die Abwägungen hinter den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank. Beide Termine enthalten keine vorab ausgewiesenen Vergleichs- oder Prognosewerte.

Freitag: Kanadische Arbeitslosigkeit und US-Verbraucherstimmung

Zum Wochenschluss wird die Arbeitslosenquote Kanadas veröffentlicht. Sie misst den Anteil der Erwerbspersonen ohne Beschäftigung, die aktiv Arbeit suchen. Nach 6.40 Prozent soll sie bei 6.50 Prozent liegen. Eine höhere Quote bedeutet, dass ein größerer Anteil der Erwerbspersonen arbeitslos gemeldet ist; eine niedrigere Quote steht für den umgekehrten Fall.

Aus den USA folgt der Michigan Verbraucher-Stimmungsindex. Er basiert auf Haushaltsbefragungen zur eigenen Finanzlage sowie zur erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung. Der Index soll unverändert bei 48.10 Punkten liegen. Höhere Werte weisen auf eine zuversichtlichere Stimmung der Verbraucher hin, niedrigere Werte auf eine zurückhaltendere Einschätzung. Ein aktueller Wert ist für beide Freitagstermine im Kalender noch nicht ausgewiesen.

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Arcan Askin

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