In der zweiten Märzwoche richten sich alle Augen auf die USA, wo mit dem Verbraucherpreisindex (VPI) und dem Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) gleich zwei entscheidende Inflationsindikatoren veröffentlicht werden. Diese Daten sind maßgeblich für die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Flankiert wird die Woche von wichtigen Wachstums- und Inflationszahlen aus Asien und Europa.
Montag & Dienstag: Start mit Inflation aus China und BIP aus Japan
Die Woche beginnt am Montag mit dem Verbraucherpreisindex (VPI) aus China. Dieser misst die Preisentwicklung für private Haushalte und ist der wichtigste Indikator für die Inflation. Der Vorwert lag bei nur 0.20 Prozent, was auf einen sehr geringen Preisdruck in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hindeutet.
Am Dienstag folgen die finalen Zahlen zum japanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal. Das BIP misst den Gesamtwert aller hergestellten Waren und Dienstleistungen und ist der wichtigste Indikator für das Wirtschaftswachstum. Hier wird eine Stagnation beim Wachstum von 0.10 Prozent im Vergleich zum Vorquartal erwartet.
Mittwoch: Inflationsdaten aus Deutschland und den USA
Die Wochenmitte steht ganz im Zeichen der Inflation. Den Anfang macht Deutschland mit dem finalen Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Für die Jahresrate wird eine Bestätigung des Vorwerts von 2.00 Prozent erwartet, was exakt dem Zielwert der Europäischen Zentralbank entsprechen würde. Am Nachmittag folgt der mit Spannung erwartete US-Verbraucherpreisindex (VPI). Für die monatliche Rate wird eine leichte Abschwächung von 0.30 Prozent auf 0.20 Prozent prognostiziert. Die Jahresrate lag zuletzt bei 2.40 Prozent.
Freitag: PCE-Daten, BIP und Arbeitsmarkt
Der Freitag wird zum Höhepunkt der Woche mit einer weiteren Flut an US-Daten. Veröffentlicht wird der von der Fed favorisierte Inflationsindikator, die Kernrate der persönlichen Konsumausgaben (PCE). Dieser misst die Preisänderungen von Waren und Dienstleistungen, die von Verbrauchern konsumiert werden, und gilt als umfassenderes Maß für den Preisdruck als der VPI. Der Vorwert lag hier bei 3.00 Prozent. Zudem werden das annualisierte US-Bruttoinlandsprodukt (Vorwert: 1.40 Prozent) und Arbeitsmarktdaten aus Kanada veröffentlicht. Die Arbeitslosenquote lag dort zuletzt bei 6.50 Prozent. Den Abschluss bildet das Uni-Michigan-Verbrauchervertrauen (Vorwert: 56.60), ein wichtiger Stimmungsindikator für den US-Konsum.





